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“Luxustauchurlaub - Generell zum Weiterempfehlen” 4 von 5 Sternen
Bewertung zu Cocoa Island by COMO

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Cocoa Island by COMO
5.0 von 5 Resort   |   Cocoa Island   |  
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“Luxustauchurlaub - Generell zum Weiterempfehlen”
4 von 5 Sternen Bewertet am 14. Oktober 2008

Die Anreise! Unser Ziel für den Urlaub war Abschalten und Tauchen. Und mir war wichtig: Keine Kakerlaken, also zwingend Häuser auf dem Wasser. Cocoa sollte es als Urlaubsziel gar nicht sein, wir wollten nach Florida. Doch ein Artikel in der „Unterwasser“ vom April machte uns aufmerksam. Ich mailte das Hotel an, welcher Reiseveranstalter in Frage käme und ich wählte Stop Over Reisen, die einen wirklich attraktiven Preis von 2.499 Euro pro Person inklusive Flug mit Qatar Air anboten. Die Airline gilt als sehr gut und der Zwischenhalt in Doha als Zumutung (beides trifft zu). Aber unsere Flugverbindung versprach uns am Morgen des ersten Tages anzukommen und am Abend des letzten Tages zu reisen, also volles Programm. Der Flughafen Male ist nachwievor völlig unorganisiert. Es dauerte über eine Stunde, um an Gepäck und am Zoll vorbei zu kommen. Dabei stand das Flugzeug keine 100 Meter vom Gepäckband weg. Wir wurden von einem Hotelbeauftragten in Empfang genommen und saßen fünfzehn Minuten später im Speedboat. Die Fahrt zur etwa dreissig Kilometer entfernten Insel nahm keine vierzig Minuten in Anspruch, das Wetter: sonnig, dreissig Grad. Und dann die Insel, grün, das Meer von dunkelblau bis zu einem hellen türkis, die Strände weiß, angenehm zu laufen, ein Traum.

Das Zimmer! Hotelempfang und Tauchbasis liegen auf der Nordseite der Insel, die Zimmer alle über einen Steg erreichbar auf der Südseite vorgelagert mitten auf dem Riff. Der Empfang war flott und tadellos, als wir in die Zimmer kamen, waren wir überwältigt. Großzügig und elegant geschnitten, der Blick direkt aufs Meer, Tür zum Steg, Terasse nach Süden und direkter Zugang zum Wasser über die Terrasse. Das Bad war sehr großzügig und insoweit perfekt, als Kleidung, Koffer und Tauchzeug in einem offenen Wandschrank im Bad Platz fanden. Das Bad ist komplett ausgestattet, ausreichend Badehandtücher, Seifen, Lotions, ein praktischer Safe, der die Kombination auch nach dem Öffnen behielt, eine für Bad und Zimmer getrennte Klimaanlage, eine große Wanne, eine separate Dusche mit Tageslicht, dunkles Parkett, weiße Wände, eine sehr elegante Einrichtung. Für Großgewachsene ist der Bademantel bei neunundneunzig Prozent der Hotels eine Zumutung, genauso wie die Badesandalen. Der Bademantel hier ist dagegen hochwertig und schon die Größe M ist bei 1,92 Meter Länge erträglich. Die Badeschlappen habe ich gar nicht probiert, aber sie hinterlassen nette Abdrücke, der linke Cocoa, der rechte Island. Darum ist der Fußweg immer werbewirksam aber unaufdringlich in Szene gesetzt. Das Zimmer selbst mit etwa dreissig Quadratmetern war zur Terasse hin innen mit zwei Stufen und einem Absatz leicht abgeteilt. „Oben" also Bett und viel Platz davor, an der Wand ein bequemer Sekretär, „unten“ ein sehr großes und bequemes Sofa, ein riesiger TFT-Fernseher, eine DVD-Anlage, Kaffeemaschine, Espressomaschine und gut ausgestattete Minibar mit akzeptablen Preisen, wenn man vom Ausreißer mal absieht: Einhundert Gramm Pistazien für einundzwanzig Dollar. Fabelhaft auf der gesamten Insel und natürlich auch im Zimmer: WLAN für den Internetzugang mit ordentlicher Geschwindigkeit, die abends ebenso abnahm wie nach geraumer Zeit das warme Wasser. Die Terrasse nach hinten raus hatte zwei große Liegen, einen Tisch, zwei Stühle und einen Schirm zu bieten. Herz, was willst Du mehr? Hohe Zimmerdecken zum Beispiel, die gab es, also die Zimmer oder vielmehr kleinen Häuser waren in Dhoniform gebaut, standen auf Pfählen einzementiert und etwas gewöhnungsbedürftig ist das Meerwasser das bei Hochstand an die Unterseite der Holzwände klatschte. Das ist für mich etwas gewöhnungsbedürftig und es wirkt bedrohlicher als es ist. Am Zimmer stören mich drei Dinge: Erstens ist das Bett mit zwei Metern zu kurz und wegen der Einfassung am Fußende ist es nichts mit Füße drüberhängen lassen. Zweitens haben wir doch die ein oder andere Kakerlake gehabt, drei um genau zu sein. Die haben sich erfreulicherweise der Sprayliquidation sofort ergeben. Drittens und das ist eigentlich ärgerlich, die Klimaanlage, die direkt über dem Bett und recht laut ist. Wir haben daher die Klima nachts ausgeschaltet. Die Anlage ist zwar mit Fernbedienung sehr gut zu dosieren, aber für uns zu laut. Gut, dass es nachts nicht so heiß war. Der Service ist im Zimmer wie überall auf der Insel sehr aufmerksam und zuvorkommend. Essen auf das Zimmer zu bestellen würde ich jetzt nicht regelmäßig, da die Wege von der Küche doch recht lang sind: Ergo Essen kühl.

