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“Mit der Freedom nach Falmouth” 5 von 5 Sternen
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Wien, Österreich
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“Mit der Freedom nach Falmouth”
5 von 5 Sternen Bewertet am 2. Juli 2011

Im April 2011 verschlug es uns mit der Freedom of the Seas nach Falmouth und zwar in jenes nach Jamaica. Das ist vielen sehr unbekannt, denn bis 2011 kamen alle Schiffe nach Ocho Rios oder Montego Bay, jetzt ist man so 1 Fahrtstunde mit dem Bus davon entfernt.

Wir waren erst die dritte Route 2011, die den Hafen anfuhr.

Was kann man schnell über Falmouth sagen ? Es ist die Hauptstadt der Gemeinde Trelawny, was unten bei der Kirche noch vorkommt.

Die Stadt wird jetzt wegen ihrer georgianischen Häuser vermarktet.

Die sind zumeist aber erst im Reparaturzustand oder nur mit Geschichtstafeln versehen und werden irgendwann mal in Stand gesetzt.


Der Hafen von Falmouth wurde 2011 eröffnet. Er bietet zwei Anlegekais, die auch Schiffe wie die Allure of the Seas oder die Oasis of the Seas abfertigen können. Zwischen diesen wurden Hafengebäude und Einkaufsläden errichtet.

Die Falmouth Street führte uns dann ins Zentrum von Falmouth. Sie verläuft vom Hafeneingang ins Stadtzentrum und wurde auf dem Südabschnitt durch Straßenblöcke zu einer
Fußgängerzone gemacht.

So mal paar Betonklotze hingeknallt fertig ! Entlang dieser Straße reihen sich die Straßenhändler aneinander. Teils haben diese ihr Geschäftslokal in Häuserruinen aufgeschlagen. Das sieht echt skurril aus, wenn man die Händler dort herumkramen sieht. Aber auch reguläre Geschäftslokale sind anzutreffen. An Tagen mit Schiffen im Hafen gibt es auch Livemusik. Soga Schulkinder schauten mit uns gemeinsam zu.


Das Gerichtsgebäude steht auch wenige Minuten von dort entfernt. Wir sahen es schon vom Schiff aus. Das gelbliche Gebäude wurde im georgianischen Stil errichtet. Das Original von 1817 gibt es aber nicht mehr, sondern beim aktuellen Gebäude handelt es sich um einen Nachbau.

Das Fort Balcarres haben wir dann beinahe übersehen. Es befindet sich unmittelbar am Meer und wir mussten durch eine Seitengasse, die auf dem groben Stadtplan nicht ganz herauskam.

Das Fort wurde 1811 errichtet und sollte Jamaica vor Eindringlingen schützen. Bis ins 21.Jahrhundert verfiel die Anlage immer mehr, bis der Kreuzfahrttourismus in Falmouth Einzug hielt. Heute steht dort auch eine Volksschule. Das Fort ist frei zugänglich und die Mauern und die dortigen Kanonen erinnern an frühere Zeiten. Leider ist da noch etliches zu tun, denn es wirkt noch recht marod.

Der Victoria Park um die Ecke war schon viel besser in Schuss. Früher war er ein Cricket Platz und wurde 1808 nur als Grass Piece erwähnt. Die Parkwege werden von Bänken gesäumt. Diverse Blumen und Sträucher sind zusätzlich fürs Parkbild verantwortlich. Wir haben da etliches fotografiert und in der Rotunde Schatten vor der unbarmherzigen Sonne gesucht.

Die katholische Kirche Sankt Joseph liegt gegenüber vom Park. Sie wird von einem Garten umgeben und verfügt über keinen Kirchturm. Über dem türkisenen Eingang wurde ein Goldkreuz aufgestellt. Die Dachform wurde den Orangenschalen der Oper von Sydney nachempfunden. Die Außenwände der Kirche sind aus Stein, darüber befinden sich aufklappbare Fenster. Im Sakralraum gibt es neben dem Hauptaltar auch zwei Nebenaltäre. Man hat uns gleich herzlichst empfangen und sogar extra alle Jalousien hoch gezogen, bzw, die Fenster gekippt.

Dann wurden wir gebeten, das Gästebuch zu unterschreiben. Man wollte wissen, woher wir sind und ob wir schon mal auf Jamaica waren. Dann wurden wir in die Geschichte der Kirche eingeweiht und erfuhren von ihrer finanziellen Situation. Alles in allem ein sehr netter Empfang. Bautechnisch auffallend ist das Dach, das auch innen stark eingewölbt ist und die große Zahl an Fahnen. Selbst auf türkiser Wand war ein Jesuskreuz auf einer rot-gelben Fahne zu finden.

Die Falmouth Parish Church befindet sich 5 Gehminuten weiter. Sie verfügt über einen eckigen Kirchturm. Das Land für ihren Bau stellte Edward Barrett zur Verfügung. Die Kirche wurde 1842 erweitert. Als Baumaterial wurden Ziegel und Steine verwendet. Im Inneren finden sich Buntglas und Holzarbeiten wieder. Die vier Säulen sind aus Mahagoni.
Vor dem Kircheneingang waren Münzenverkäufer, die alte Münzen Jamaicas loswerden wollten.


Die William Knibb Gedächtniskirche ist durch ein paar Slumgassen zu erreichen. Am 31.Juli 1838 hielt der Prediger William Knibb am Standort der heutigen Kirche seine Rede zur Abschaffung der Sklaverei. Leider war sie eben geschlossen.

Der Water Square liegt wieder im Zentrum von Falmouth. In der Mitte des Platzes steht ein Brunnen, der eine runde Steinumfassung hat. Die Tellerfontäne wurde restauriert und neu in weiß bemalt. Der Platz ist mit Steinfliesen ausgelegt und grenzt an der Albert Town Market. Er fungiert auch als Fußgängerzone und dort treten Straßenkünstler und Gesangsgruppen auf. Auch diverse Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe sind anzutreffen. Palmen überhöhen den Platz. Etwas wenig Palmen noch.

Der Albert Town Market liegt am Water Square. Es handelt sich um ein pistaziengrünes Gebäude in der Fußgängerzone. Der Sims und die Fensterumrahmungen sind dunkelgrün gestaltet. Das Marktgebäude verfügt auch über einen oktogonalen Turm mit schwarzer Zeigeruhr. Im Markt finden sich Souvenirläden, Kleidergeschäfte und gastronomische Einrichtungen wieder. Wir haben leider nichts für uns gefunden. Postkarten von Falmouth gab es keine.

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