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“So lebten die alten Römer” 4 von 5 Sternen
Bewertung zu Herculaneum Ercolano

Herculaneum Ercolano
Corso Resina 6, Ercolano, Italien
+39 081/8575347
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Platz Nr. 1 von 15 Sehenswürdigkeiten in Ercolano
Art: Historische Ruinen, Historische Stätten
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Attraction Details
Empfohlene Besuchsdauer: Über 3 Stunden
Frankfurt am Main, Deutschland
Senior-Bewerter
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“So lebten die alten Römer”
4 von 5 Sternen Bewertet am 25. Oktober 2013

Wir hatten uns für Herculaneum entschieden, da es kleiner ist und der Erhltungszustand besser. Der Rundgang lohnt sich, bedauerlich finden wir, dass es in einem Museum dieser Bekanntheit (Weltkulturerbe!) nicht einmal eine nette Cafeteria gibt. Die ganze Umgebung ist auch etwas trostlos, nichtsdestotrotz es lohnt sich!

Aufenthalt Oktober 2013
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“Ein Muß”
5 von 5 Sternen Bewertet am 20. Oktober 2013

Die Ausgrabungen von Herculaneum sind noch um ein Vielfaches interessanter als die von Pompeji, da viel mehr erhalten ist und die römische Lebensweise sehr viel plastischer zu erkennen ist. Anfahrt gut ausgeschildert. Gute Parkmöglichkeiten. Eintritt für Kinder bis 18 und Senioren aus der EU frei. Ausgezeichneter Audioguide! Ein Muß bei einem Aufenthalt in der Region.

Aufenthalt Oktober 2013
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Frankfurt am Main, Deutschland
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“Sehr interessant”
4 von 5 Sternen Bewertet am 16. Oktober 2013

Ist bei weitem nicht so überlaufen, wie Pompeji und kann locker mithalten. Im Gegenteil, es wirkt vermutlich viel lebensnäher als Pompeji.

Aufenthalt Oktober 2013
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Burghausen
Junior-Bewerter
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“Herculaneum : einmalige Erinnerungen”
5 von 5 Sternen Bewertet am 12. Oktober 2013

Knapp vor der Abreise, nach einerm einwöchingen wunderschönen Aufenthalt in Neapel, entschieden wir, in unser Programm noch Herculaneum bzq. Ercolano, wie es in Italien genannt wird, einzubeziehen. Die einfachste Verbindung aus Neapel ist mit dem Zug, die sogen. 'Circumvesuviana'. Man steigt auf dem Bahnhof 'Ercolano Scavi' aus, nach ca. eine halbe Stunde Fahrt aus Neapel kommend, Pompei wäre die nächste Station gewesen. Der erste Eindruck, den man gewinnt, wenn man aus dem Bahnhof herauskommt und die Geradeausstrecke zu der Ausgrabungsstätte hinunterläuft (ca. 20 Minuten), ist ziemlich desolat. Diese eintönige Baukultur, die man oft in den südlichen Ländern trifft, mit Wohnblöcken aus 4-5 Etagen, alle gleich, zum Glück variierend zumindest im äußeren Aussenstrich, hellgelb/braun, keine Bäume, kein grüner Fleck weit und breit.
Nur In der Mitte einer kleinen Kreisverkehrsinsel sind zwei kleinen und ausgemagerten Bäume zu sehen, in sich verschlungen, als ob sie sich gegenseitig stützen möchten.
Sie schienen eher das Werk eines Künstlers als das Werk eines Gärtners zu sein:
Sie wirken wie ein Protest gegen die blinde Betonkultur der modernen Welt.

Als wir aber das Tor der Ausgrabungsstätte hinter uns ließen, eröffnete sich ein ganz anderes Bild : die alte Ercolano, viel schöner als die heutige !. Ercolano war eine kleine Residenzstadt, im Gegensatz zu Pompei, die nicht nur Residenzstadt, sondern auch ein kommerzielles Zentrum war.
In Ercolano haben nur reiche Leute gewohnt. Die luxuriösen Villen.weisen auf eine wohlhabende Gesellschaft hin. Sie erholten sich dort aus der Hektik der Woche in der Großstadt Neapel. Nur 5000 Leuten wohnten dort, ein Viertel der Bevölkerung von Pompei.
Ercolano wurde, im Gegensatz zu Pompei, von einer heissen Aschenlawine erwischt, die den Menschen den Tod wg thermischem Schock erbrachte. Die Häuser wurden aber kaum beschädigt. Danach kamen innerhalb von wenigen Stunden weitere drei Lawinen mit dichterem zähen Material. Ein Gemisch aus Asche, Gestein und Schlamm, der jeden Winkel der Häuser füllte. Das diente als Stütze für die Dächer, die erhalten blieben, Dieser Gemisch verhinderte daß die Dächer zusammenfielen aufgrund des Gewichts des Aschen- und Gesteingerens. Der Schlamm hatte auch eine wichtige Erhaltungsfunktion : selbst die Holzbalken konnten sich retten. Deswegen ist Ercolano nicht so beschädigt worden wie die anderen zwei Ortschaften der Vesuveruption. Hervorragend erhaltene Mosaiken, Fresken und Holzstrukturen aus der Zeit vor 2000 Jahren sind zu bewundern !.