Der Service! Der Service ist akkurat und zuvorkommend. Das gilt auch für den Service hinter dem Service. Die beanstandete Klimaanlage wurde zügig repariert und nach neuerlicher Beanstandung komplett neu ausgetauscht, das hakelige Türschloss wieder gängig gemacht und uns alternativ ein anderes Zimmer angeboten, was wir aber nicht in Anspruch nahmen. Uns gefiel es. Der Zimmerservice kommt täglich mindestens zweimal, morgens zum Bettenmachen und abends zum Anrichten. Für europäische Verhältnisse ist der Service vielleicht ein bißchen aufdringlich. Die Serviette wird dem Gast gelegt, auf dem Tauchboot wird die Ausrüstung komplett vorbereitet und angelegt und wem Personal auf dem Steg begegnet, der stellt fest, dass die meisten stehenbleiben, den Kopf senken aber trotzdem höflich grüßen. Auf der Insel kommt man nur mit Englisch durch. Von Händen und Füßen abgesehen. Trotzdem, der ein oder andere spricht indisch, japanisch oder auch ein paar Brocken deutsch.

Die Entspannung! Die Terrasse am Zimmer ist ideal vormittags, es geht häufig ein nettes Lüftchen, mittags und nachmittags ist es sehr warm, schön auch die Zeit nach sechzehn Uhr, doch dann geht die Sonne auch fix unter, jedesmal ist der Sonnenuntergang ein Schauspiel. Wer abends ohne Buch ist, der schaut fern, es gibt zwanzig Sender, alle englischsprachig, darunter fünf Spielfilmsender, die alles bieten, was das Herz begehrt. Oder man leiht einen der über hundert DVD an der Rezeption aus. Und man sollte auch mal TV schauen. Denn die Werbung kommt jedem bekannt vor, aber etwas ist anders: Richtig, die Protagonisten sind alle Inder. Und man sieht der Werbung an, dass hier ein Volk auf Konsum eingeschworen wird. Auffällig waren mir zwei Werbeclips, die für gut gekleidete Herren warben und entsprechende Anzüge zeigten. Wenn wir schon bei Marken sind. Das Heineken Bier ist importiert, alles andere lokal abgefüllt, egal ob Cola, Schweppes oder Wasser, alles kommt aus Male. Nun stelle ich mir eine Abfüllanlage auf Male vor, einer Stadtinsel, kaum zwei Kilometer lang, einhunderttausend Einwohner (korrupter Präsident inklusive) und ein Haus neben dem Anderen. Die Abfüllanlage kann eigentlich nicht sehr groß sein, wo so wenig Platz da ist. Und das Wasser schmeckt irgendwie technisch, weil aufbereitet. Besser schmeckt übrigens das Leitungswasser, das hier auf der Insel wie sonst auch aus Entsalzungsanlagen stammt und daher auch kalkfrei ist. Das Wasser, die Luftfeuchtigkeit und die Luft pflegen übrigens eine wunderbare Haut.

Das Essen! Frühstücken kann man von sieben bis halb elf, die Qualität ist sehr hoch, das gilt auch für die Küche abends. Man muss bedenken, alles wird importiert und das Gewürzgärtlein zwischen Küche und Rezeption vermittelt eher den Eindruck eines Feigenblatts als eines echten Kräuterlieferanten. Ist aber egal. Die Speisen sind tadellos frisch, zurückhaltend gewürzt und nie übersalzen oder scharf. Beim Frühstück überzeugt der French Toast mit Cashewstreuseln und gebackener Banane, der Lachs auf Toast ist tadellos, wobei ich mich frage, wie weit der wohl geflogen sein mag. Mein Favorit ist Egg Florentine, das mit Spinat und Kräutern eine feine Sache