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“Mein Highlight der Nilkreuzfahrt!” 5 von 5 Sternen
Bewertung zu Temple of Kom Ombo

Temple of Kom Ombo
Kom Ombo, Ägypten
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Zertifikat für Exzellenz 2014
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“Mein Highlight der Nilkreuzfahrt!”
5 von 5 Sternen Bewertet am 13. November 2013

Die Tempelanlage von Kom Ombo war mein absolutes Highlight der Nilkreuzfahrt! So etwas wunderschönes habe ich noch nie gesehen... Wir kamen aufgrund einer Verzögerung des Schiffes später als geplant zur Anlegestelle, was sich allerdings als Vorteil heraus stellte! Die Tempel lagen im Scheinwerferlicht vor uns, dazu der Vollmond an diesen Abend...es war einfach perfekt! Viele von unserer Reisegruppe, einschließlich mir, standen mit feuchten Augen und Ganslhaut (uns lief ein Schauer über den Körper) da und waren einfach nur fasziniert von soviel Schönheit, Geschichte und Kultur! Die gesamte Kreuzfahrt war ein unvergessliches Erlebnis und Kom Ombo war der absolute Höhepunkt dieser Reise!

Aufenthalt Dezember 2012
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“Der einzige Doppeltempel”
5 von 5 Sternen Bewertet am 4. Juli 2013

Am späten Nachmittag optimal durch die natürliche und künstliche Beleuchtung.sehr schöne Bilder auf Wänden und Säulen.auch sind noch sehr viel original Farben vorhanden.allerdings sind sie gut versteckt im abseits.besonders ist eine Darstellung mit allen medizinischen Instrumenten .neben einem teilbild von Imoteph Priester Arzt und Baumeister

Aufenthalt Juni 2013
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Hannover
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“Wunderschöne Tempelanlage”
5 von 5 Sternen Bewertet am 4. Mai 2013

Traumhafte Wandbildhauereien - beeindruckend, wie man alles so nah ansehen und auch (leider) anfassen kann - Auch das Krokodil-Musuem ist sehenswert.
INFO: Alle Sehenswürdigkeiten habe ich während einer 8-tägigen NilKreuzfahrt auf dem Schiff ZENIA erleben dürfen - angesichts der politischen Lage im Land, sind kaum Touristen da - somit hat man alle Tempel und Sehenswürdigkeiten für sich fast alleine - keine Warteschlangen. Schade natürlich für die Ägypter, die vom Tourismus leben. Während meiner 14 Tage in Ägypten habe ich mich durchgehend sicher und gut aufgehoben gefühlt!

Aufenthalt März 2013
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Wiener Neustadt, Österreich
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“Doppeltempel in Kom Ombo”
4 von 5 Sternen Bewertet am 7. Oktober 2012

Kom Ombo liegt 170 Kilometer südlich von Luxor und 45 Kilometer nördlich von Assuan. Der Tempel steht auf einem Hügel am Nil und ist absolut faszinierend, weil er gleich sichtbar ist, wenn ihr mit dem Schiff oder der Feluke ankommt.

Wir kamen am Abend in Kom Ombo an und die Sonne senkte sich schon ziemlich. Das tauchte den Tempel in ein herrliches Licht und macht ihn zu etwas Besonderem. Diese Wirkung hätte er vermutlich nicht auf den ersten Blick, wären wir in der Mittagshitze hier angekommen.

Wir gingen ein paar Treppen hinauf und warteten auf unseren Reiseführer, der die Eintrittskarten besorgte. Wir standen auf einem Vorplatz und schnell wurde klar, dass der Tempel doch eher klein ist. Zum Glück drängten sich aber um diese Zeit und vor allem zu dieser Jahreszeit nicht so viele Touristen hier, sodass das Ganze sehr erträglich war.

Wie oben schon erwähnt ist eine der Besonderheiten hier, dass es sich um einen Doppeltempel handelt, in dem die Gottheiten Horus und Sobek gleichermaßen verehrt wurden. Wobei Sobek als ein böser Gott gilt, denn er wird in Form eines Krokodils gezeigt. Böse Götter dürfen nämlich niemals als Menschen gezeigt werden. Selbst wenn Sobek in Gestalt eines menschlichen Wesens gezeigt wird, sein Kopf ist immer ein Krokodil.

Damit man Sobek aber auch verehren konnte, wurden in seiner Hälfte immer Krokodile gehalten, die einen wichtigen Part des Tempels darstellten. Eine gedachte Achse nämlich teilt den Tempel in der Mitte in zwei Hälften und die symmetrischen Hälften hatten jeweils die gleichen Räume. Leider kann man viele davon heute nicht mehr besichtigen, weil sie zerstört wurden, ebenso wie die Sanktuare, in denen die Götter in Form von Statuen verehrt wurden.

Früher wurden hier in einem sogenannten „Hathor-Heiligtum“ mumifizierte Krokodile gezeigt, die man auf einem eigenen Friedhof gefunden hatte. Heute allerdings gibt es hierfür ein Museum, von dem ich auch später erzähle.

