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“Sehr tolles Pferd, macht auch für Fortgeschrittene Spaß” 5 von 5 Sternen
Bewertung zu Mendes Ranch

Mendes Ranch
3530 Kahekili Highway, Wailuku, Maui, HI 96793
808-871-5222
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Platz Nr. 2 von 17 Sehenswürdigkeiten in Wailuku
Zertifikat für Exzellenz 2014
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Augsburg, Deutschland
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“Sehr tolles Pferd, macht auch für Fortgeschrittene Spaß”
5 von 5 Sternen Bewertet am 9. Februar 2013

Ich kam über den Concierge meines Hotels auf die Mendes Ranch. Seiner Auskunft nach ist diese Ranch die einzige auf ganz Hawai'i, wo man galoppieren darf und die Pferde auch geritten werden, d.h. nicht nur mit Autopilot ihrem Vorderpferd hinterhertappen.
Ich habe den Morgenausritt gebucht, wir waren pünktlich dort und wurden sehr nett empfangen. Freie Getränke, ein Aufenthaltsbereich mit Ausblick auf den Reitplatz und die Küste stehen zur Verfügung, ebenso WCs. Im Büro wurde mir ein Schriftstück zur Unterschrift angeboten, damit ich ohne Helm reiten darf. Wer dies nicht unterschreibt, muss Helm tragen und darf ihn auch für Fotos nicht abnehmen. Ich habe unterschrieben, wollte aber trotzdem einen Helm haben, was kein Problem war.
Als dann alle Teilnehmer beisammen waren, wurden wir ca. 10 Minuten zum Startpunkt gefahren. Etliche Pferde standen gesattelt bereit, so dass auch vor Ort noch spontan die Pferdezuteilung geändert werden konnte. Die Ausrüstung war in gutem Zustand und von ordentlicher Gebrauchsqualität. Alle Pferde sahen gut gepflegt aus, gute Hufe, guter Ernährungszustand.
Ich wurde zwar schon bei der Buchung nach meinem Niveau gefragt, das wurde aber am Startpunkt nochmals wiederholt. Ich war die einzige fortgeschrittene Reiterin und bekam eine recht nette Quarterstute (8-10 Jahre alt) zugeteilt. Mir wurde gesagt, sie wäre einige Zeit auf der Rinderranch eingesetzt worden, wäre dort recht verwöhnt worden und wäre nun eben hier. Nett zu reiten, aber eben Kuhpferd, keine "dressurliche Feinsteuerung". Nach dem Aufsteigen testete sie ein wenig, ob ich das mit dem Stehenbleiben ernst meine. Wir haben uns dann aber schnell aufeinander eingestimmt. Die anderen Reiter waren vom Niveau her zwischen "noch nie geritten" und "ab und zu vor langer Zeit mal draufgesessen, auch schon mal galoppiert". Unter anderem waren auch zwei kleine Jungen (ca. 6 und 8) dabei. Die Pferde der Mitreiter standen sehr brav still, ohne aber diese "tote" Ausstrahlung vieler Mietpferde zu haben. Am Startpunkt wurden außerdem die Helme ausgeteilt. Ich wurde von den Mitreitern etwas komisch angeguckt, denn ich "konnte" ja reiten, da brauche ich doch keinen Helm. Trotz meines riesigen Kopfes war schnell ein Helm für mich gefunden, ein recht neu aussehendes Markenmodell. Auch die Helme der Kinder sahen gut aus.
Wir ritten los, und unsere Guides fragten mich nach kurzer Beobachtung, ob es für mich ok wäre, voraus zu reiten, dann müsste ich nicht mit den anderen mitbummeln und könnte an entsprechenden Punkten warten. Dem stimmte ich gerne zu. Meine Stute ließ sich gut in der Geschwindigkeit regulieren, reagierte auch auf seitwärtsweisende Hilfen sehr brav (entgegen der Auskunft des Guides, der meinte, sie wäre nur in der Geschwindigkeit regulierbar, und auch das etwas grob). Wenn ich auf die Gruppe wartete, konnte ich beobachten wie sich die Guides um die beiden Jungs kümmerten. Sie hatten ihnen zwei recht faule Pferde zugeteilt, und die Kleinen hatten sichtlich Spaß und fühlten sich sicher.
Wir ritten dann langsam die Anhöhe hinauf, und unser Guide sagte dann, es würde zur ersten Galoppstrecke noch eine Weile dauern, ich dürfte meine Stute aber gern den Berg hochgaloppieren lassen, wenn ich dann an einem vereinbarten Punkt warten würde. Gesagt, getan. Meine Stute wirkte erst etwas erstaunt, galoppierte dann aber doch brav in einem superbequemen Schaukelpferdgalopp an. Als sie merkte, dass sie gern auch schneller darf, rannte sie im schönsten "Flach-und-weg" los, war aber immer kontrollierbar. Beim leichten Annehmen der Zügel drehte sie sofort ein Ohr zu mir und wurde etwas langsamer.
Vor der ersten offiziellen Galoppstrecke machten wir eine kurze Pause, der Guide ritt um die Kurve und schickte uns einzeln los. Ich merkte meiner Stute an, dass sie im Schritt etwas eifriger ging, da kenne ich bei vierbeinigen Routiniers GANZ anderes Verhalten. Da ich erst im Schritt um die Kurve wollte um die Strecke selbst zu sehen, habe ich meine Stute noch nicht angaloppiert und bin im Schritt am Guide vorbei. Er konnte das gar nicht fassen und meinte, ich solle doch schon angaloppieren. Als ich dann die Galopphilfe gab, sprang mein Pferd natürlich sofort an, aber immernoch in gemäßigtem Tempo. Als ich ihr die Zügel hingab, legte sie richtig los, aber auch hier: beim kleinsten Zügelklingeln kam sofort ein Ohr herum, sie richtete sich etwas auf und wartete auf meine Reaktion. Ich war wirklich sehr beeindruckt.
Da wir die ersten auf der Strecke waren und dort auch noch ordentlich Zeit gutgemacht haben, konnte ich meinen Mitreitern zusehen. Auch dort liefen alle Pferde sehr manierlich, keines ging durch oder wirkte schwer kontrollierbar. Die beiden Jungen hatten ja extra gemütlichere Pferde bekommen, wurden auch noch gefragt, ob sie galoppieren möchten. Als sie das bejahten, trieb der nebenan reitende Guide so lang, bis ihre Pferde auch galoppierten. "Freiwillig" wären sie vermutlich im schnellen Schritt bzw. langsamen Trab hochgezockelt.
Oben angekommen, war der erste Fotostop. Wir durften nicht absteigen (ist sowieso während des ganzen Rittes verboten - Versicherungsgründe) und wurden einzeln vor einen netten Talausblick geführt. Danach ging es teilweise steil bergab über ausgewaschene Wege. Anspruchsvolles Terrain, die Pferde schienen aber kein Problem damit zu haben. Auch die Reitanfänger schlugen sich sehr gut. Unten am Meer gab es dann noch einen Fotostop, danach nochmal eine Galoppstrecke. Auch hier hatten alle Reiter sichtlich Spaß.
Zurück am Startpunkt mussten wir alle auf den Pferden sitzend warten, bis einer der Guides kam und uns beim Absteigen half. Wieder Versicherungsgründe.
Als wir zurück zur Ranch kamen, gab es für die Leute, die es gebucht hatten, ein Mittagessen. Da ich mit meinem Freund dort war und er sowieso schon die ganze Zeit tapfer gewartet hatte, habe ich aber darauf verzichtet. Für nichtreitende Begleitung gibt es kein großes Angebot, mein Freund saß im Auto, hätte aber auch im Aufenthaltsbereich warten können (mit Stromanschluss für den mitgebrachten Laptop).
Ich habe eigentlich aufgrund schlechter Erfahrungen aufgehört, im Urlaub reiten zu gehen, aber hier hatte ich wirklich viel Spaß auf meinem echt gut ausgebildeten netten Pferd.

