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“Nicht für Tauchausflüge zur empfehlen” 1 von 5 Sternen
Bewertung zu West Island

West Island
Sanya Bay National Protection Zone, Sanya, China
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Platz Nr. 18 von 73 Sehenswürdigkeiten in Sanya
Art: Nationalparks
Attraction Details
Berlin, Deutschland
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“Nicht für Tauchausflüge zur empfehlen”
1 von 5 Sternen Bewertet am 18. August 2010

Zu der Insel sind wir ursprünglich aufgebrochen weil ich tauchen gehen wollte. Uns wurde West Island empfohlen weil dort alle Wassersportarten zu finden seien, Schnorcheln, Tauchen, Wasserski, Banana Boot, Jetski, Paraflying und vieles mehr.
Der „Eintritt“ inklusive Bootüberfahrt im kleinen Motorboot mit ca. 20 Sitzplätzen kostet ca. 150 RMB. Auf der Insel angekommen kommt man zuerst zum Tourist Service. Dort, wie auch auf der gesamten Insel, wird kein Englisch gesprochen. Wer eine Aktivität durchführen möchte muss sich dort ein Ticket kaufen und bekommt ein Armband, dass dann bei der Aktivität wieder eingesammelt wird. Alles in Massenabfertigung. Dann kann man sein Ticket für die Umkleide/Dusche/Toilette einlösen, das bremst dann schon sehr die Begeisterung, es gibt proGeschlecht eine Sammeldusche mit Duschkabinen ohne Türen und „Loch-im-Boden“-Toiletten und stinkt erbärmlich. Dann kauft man sich für 100 RMB ein Ticket für einen Spint für Wertsachen und Dinge die man nicht mit sich rumtragen möchte (80 RMB bekommt man zurück wenn man das Ticket und den Schlüssel zurück gibt).

Ich wollte Tauchen gehen und habe mich, da ich schon Schlimmes erwartet habe, nur für 30 Min. Reef Diving für 460 RMB entschieden. Zuerst ging es zur „Wet-Suit-Ausgabe“. Dort war ein Anzug meiner Größe gerade erst zurück gekommen und noch mal für 2 Sek. in das Wasserbecken getunkt worden, bevor ich ihn anziehen durfte. Ähnlich ging es mit den Schuhen. Dann ging es weiter zum „Schulungsraum“ in dem eine Tafel an der Wand hing mit ein paar Tauchergesten und einigen wichtigen Punkten, die beim Tauchen zu beachten sind. Das wurde laut vorgelesen (in Chinesisch natürlich) und danach wurden wir zum Steg der Tauchplattform geschickt. Dort erwartete uns dann das „geschulte Personal“ und jeder „Instructor“ hat sich einen „Gast-Taucher“ gegriffen. Das Armband mit der Nummer, das es an der Kasse gab, damit man sich ausweisen kann welches Taucherlebnis man erworben hat wurde einkassiert. Dann ging es zu der Treppe ins Wasser und der „Instructor“ drückte einem die Brille in die Hand. Vorher wurde einem ein Bleigurt umgeschnallt (natürlich nicht angepasst) und ein Jacket mit Tank übergestülpt, es gab keine Flossen. Das Jacket wurde voll aufgepumpt und der Instructor zog einen am Jacket ein paar Meter von der Treppe weg stopfte einem den Regler in den Mund. Die Luft wurde abgelassen und man selbst unter Wasser gedrückt. Der Tauchgang bestand dann daraus, dass man auf ca. 50 m2 in einer unglaublichen Tauchtiefe von 1,5 Metern mit 40 anderen Personen durchs Wasser gezogen wurde.
Mein Taucherlebnis wurde dann nach ein paar Minuten unterbrochen als mein Jacket voll aufgepumpt wurde und ich an der Oberfläche mit Gesten gefragt wurde, ob ich mich denn nicht vor der unter Wasser extra drapierten Muschel fotografieren lassen wollte. Ich hab abgelehnt, wurde wieder untergetaucht und nach ein paar Minuten und ein paar Flossenhieben und einem Schlag mit einem fremden Tank gegen meinen Kopf, wieder an die Treppe gezerrt.
Das war wirklich ein Erlebnis, so hab ich etwas zu berichten. Mit Tauchen hat es allerdings absolut nix zu tun. Zu sehen wie alle Taucher auf den Korallen rumgetrampelt sind und wie wenig von der Unterwasserwelt zu erleben war, war echt traurig.

Während ich „tauchen“ war bzw. mich habe tauchen lassen, war mein Mann mit unserem Sohn am Bade-Strand, der Strand dort war nach seiner Aussage so sehr mit Steinen und Muscheln etc. versehen, dass es dringend zu empfehlen ist Wasserschuhe anzuziehen.
Mein Mann wollte noch Jetski fahren, aber als wir gesehen haben, dass auch dabei ein „Instructor“ hinten mit drauf sitzt der lenkt und Gas gibt haben wir uns das erspart. Eine Liege am Strand hätte übrigens 100 RMB gekostet. Wir haben unser West Island Erlebnis dann beendet und sind an unseren wirklich schönen großen und im Vergleich vereinsamten Pool zurück gefahren.
Fazit: Wer tauchen kann und will sollte nicht nach West Island fahren. Wer mal erleben will, was man sich in China so unter einem Wassersport Paradies vorstellen – nur zu! Es ist in jedem Fall ein Erlebnis über das wir noch lange sprechen werden, wenn auch nicht gerade mit Begeisterung.

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“Wassersport auf asiatisch”
2 von 5 Sternen Bewertet am 5. August 2010

Der Eintritt wird schon beim Befahren des Parkplatzes fällig (148RMB in 08/2010). Beinhaltet aber auch die Überfahrt per Motorboot zur Insel. Dieses Übersetzen dauert ca. 15min. Auf der Insel angekommen, kann man verschiedenste Wassersportaktivitäten betreiben. Allerdings meistens nicht auf die Art und Weise, die uns vertraut wäre.
Aufs Jetski kann man sich setzen und rumfahren, allerdings "hängt" einem der Betreuer die ganze Zeit von hinten über die Schulter.
Scuba diving ist nicht etwa tauchen, vielmehr hat man Tauchequipment an und ein Betreuer hält einen die ganze Zeit, ca. 20min., an der Weste fest. (Ausgeschrieben als Reef Diving.)
Der Badestrand ist sehr steinig und korallig und nur mit Badeschuhen zu begehen.
Die sanitären Einrichtungen sind unterdurchschnittlich und dienen auch als Umkleide. Der Spint kostet nochmal 100RMB, wovon man 80RMB zurück bekommt, wenn man den Schlüssel zurück bringt.
Alles also etwas gewöhnungsbedürftig. Aber den anwesenden Chinesen scheint es riesig Spaß zu machen.

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