ist. Das Buffet bietet frische Säfte, mindestens vier verschiedene Obstsorten, diverse Croissants und Muffins. Toll auch das Müsli und der Joghurt mit Honig. Butter und Marmelade wird der Temperaturen wegen in kleinen Portionen gereicht, Wurst und Käse bestellt man extra, gibt es aber in hoher Qualität und für meinen Geschmack ohne Tadel. Kaffee und Tee sind sehr gut, Sahne zum Kaffee gibt es nicht, dafür Vollmilch. Das Frühstück war im Reisepreis, wir aßen abends á la carte. Das reicht auch allemal zum Zunehmen. Wenn man aber auch nur ein wenig achtet, dann endet der Urlaub nicht mit zwickenden Hosen. Der Speiseraum hat hohe Decken, Ventilatoren und ist stets komplett an den Seiten geöffnet. Nur gestern während des heftigen Gewitters waren die Fensterläden (eigentlich sind das eher Türläden) geschlossen. Immerhin kam der Regen nicht von oben sondern mehr von der Seite. Vor dem Abendessen nahmen wir einen Cocktail oder einen frisch gepressten Saft. Erstere sind passabel arrangiert, für meinen Geschmack viel zu süß und einen Whiskey Sour as straight as can be würde ich nicht nochmal bestellen – immer noch zu süß. Zweitere sind dafür vom Feinsten, geschmacklich sehr gut und auch preislich akzeptabel. Ach ja, die Preise. Softdrinks und Bier gibt es für sechs bis neun Euro, Cocktails für dreizehn, Weine das Glas um fünfzehn, die Flaschen zwischen vierzig und einhundert Dollar. Die Weinkarte umfasst fünf Champagner, zwanzig Weißweine und über dreissig Rotweine, alles sehr gute Qualität, der Madfish aus Australien ist sowohl als Charndonnay wie als Merlot zu fast allem zu empfehlen. Außer für indisches Essen, da ist dann ein Bier doch passender. Ein reguläres Abendessen kostet um einhundertdreissig Dollar, wenn es Buffet oder indisches Menü gibt, sind auch zweihundertfünfzig für zwei fällig. Die Karte umfasst zu neunzig Prozent Fischgerichte, die alle gut bis sehr gut sind. Die Fleischgerichte sind auch sehr gut, was immer auffällt sind die knackigen und qualitativ auf kontinentaleuropäischem Niveau rangierenden Salate. Die Desserts haben wir nicht probiert, und meist hat es auch der Hauptgang getan, dann waren wir mehr als satt. Wer zwischendurch Lagerkoller verzeichnet, der kann auch von der Zimmerkarte wählen, dort gibt es dann auch Pasta, Pizza und ein reguläres Steak, die es auch zu Hause kaum besser gibt, na bei der Pizza kann ich nicht mitreden. Die Qualität der Küche schwankt allerdings und das hängt sicher am Personal. Als ich in den ersten Tagen gelben Thunfisch mit Spinatmus hatte, hätte ich nach Gault Millau auch gern mal fünfzehn Hauben vergeben, sonst schwankt die Qualität zwischen elf und dreizehn. Allerdings darf man auf den Malediven keinen Urlaub machen, wenn man den kulinarischen Olymp erreichen will. Ich kann es mir gar nicht oft klarmachen: Hier wird ALLES importiert. Und dafür ist es wirklich hervorragend – und sehr frisch. Das Gefühl einseitiger Ernährung kommt kaum auf, einen Anflug hatte ich am achten Tag, das war’s. Der Service ist bisweilen etwas unsortiert und manchmal muss man einen Kaffee oder ein Bier zweimal bestellen, doch insgesamt kommt man hier immer zu einem schönen Abend.