Wenn man in die Ausgrabungsstätte hineinlauft, eröffnet sich eine durch Bäume lang flankeirte Allee auf. Sie wirkt wie eine Galerie eines modernen Hauses : an beiden Seiten blickt man 25 m in die Tiefe hinunter, und sieht man dann die eingentliche Stadt. Das heisst, so dick war die Schicht die sich über die Stadt legte, hart wie Tuffstein. Nirgendwo anders spürt man die Gewalr der Eruption deutlicher als in Ercolano. Nach diesem überwältigenden Ausblick von oben, läuft man dann den Weg hinunter in die eigentliche Stadt. Weit und breit gar keine Leute. Wir hatten die ganze Stadt für uns. Wir wurden regelrecht um zweitausend Jahre zurückversetzt. Entlang der schmalen Straßen mit dem alten Belag reihen sich Dutzende von großzügigen Villen an, eines schöner als das andere. Mosaiken im perfekten Erhaltungszustand, offene Brunnen, Tavernen mit ihren marmorbedeckten Tischen, meistens in den Farben rosa/türkis. Sie sehen so modern aus. Man wollte damals wie heute gleich de Kochchef gegenüber sitzen, heute leider nicht mehr möglich, ausßer in Japan und mannchmal in den USA. Die Römer wollten sehen, was sie auf den Tisch bekamen und wie es zubereitet wurde,.

Auch die Architektur ist bewunderswert. Teilweise höher als wir erwarteten, aber immer in perfekter Harmionie. Nie ein schreieider Konflikt, wie es zu oft in der heutigen Welt zu sehen ist. Auch die erdbebensichere Bautechnik der Römer mit stets versetzten Zieglen und Steinen ist zu bewundern, viel widerstandfähiger als die modernen Bauklotzen.. Die alte Ercolano liefert ein Bild, das so in Kontast mit der modernen Ercolano steht ! Meine häufigste Frage war : wie ist es überhaupt möglich daß der Geschmack und die Kultur der Leute nach zweitausend Jahren sich so umgedreht haben zu ihrem Unginsten ?. Ercolano ist eine Stadt, wo man auch die Farbkultur der Römer richtig genießen kann. Man sieht kräftige afrben, wie schwarz und rot, neben pastellartigen Farbkompositionen. Das Feinste was man sich vorstellen kann.
Man muß sich Zeit nehmen für diese Ausgrabungsstätte. Auf den Reiseführeren spricht man von zwei Stunden Besichtigungsdauer. Wir waren drei Stunden drinnen, und es war nicht zu lange. Empfehlendswert : sich vorzubereiten, dann kanna man auf die Reiseführer verzichten. Die Kosten sind natürlich hoch (50 Eur), wenn man die Kosten nicht mit anderen Teilnehmern teilen kann.

Als wir herauskeman, liefen wir die Straße wieder hoch zum Bahnhof.
Auf halben Weg sahen wir das Schild zum digitalen Museum : auch absolut empfehlendswert !
Mit modernen technischen Mitteln vermittelt man den Besuchern den Eindruck zum Tag der Eruption zurückversetzt zu werden und dabei zu sein. Man erlebt auf der Leinwand die Stadtbilder kurz vor der Eruption, die Sequenz der Ereignisse und die Simulation der Geräusche. Ma hat wirklich den Eindruck ein Bürger von Ercolano vor 2000 Jahren zu sein.

Was mir aber am besten gefiel, waren die Aussagen einiger Protagonisten aus der damaligen Zeit. Ihr Gesicht wird auf die Wand projiziert. Sie stellen sich vor und erzählten von Episoden aus ihren Leben in Ercolano und von Ereignissen gerade am Tage der Eruption. Alles bezieht sich auf historischen Spuren und Dokumente. Alleine dieses Museum ist ein für eine Besichtigung von Ewrcolano wert. Das Ganze dauert ca. eine halbe stunde, der Eintrittspreis sehr niedrig..

