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“SPITUK - Hauptkloster der Gelbmützen....” 5 von 5 Sternen
Bewertung zu Spituk Monastery

Spituk Monastery
8 Km From Leh, Leh, Indien
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Platz Nr. 9 von 44 Sehenswürdigkeiten in Leh
Art: Religiöse Stätten, Sehenswürdigkeiten & Wahrzeichen
Details zur Sehenswürdigkeit
Wien, Österreich
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“SPITUK - Hauptkloster der Gelbmützen....”
5 von 5 Sternen Bewertet am 29. Oktober 2011

13 km westlich von Leh liegt auf einem Bergkegel das Hauptkloster der Gelbmützen. Spituk - eines der drei ältesten Klöster in Ladakh.

Der letzte Abt des Klosters war der im Jahre 2004 verstorbene Bakula Rinpoche.
Der heutige Hauptlama von Ladakh ist beim Militär angestellt und wohnt im Nubra Tal.

Auf drei Seiten ist der Klosterhügel von weitflächigen Armeeanlagen eingekreist., Indien hat die zweitgrößte Armee der Welt, in Sichtweite liegt auch der Flughafen

Das Dorf Spituk liegt in einer fruchtbaren Oase unterhalb des Klosters, die Getreidefelder dehnen sich bis zum Indusufer aus.

Im 11.Jh. ließ der König von Guge einen Tempel errichten, die kleine Mönchsgemeinschaft gehörte zunächst der Kadampa-Schule (Rotmützen) an. Im 15. Jh. trat Spituk zur Gelukpa-Schule (Gelbmützen) über und wurde zu seiner heutigen Größe ausgeweitet.

Wir trafen um 08.35 Uhr beim Kloster Spituk ein und besichtigten zuerst die Abtresidenz. Hier weilte Bakula Rinpoche während seiner seltenen Besuche in Spituk. Im Wohnzimmer mit Vitrinen und 21 Taras empfing er seine Gäste, anschließend befindet sich sein Schlafzimmer.

Über Treppen kamen wir zur Versammlungshalle (Dukhang). Der zweigeschossige Raum wird durch Säulen unterteilt und von den Sitzreihen der Mönche ausgefüllt, in den Regalen an den Seitenwänden werden die buddhistischen Schriftsammlungen aufbewahrt.

Vorne die erhöhten Sitzen für den Dalai Lama und den Abt, dann der Altartisch mit Figuren des 5. Dalai Lama, des Buddha des ewigen Lebens Amitayus, Buddha Shakyamuni und ganz rechts Bakula Rinpoche. Neben Bakulas Thron verhüllt sich in einem Kasten der Schutzgott Yamantaka. Die Wandmalereien zeigen beiderseits je vier besonders zornvoll dargestellt Schutzgottheiten. An den Wänden hängen viele schöne Thankas und beim Altar steht eine große Butterlampe.

Im Figurenraum (Tsakhang) hinter der Versammlungshalle steht in der Ecke Buddha Shakyamuni, im Hohlraum dieser 600 Jahre alten Figur befindet sich eine kleine Figur vom Buddha des ewigen Lebens, die der ladakhische König vom Gründer der Gelbmützenschule Tsongkhapa bekommen hat.
In der Glasvitrine ist Tara rechts daneben, der große Buddha Tsongkhapa im Kreis seiner Schüler.

Von der Terrasse des Klosters – ein „toller Blick“ ins Land - und zahlreiche Fotomotive boten sich uns an.
Interessant auch, wie waghalsig die Flieger beim Anflug auf LEH „ aus dem Tal kommen“ und kurz nach dem Kloster auf die Landebahn in Leh aufsetzten.

Im neuen Versammlungsraum, 1977 eingeweiht, wurde von den Mönchen soeben ein Sand-Mandala in Handarbeit fertiggestellt. Aus kleinen bunten Steinen entsteht ein Meditationsbild, es sind der Kosmos, der Weltberg Meru, himmlische Wesen, mystische Silben und Formeln dargestellt.
Wenn das Mandala fertig ist, kommen die Lamas der umliegenden Klöster zu einem großen Gebet zusammen und das Mandala wird, im Sinne der buddhistischen Erkenntnis von Vergänglichkeit, zerrüttelt.
Für uns, ein tolles Erlebnis, den Möchen bei ihrer gesckickten, künstlerischen Tätigkeit zur Entstehung des Mandalas "auf die Finger" zu sehen.

2 Stunden lauschten wir unserem Guide Sonam zu seinen interessanten Ausführungen/ Erklärungen zur Geschichte des Klosters – dann war unsere Führung beendet und wir fuhren weiter zum Kloster von TIKSEY ( siehe Bewertung bei TRIPADVISOR).

Aufenthalt Juli 2011
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