Die Gäste! Da gibt es keine Beanstandungen aber auch keine Highlights. Aber Anekdoten. Ich schätze, ein Drittel der Gäste sind Deutsche, ein Drittel Japaner, drittstärkste Fraktion waren bei unserem Besuch die Engländer und ein paar versprengte Chinesen. Alle haben gute Manieren und sind anständig gekleidet, wobei das natürlich so eine Sache ist. Bei knapp dreissig Grad und hoher Luftfeuchtigkeit sind lange Hosen bei den Herren und vernünftige Hemden das Maximum, die Damen tragen alle Kleider. Allenfalls zum Frühstück ist man noch lässiger, weil man danach zum Tauchen geht. Viele – wir auch – gehen sowieso nur barfuß. Die Asiaten sind für mein Gefühl nur recht kurz hier, wenige Tage, drei bis maximal fünf, vielleicht täusche ich mich. Dafür sind die allemal niedlich. Die Damen tragen gern einen großen Schirm (zwei große Regenschirme gibt es in jedem Zimmer), um sich vor der Sonne zu schützen. Die erwachsenen Japaner spielen schon mal mit ihrem Gameboy beim Essen und unterhalten sich auffallend wenig. Außerdem fiel mir auf, wie jung die Japaner sind, meist Mitte dreissig. Kinder sind übrigens kaum welche hier, ich habe höchstens drei gezählt. Der gemeine Japaner schützt sich nicht nur vor der Sonne. Auch im brusttiefen Wasser trägt der Japaner beim Schnorcheln oder Paddeln im Boot eine Schwimmweste. Vielleicht ist das auch gut so, ein Paar mit Kind schaffte es glatt, sich selbst zu versenken. Es ging alles gut, obwohl, das Kind fand das nicht so lustig. Am schönsten ist das Thema Fotografie. Wir beobachteten vom Frühstück ein Paar, die sich am Pool unter einem Sonnenschirm auf die Liegen begaben. Während unseres gesamten Frühstücks blieben die nicht eine Minute ruhig liegen. Erst machte er Fotos von ihr, dann sie von ihm, dann holte er sein Mörderstativ aus der Tasche und dann war der Selbstauslöser dran. Wir konnten nur schmunzeln. Aber was rede ich, bin gespannt, was die Japaner über uns sagen.