Danach wollten wir uns den berühmten Markt von Ercolano anschauen, wo alles mögliche angeboten wird. Es war nachmittag, zu spät leider. Der Matkt macht mittags schon zu.
Dieser Markt soll nur einmal in der Woche stattfinden, freitags.
Also vorher fragen, um nicht enttäuscht zu werden.
Der Markt befindet sich in via Paglaino, eine Querstrasse der via IV Novembre.
ich habe ihn nicht gesehen, also keine Bewertung.

Wir wollten uns schließlich nicht aus Ercolano verabschieden, ohne vorher die berühmte Mozzarella gekauft zu haben. Auf dem Weg von via Pagliano zum Bahnhof, auf der rechten Seite der via IV Novembre, an der Höhe der Nummer ca. 80-90, gibt es ein kleines Lebensmittelgeschäft. Kaum zu übersehen, weil Geschäfte entlang der Straße sind kaum zu treffen.

Wir gingen hinenin. Ein richtig korpulenter Neapoliatenr strahlte uns entgegen, mit so einem freundlichen Gesicht, daß man sich gleich wohl gefühlt hat. Seine Freundlichkeit stand so im krassen Unterschied zu der Melanchonie aud der Straße, wo selbst die Kinder, die Fußball spielten, schienen ihre Freudigkeit vergessen zu haben.

Dieser Mann strahlte Gemütlichkeit, Lebensfreude und Sympathie. Er war gar nicht so aufdringlich, wie viele andere seiner Kollegen. Er wollte sich eher unterhalten, fragte nach den Lebenverhältnissen in Deutschland, beschwerte sich über die Politiker in Italien, besonders über Berlusconi und seine Partei, viele Versprechungen und nichts dahinter. Er sprach von der schweren Krise in Italien. In Ercolano sei immer schwieriger, über die Runde zu kommen. Seine Stadt sei aber trotzdem der schönste Platz auf der welt. Nur dort könnte er leben, nicht mal in Neapel. Ercolani schließt man sich in sein Herz.
Man muß sicherlich ein Erculanre sein, um eine solche Aussage voll zu verstehen.

Er schwärmte gleich von seiner Mozzarella. Sie sei 'die beste auf der Welt', die wahre Mozzarella käme aus Ercolano, sagte er, alle andere seien Imitationen, meistens schlecht gelungen sogar.
Die Mozzarella mus aus Büffelmich sein, sagte er. Er zog aus den Regalen eine Packung Mozzarella, 1 Kg schwer. Da begannen die familieninternen Diskussionen, die dann mit der knallharten Bemerkung beendet wurden 'Denke lieber an Deine Figur'.

So entschieden wir uns für nur 300 gr. Der nette Mann holte dann noch ein Paar verpackten Käseportionen aus dem Regal. 'es sei für mich', sagte er, wir müßten seine Spezialitäten probieren. Vielleicht hatte er eine Art von Mitleid für mich gespürt, von dick zu dick.
Dann fügte er hinzu ' Sprich gut über ercolano, wenn Du zurück bist. wir brauchen ´den Toursimus, es gibt nicht nur Mafia hier, sondern viele ehrliche Leute'.

Er umarmte uns. Das ging uns unter die Haut.

Als wir auf dem Bahnhoh waren, entschieden wir uns, doch noch die 1 Kg Box dieser Büffelmozzarella zu kaufen. Wir ginegen zurück, der Zug fuhr weiter ohne uns.
Als wir aber vor dem Laden standen, stellte wir fest, der Laden war zu. Selbst die Rollos waren unten. Wir dachten, wir hätten Alluzinationen und suchten weiter, bis ein Nachbar uns sagte, er wäre eben gegangen. Er wüsste nicht, wann er zurückkommt. Der FC Neapel würde am Abend spielen. Mir wurde dann kalr, daß ich an dem Tag die Box nicht mehr bekommen hätte.

Zu Hause in Deutschland, machten wir dann die Mozzarella und die zwei anderen Käsepackungen auf : eine Augenweide, eine Mozzarella die im Mund richtig zerfliesst. Wenn man das probiert hat, kann man die üblichen Mozzarellas aus unseren Läden gar nicht mehr als 'mozzarella' bezeichnen. Recht hatte der liebe Ercolaner : sie sind nur Imitationen, und schlechte Imitationen sogar..

Aufenthalt Februar 2013
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Hof bei Salzburg, Österreich
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“Sehenswert”
5 von 5 Sternen Bewertet am 11. Oktober 2013

Fantastischer Überblick über die Geschehnisse nach dem Vulkan-Ausbruch.Leider schlechte Beschilderung .

Aufenthalt September 2013
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