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“Geburtsstadt von Cervantes” 4 von 5 Sternen
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Alcala De Henares
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“Geburtsstadt von Cervantes”
4 von 5 Sternen Bewertet am 22. Dezember 2010

Alcalá de Henares ist eine etwa 100.000 Einwohner zählende Stadt in der Nähe von Madrid, die man leicht mit dem Vorortezug in etwa einer halben Stunde erreichen kann. Kulturhistorisch hat sie Einiges zu bieten, denn immerhin ist sie die Geburststadt von Miguel de Cervantes, dem größten spanischen Schriftsteller aller Zeiten, und eine der ältesten Universitätsstädte des Landes. Außerdem gibt es ganz hervorragende Museen, für die man unebdingt die nötige Muße mitbringen sollte, um jedem von ihnen mehrere Stunden widmen zu können. Was weniger bekannt ist, ist die Tatsache, dass wenige Kilometer außerhalb der Stadt eine römische Ausgrabungsstätte liegt, die ihresgleichen sucht, Complutum, allerdings nur mit etwas Mühe zu finden ist. Ebenfalls völlig unbekannt ist der Umstand, dass es in der Nähe auch eine arabische Festung gibt, die allerdings nur mit dem Auto erreichbar zu sein scheint (alles hervorragend dokumentiert in dem erst vor Kurzem eröffneten Stadtmuseum, das auch offenbar keiner der Einheimischen kennt, denn man wird mehrmals in die Irre geschickt). Nicht versäumen darf man natürlich das Geburtshaus von Cervantes, vor dem die Statuen von Don Quijote und Sancho Panza gemütlich in der Sonne auf einer Bank sitzen und sich geduldig mit den Touristen ablichten lassen (Eintritt gratis!). Ebenfalls bemerkenswert ist für Theaterfans das mehr oder weniger originalgetreu restaurierte Theater, eines der ältesten noch erhalten gebliebenen Spaniens, in dem sogar heute noch Aufführungen stattfinden und in dem man z.B. barocke Wind- und Donnermaschinen bestaunen kann. Die gesamte Stadt ist übersät mit Storchennestern, und wer Glück hat, kann eine schwarz-weiße Feder ergattern, mit der man - vielleicht - einen Roman im Stil von Don Miguel de Cervantes zu schreiben versuchen kann. Wer ganz besonderes Glück hat, kommt im alten Hospiz San Ildefonso der Universität zu recht moderaten Preisen unter und kann in den alt ehrwürdigen Gemäuern der Uni nächtigen. Tags darauf kauft man sich die berühmten Süßigkeiten der Nonnen im Kloster. Ein beschauliches Städtchen mit viel kulturellem Hintergrund, das man nicht links liegen lassen sollte, wenn man sich in der Nähe von Madrid aufhält. Wer allerdings Rummel, Strand und schicke Shoppingmöglichkeiten sucht, ist hier falsch am Platz, dafür gibt es ein paar ganz urige alte Kneipen, z.B. in einer aufgelassenen Mühle.

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