Das Inselangebot! Hier gibt es vieles, wenn nicht alles, was man braucht: Ein Business Center, wobei jeder WLAN erreichen kann, einen Süßwasserpool beim Restaurant, die Bar, einen Gebetsraum, einen überdachten Pool, ein Fitness Center (schade, dass wir die Laufschuhe nicht dabei hatten), einen Yogaraum, Massageräume und genügend Gelegenheit zum Sitzen und Liegen. Ein recht nerviger Nachbar ist der Dieselgenerator hinter der Küche. Der ist sehr laut und passt so gar nicht zu der sonstigen Qualität der Insel. Allerdings gibt es die erforderlichen enormen Energiemengen auch nicht umsonst. Immerhin gibt es hier auch immer ausreichendes und auch warmes Süßwasser, das nur über die Entsalzungsanlagen gewonnen wird.

Die Nachbarschaft! Für uns ist es ein Manko, dass man in keine Richtung nur auf das Meer schauen kann. Und tatsächlich, überall Inseln. Was vielleicht auffällt und ein wenig stört sind die Flutlichter von zwei Inseln, eine davon mit dem örtlichen Drogenknast, gleich gegenüber. Ansonsten ziehen die guten Tauchplätze natürlich Tauchschiffe an, die dann auch für die Nachttauchgänge die Flutlichter anschalten. Wirklich bedauerlich ist der Dreck. Obwohl sicher ein halbes Dutzend Leute permanent mit dem Fegen der Insel beschäftigt sind, es wird so allerlei Müll angespült. Am meisten sind das Plastikflaschen und irgendwelche Plastiktüten. Das hat sich vermutlich in den letzten Jahren verändert, der Tourismus ist deutlich stärker und die Regierung des Landes unternimmt nichts für den Umweltschutz. Es gibt keine Regeln zur Müllentsorgung, wichtig ist nur, dass man nichts sieht. Wie man das erreicht, ist egal. Aber wir sind hier nicht als Umweltaktivisten zu Besuch, sondern als Urlauber. Wobei gerade die Präsidentschaftswahlen stattfanden und wir mal in Wikipedia Erkundigungen über Land und Leute einzogen. Würde es danach gehen, man dürfte hier keinen Urlaub machen. Abends krabbelt nicht viel über den Strand, kleine weiße Krebse von weniger als sechs Zentimetern Länge flitzen über den Sand und das nur morgens und abends. Uns haben in den ersten zwei Tagen ein halbes Dutzend kleine Rochen begrüßt, die man vom Steg aus wunderbar beobachten konnte. Unsere große Freude waren die Schwarzspitzenriffhaie, die sich unter dem östlichen Steg aufhielten. Meist vier kleine, kaum mehr als achtzig Zentimeter lange junge Exemplare drehten ihre Runden, just heute haben wir noch einen größeren gesehen, gut einen Meter lang. Die konnten wir wirklich jeden Tag sehen.

