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“Enttäuschend unvollständig” 2 von 5 Sternen
Bewertung zu Museo Antropologico P. Sebastian Englert

Museo Antropologico P. Sebastian Englert
Tahai s/n, Isla de Pascua, Osterinseln, Chile
(56) (32) 2551020
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Platz Nr. 22 von 34 Aktivitäten in Osterinseln
Details zur Sehenswürdigkeit
Santiago, Chile
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“Enttäuschend unvollständig”
2 von 5 Sternen Bewertet am 23. April 2014

Dieses Museum ist - offen gestanden - eine Enttäuschung. Auch wenn es streng "antropologisch" sein will, kann es doch nicht wichtige historische, soziale und politische Aspekte völlig ausblenden.

Was man sehen kann:
- Schautafeln mit zumeist aus den Überlieferungen bekannten Erklärungen der Rapa Nui-Geschichte
- Artefakte des tgl. Lebens
- das Auge eines Moais
- zwei als Repliken und eine nicht so gekennzeichnete RongoRongo-Tafel (Schrift der Rapa Nui, die bis heute nicht entziffert ist). Dieses angebliche Original in Form eines Fisches findet sich nicht in der abschließenden Auflistung der 25 RongoRongo Tafeln (siehe Wiki), die es auf der Welt noch gibt. Es muss deshalb als Nicht-Original gelten.

Was man vermisst:
- Einen Hinweis darauf, dass der Mangel an Artefakten (z.B. der RongoRogo Tafeln) auf das "segensreiche" Wirken der Missionare zurückzuführen ist, die derartiges für Götzenzeug hielten und zur Verbrennung aufriefen.
- Es fehlt völlig die Auseinandersetzung mit der Periode 1888 (Okkupation durch Chile) und 1965 (Bürgerrechte für die Rapa Nui), die gekennzeichnet ist von der Zwangskonzentration der Rapa Nui in Hanga Roa, weil der von Chile "angeheuerte" Pächter der Gesamtinsel, die Fa. Williamson & Balfor, dies wegen ihrer Schafzucht so wollte. - Die Rapa Nui selbst bezeichnen dieses Phase als "Sklaverei".
- Es fehlen die (durchaus vorhandenen!) Beispiele für die gelungenen und gescheiterten d.h. tödlich verlaufenen) Fluchtversuche der Rapa Nui, die sich erst nach ca. 1960 frei bewegen durften.
- Und es fehlt die Auseinandersetzung mit der Unterdrückung der Rapa Nui Sprache (und Kultur) bis 1980 und deren Folgen bis heute.

Dies ist das einzige Museum auf der Insel und seine Website ist "museorapanui", es sollte deshalb umfassend über die Insel und ihre Bevölkerung informieren. Platz ist genug da!

Aufenthalt April 2014
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