Aufenthalt September 2012
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“Tolle Gegend, Super Ranch, aber....”
3 von 5 Sternen Bewertet am 4. Februar 2012

Während eines Ausfluges kamen wir an der Ranch vorbei und da ich schon im Reiseführer darüber gelesen hatte, wollte ich sie mir ansehen, um zu entscheiden, ob ich hier einen Ritt buchen möchte. Die Ranch und die Pferde wirkten sehr gepflegt und der Besitzer kam mir sehr freundlich vor. So buchte ich dann einen Ritt. Als ich dann dort ankam, wurden wir (insgesamt 9 Personen) an einen anderen Ort gefahren, wo es dann garnicht mehr so nett aussah! Die Pferde waren bereits gesattelt und gezäumt. Sie waren aber nicht geputzt. Von der Fitness sahen sie okay aus, also nicht abgemagert oder so, was mich dann entscheiden liess, es zu wagen. Wir wurden eingeteilt in Anfänger, mittlere Kenntnisse und Fortgeschrittene. Ich war die einzige fortgeschrittene Reiterin und wurde gefragt, ob ich einen etwas flotteren haben wolle. Da ich nicht gleich Nein sagte, wurde mir also mein Pony vorgeführt. Der 2 1/2 stündige Ritt war eigentlich ganz nett von der Landschaft her. Aber es ging permanent steil bergauf und bergab. Die Ponys mußten heftig arbeiten. Der Boden war sehr steinig und für den deutschen, verwöhnten Reiter nicht schön! Aber die Hufe sahen alle gepflegt aus, dass muss ich sagen! Leider wurden an zwei Stellen, die die Ponys auch offensichtlich kannten, die Pferde zum Galopp getrieben und sie rasten den Hang hinauf. Für mich kein Problem, aber für die reiter die zum ersten Mal auf einem Pferd sitzen bzw. für deren Ponys - ich habe mich lieber nicht umgedreht! Alles in allem - nicht sehr empfehlenswert. Für Anfänger sollten, wenn überhaupt nur Schrittausritte angeboten werden und auch nicht in so unwegsamen Gelände. Man hat mir zwar versichert, dass die Ponys immer einen Monat arbeiten und dann einen Monat frei laufen, aber - ob das so stimmt?!

Aufenthalt Dezember 2011
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