Das Tauchen! Deswegen sind wir hier. Die Tauchbasis ist schon ungewöhnlich luxuriös. Zur Leihausrüstung gehört ein guter Tauchcomputer und es gibt Jackets in allen Größen, auch Neoprenanzüge in allen Varianten. Die Basis wird von Taka geleitet, einem Japaner, der seit zwei Jahren hier und etwas hektisch ist. Zur Seite hat er Benoit, einen Franzosen aus Nizza, der vor allem durch kraftvolles Schwimmen, geringe Sorgfalt und unsortierte Organisation auffiel. Und dann gibt es Muaz, den wir allerdings erst am vorletzten Tag richtig wahrnahmen – schade, dass wir ihn nicht früher hatten. Ich machte meinen Advanced Open Diver, damit ich auch offiziell mehr als achtzehn Meter tief tauchen darf. Der Kurs war recht locker organisiert und die theoretische Prüfung wenig diszipliniert (ich musste meine Antworten auf die schriftlichen Fragen gelegentlich aufschreiben und abgeben – keine Kontrolle) und prompt bestanden. Doch das konnte man alles damit kompensieren, dass man selbst sorgfältig und vorsichtig ist. Das Tauchdhoni ist großzügig gehalten, überdacht und man muss wirklich nichts tun. Die Ausrüstung wird auf das Boot gebracht, einem angelegt und später wieder abgenommen, ungefragt von Bord genommen, gesäubert, getrocknet und beim nächsten Tauchgang wieder an Bord gebracht. Der Service ist wirklich exzellent, die Briefings sind ordentlich, die Tauchgänge selbst insofern nicht ganz so diszipliniert, als nicht auf feste Buddys geachtet wird. Doch da haben wir als Paar ohnehin darauf geachtet. Drei Tauchtermine stehen täglich zur Auswahl um halb neun, halb elf und nachmittags um halb drei. Die beiden morgentlichen Tauchgänge sind eher technischer Natur und schwerpunktmäßig für die Kurse gedacht. Nachmittags sind die Tauchgänge ausschließlich spaßorientiert. Erstaunlich, das Tauchboot fährt immer, egal ob nur ein oder zwei Taucher Interesse haben, das ist fabelhaft. Zumal die rund fünfundzwanzig Tauchplätze in maximal vierzig Minuten Umkreis allesamt sehenswert sind. Nett auch, dass man nach dem Tauchgang eine Flasche gekühltes Wasser, ein Handtuch und frisch aufgeschnittene Orangen erhält. Wir haben acht Tauchgänge gemacht und auf Tiefen zwischen zwanzig und dreissig Metern Haie, Schildkröten, Rochen, Mantas, Picassofische, Batfish, Muränen und zig andere Fischarten beobachten können. Die Strömung an den Tauchplätzen ist eher gering, die Sicht meist gut bis sehr gut und das Wasser mit fast dreissig Grad sehr warm. Zum Tauchen reicht auf jeden Fall ein Shorty. Erst am vorletzten Tag machten wir einen Tauchgang mit Muaz, der selbst von hier stammt und seit dreizehn Jahren als Tauchlehrer arbeitet. Er hat die Ruhe weg und schwimmt, als gehöre er genau hierher – unter Wasser. Mit ihm haben wir zwei besonders schöne Tauchgänge absolviert, am letzten Tag gab es einen über zwei Meter langen Leopardenhai zu bestaunen. Ein kleines Detail sind die Tauchflaschen. Es wird mit zwölf Liter-Stahlflaschen getaucht, größere stehen nicht zur Verfügung. Nitroxflaschen sind bereit, werden aber nicht hier auf der Insel befüllt, darum auch kaum genutzt und zehn Dollar Aufpreis.

Das Fazit! Der Urlaub war prima und das Wetter tat sein Übriges. Insgesamt sonnig bis gelegentlich wolkig gab es nur gestern und heute deftigen Regen. Malediven gern nochmal, Cocoa reicht allerdings einmal. Für ein Wiederkommen ist die Lage nicht gut genug, die Betten zu kurz und der Geräuschpegel der Klimaanlage zu hoch, um sich komplett zu entspannen.

PS: Von den verschiedenen Zimmerkategorien reicht die Basis, die "normalen" Dhonizimmer völlig aus (Zimmer 810-819). Die Dhonisuiten (820-829) sind noch etwas geräumiger, die Betten direkt auf einer separaten Etage unter dem Dach mit separater Klimaanlage und WC (trotzdem laut, weil Klimaanlage direkt über dem Bett). Besonders sind die Zimmer 1001 und 831, das sind große Doppelhäuser als Suiten für mindestens 4 Personen, mit eigenem Sonnendeck usw. Sollten wir nochmal hinreisen, wo würden wir Zimmer 1003 vorziehen. Das ist das Haus mit dem besten Blick und die Klimaanlage ist nicht direkt am Bett, also auch etwas leiser.