Diese Tiere wurden in einem eigenen Brunnen gehalten, der durch verschiedene Schächte direkt mit dem Fluss verbunden war. Unser Reiseführer sagte uns, dass der Brunnen aber noch eine weitere Bedeutung hatte. Es zeigte den Priestern des Tempels, wie sich der Wasserstand des Nils veränderte und aufgrund dieser Angaben rechneten sie aus, wie hoch die Ernte sein würde und danach setzten sie die Steuern für die Bevölkerung fest. Der Brunnen enthält auch heute noch Wasser.

Unser Reiseführer war aber aus zwei ganz anderen Gründen von diesem Tempel begeistert. Gleich zu Beginn ging er mit uns zu einem hinteren Teil des Tempels, denn hier befand sich eine große „Medizinische Tafel“, auf der die Instrumente, mit denen Ärzte früher gearbeitet haben, abgebildet waren. Sie stammt aus der Zeit der Römer und unser Reiseführer ist sich sicher, dass damit die Weisheit der Ägypten zu beweisen ist, denn viele Instrumente ähneln den heutigen ganz enorm, so gab es z.B. Haken, Skalpelle oder auch Saugnäpfe. Auch eine Frau auf dem Geburtsstuhl ist hier dargestellt. Unser Reiseleiter meinte, dass natürlich auch viel mit der Natur gearbeitet wurde und dass viele Ägypter und die Menschen generell verlernt haben, diese Natur einzusetzen und auf synthetisch hergestellte Medizin bauen. Vermutlich hat er recht.

Die zweite berühmte Tafel zeigt einen „Festtagskalender“, der festlegte, wann früher Festtage zu feiern waren. Damals allerdings war die Zeitrechnung noch eine andere, Monate und Wochen waren anders eingeteilt. Dennoch ist hier alles akribisch genau festgehalten.

Mir fielen vor allem die tollen Zeichnen auf und es gab unheimlich viele Hieroglyphen zu bestaunen, die ich natürlich allesamt nicht entziffern konnte. Unser Reiseleiter, der Ägyptologie studiert hatte, erklärte uns einiges, vieles allerdings habe ich mir nicht gemerkt.

Nach all den Erklärungen hatten wir noch etwa zehn Minuten Zeit, um uns alles genau anzusehen, danach ging es zum

Erst im Februar 2012 öffnete das Krokodilmuseum von Kom Ombo seine Pforten, das an die Tempelanlage angeknüpft ist. Derzeit ist das Museum noch kostenlos zu betreten mit einem Ticket für den Tempel. Es kann aber durchaus sein, dass ab dem nächsten Jahr Eintrittspreise verlangt werden.

Das kleine Museum beherbergt eine Reihe von mumifizierten Krokodilen, die einem sofort auffallen, wenn man den Raum betritt, denn sie sind in der Mitte in einem Glaskasten, gefüllt mit Sand, zu finden. Rund um dieses Glas sind mehrere Artefakte ausgestellt, so z.B. unterschiedliche Skulpturen und Relieffe, die den als Krokodil dargestellten Gott Sobek zeigen. Außerdem gibt es Krokodile in allen Stadien der Entwicklung zu sehen, vom Ei über die Ebryonen bis hin zum gerade geborenen Tier.

Das Mini-Museum ist sehr dunkel und fotografiert darf nur ohne Blitz werden. Die einzelnen Ausstellungsstücke sind aber heller beleuchtet und so kann das eine oder andere Foto tatsächlich auch etwas werden. Da kommt es vor allem auf die Qualität des Fotoapparats an.

Alles in allem handelt es sich hier um einen einzigen Raum, der Gang des Museums ist im Grunde einer rund um den Glasschrank. Da wir gratis hinein durften, war es auf alle Fälle interessant, ob ich extra dafür Eintritt bezahlen würde, ist fraglich, obwohl die Eintrittspreise in Ägypten eher niedrig sind.

Obwohl es sich hier um einen eher kleinen Tempel handelt, war er dennoch sehenswert, was aber vor allem an der hervorragenden Erklärung unseres Reiseführers lag und der tollen Sonnenuntergangsstimmung. Wären wir dort alleine auf uns gestellt gewesen würde es bei weitem nicht so interessant sein.

Aufenthalt Juli 2012
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“Schön, aber nicht alleine einen Ausflug wert”
4 von 5 Sternen Bewertet am 30. Mai 2012

Nicht mehr vollstaendig erhalten, aber mit seiner Lage am Nil, insbesondere am spaeten Nachmittag, einen Abstecher (u.E. aber keinen eigenen Ausflug) wert. Nach Esna und Edfu der dritte Stop auf Privattransfer (ca. 90 Euro) von Luxor nach Aswan. Es ist derzeit (Mai 2012) so wenig los, dass wir den Ticketverkaeufer suchen mussten. Die Anlage ist grob zu erkennen, aber doch das meiste halt nicht mehr ganz. Unsere eindeutigen Favoriten in Oberaegypten: Edfu und Madinat Habu in Luxor, etwas dahinter, weil auch vollstaendig erhalten Philae.

Aufenthalt Mai 2012
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