  • Zufrieden mit — Sehr gut ausgestattet, sehr guter Service, riesige Zimmer, tolle Tauchplätze
  • Unzufrieden mit: — kurze Betten, laute Klimaanlage, Meeresverschmutzung
  • Aufenthalt Oktober 2008, Paar
    • 4 von 5 Sternen Preis-Leistungs-Verhältnis
    • 3 von 5 Sternen Lage
    • 3 von 5 Sternen Check-in/Rezeption
    • 4 von 5 Sternen Zimmer
    • 3 von 5 Sternen Sauberkeit
    • 3 von 5 Sternen Service
    • 4 von 5 Sternen Business Service, wie z.B. Internet
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736 Personen haben dieses Hotel bewertet.

Bewertung von Reisenden
    681
    38
    15
    2
    0
Bewertungen für
82
563
9
2
Gesamtwertung
  • Ort
    5 von 5 Sternen
  • Schlafqualität
    4,5 von 5 Sternen
  • Zimmer
    5 von 5 Sternen
  • Service
    5 von 5 Sternen
  • Preis-Leistung
    4,5 von 5 Sternen
  • Sauberkeit
    5 von 5 Sternen
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Datum | Bewertung
  • Chinesisch (traditionell)zuerst
  • Chinesisch zuerst
  • Deutsch zuerst
  • Englisch zuerst
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  • Alle aktuellen auf Deutsch
Deutsch zuerst
München, Deutschland
Top-Bewerter
113 Bewertungen 113 Bewertungen
91 Hotelbewertungen
Bewertungen in 71 Städten Bewertungen in 71 Städten
171 "Hilfreich"-<br>Wertungen 171 "Hilfreich"-
Wertungen
4 von 5 Sternen Bewertet am 4. Oktober 2008

Da es schon längere Zeit keine deutsche Bewertung mehr gab, schreibe ich auf Deutsch. Mir fällt die Bewertung schwer, da wir im Mai im "W Retreat" auf den Malediven gewesen sind und dies somit die Meßlatte für mich war. Was natürlich etwas unglücklich für Cocoa ist. Um es vorwegzunehmen: Wenn Cocoa 5 Sterne hat, dann hat das W Retreat locker 6 Sterne. Warum? Luxuriöser, schönere Anlage, mehr Restaurants, besser geschultes Personal, größeres Freizeitangebot, besseres Hausriff. Doch der Vergleich hinkt. Das "W" ist ein Resorthotel der W-Kette. Man kann also deren Professionalität erwarten. Cocoa Island ist eine Barfußinsel. Und spricht damit andere Vorlieben an. Hier muß man abends nicht einem Dress Code folgen und kann in der Tat barfuß erscheinen. Die Atmospäre ist sehr entspannt und locker. Die Wasservillen (wir hatten eine Loft Villa) sind ausgezeichnet (im Vergleich zum W allerdings eher "rustikaler" und pragmatischer eingerichtet). Der weite Blick aufs Meer und die Sandbänke ist toll. Die große Terrasse mit der Doppelliege ebenfalls. Wir haben größtenteils nachts draußen auf der Terrasse geschlafen (keine Moskitos gesehen oder gespürt!). Die Natur ist 5 Sterne deluxe! Der Sand wie gesiebter Puderzucker, das Wasser kristallklar. Bei Ebbe kann man weit durch das Wasser waten. Toll! Das Wetter war für September unerwartet gut, nur ein kurzer Regenschauer. Jede Nacht sternklar! Das Hausriff ist groß, aber nicht so bunt. Allerdings viele große Fische. Kleine Haie und Rochen schwimmen sogar um die Villa herum.

Minuspunkte: Nur ein Restaurant, Insel ist klein, kein großes Freizeitangebot und das Management ist offenbar abwesend. Wir hatten nicht das Gefühl, daß sich irgendjemand um uns kümmert oder interessiert, wie es uns gefällt. Wir waren einfach da! Keiner hat einem Tipps gegeben oder etwas über die Insel oder das Riff erzählt. Die Nebenkosten (inkl. Essen) waren erstaunlicherweise genauso hoch wie im "W". Die Shambala-Küche ist jedoch exzellent! Alles ist selbstgemacht. Von der Marmelade bis zum Brot. Und organisch noch dazu. Vegetarier haben auf der Karte keine Auswahl, bekommen aber Alternativen auf Nachfrage geboten. Frühstück a-la-Carte. Die tägliche Yoga-Stunde (Hatha Yoga) war sehr professionell.

ERGO: Wer Barfuß-Atmosphäre möchte, ist auf Cocoa genau richtig. Wer es "stylish" mag und höchste Ansprüche an den Service hat, dem empfehle ich das "W". Teuer sind beide.

  • Zufrieden mit — Natur.
  • Unzufrieden mit: — Nur ein Restaurant. Kein sichtbares Management.
  • Aufenthalt September 2008, Familie
    • 2 von 5 Sternen Preis-Leistungs-Verhältnis
    • 5 von 5 Sternen Lage
    • 3 von 5 Sternen Check-in/Rezeption
    • 4 von 5 Sternen Zimmer
    • 4 von 5 Sternen Sauberkeit
    • 3 von 5 Sternen Service
    • 5 von 5 Sternen Business Service, wie z.B. Internet
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Ein TripAdvisor-Mitglied
5 von 5 Sternen Bewertet am 1. Mai 2006

Es war wie im Traum, stellen Sie sich das Paradies vor und Sie werden immer wieder nach Cocoa zurückkehren. Unsere dritte Reise auf die Malediven führte uns auf diese winzige Insel. Hier geben sich ein erstklassiger Service, diskreter Service, wunderbare Spabehandlungen, tolles Essen und wunderschöne Bootsfahrten bei Sonnenuntergang in einer wunderschönen Landschaft ein stell dich ein. Bestens für all diejenigen, die gerne in familiärer Atmosphäre entspannen möchten, ohne sich ständig besonders anziehen zu müssen (Sie können Ihre Schuhe getrost zu Hause lassen, Sie brauchen sie hier nämlich nicht!).

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Ursprünglich bei www.tripadvisor.com auf Englisch eingereicht. Sehen Sie sich das Original an.
london
Bewerter
6 Bewertungen 6 Bewertungen
6 Hotelbewertungen
Bewertungen in 6 Städten Bewertungen in 6 Städten
42 "Hilfreich"-<br>Wertungen 42 "Hilfreich"-
Wertungen
5 von 5 Sternen Bewertet am 7. Dezember 2005

Was für ein fantastischer Ort! Der schönste, an dem ich je gewesen bin. Das Essen ist einfach himmlisch und alles ist mega entspannend. Der perfekte Ort für die Flitterwochen.

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Ursprünglich bei www.tripadvisor.com auf Englisch eingereicht. Sehen Sie sich das Original an.

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Weitere Informationen über Cocoa Island by COMO

Anschrift: Cocoa Island
Lage: Malediven > Kaafu > Süd-Male-Atoll > Cocoa Island
Ausstattung:
Bar/Lounge Strand Getränkeauswahl Geschäftszentrum mit Internetzugang Fitnesscenter mit Fitness-/Trainingsraum Kostenloses Highspeed-Internet (WLAN) Aktivitäten für Kinder (kinder-/familienfreundlich) Restaurant Zimmerservice Shuttlebus-Service Spa Suiten Swimmingpool Flughafentransfer
Hotelstil:
Nr. 1 von 1 Hotels in Cocoa Island
Preisspanne pro Nacht: 616 € - 1.182 €
Hotelklassifizierung:5 Stern(e) — Cocoa Island by COMO 5*
Reservierungsoptionen:
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Auch bekannt unter dem Namen:
Cocoa Isl Hotel
Cocoa Island Hotelanlage
Cocoa Island Hotel South Male Atoll
Cocoa Island Maldives
Hotel Cocoa Island

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