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“Silbermonopol im Mittelalter” 5 von 5 Sternen
Bewertung zu Potosi

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Regensburg, Deutschland
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“Silbermonopol im Mittelalter”
5 von 5 Sternen Bewertet am 16. April 2011

Potosi ist eine der am höchsten gelegenen Großstädte der Welt.
In der Anpassung an die Höhe liegt auch oft das Problem für viele Touristen, denn die Silberminen des Cerro Rico befinden sich auf 4200m Höhe. Im Mittelalter war die Stadt eine Silbermetropole der Spanier, die die einheimischen Indios bis zum Umfallen im Bergwerk schuften ließen. Die Stadt zeigt dem Besucher auch heute noch viele alte Gebäude aus der Kolonialzeit. Damals war Potosi streng getrennt zwischen spanischer und indigener Bevölkerung und ihren Wohngebieten. Ein neuer großer Busterminal wurde gebaut, der die Stadt zuverlässig mit Uyuni, La Paz und Sucre verbindet. Potosi hat eine Fußgängerzone. Gleich in der Nähe davon befinden sich der Mercado Central und die frequentierte Geschäftsstraße Bolivar. Viele sehenswerte Kirchen und Museen runden die koloniale Geschichte ab. Interessant ist auch das Denkmal der Mineros im hoch gelegenen Teil der Stadt nahe des Mercado der Indios und der Zufahrt zu den Minen.

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Chemnitz, Deutschland
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“Stadt in 4000m Höhe”
5 von 5 Sternen Bewertet am 13. April 2011

Diese Silberminenstadt mit ca. 240.000 Einwohnern besticht durch ihren Charme. Ein Ausflug zum Cerro Rico mit Besichtigung der Silberminen lohnt in jedem Fall!

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Kuweit Stadt, Kuwait
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“Silberschätze in Andes region”
5 von 5 Sternen Bewertet am 14. Januar 2011

Der Flug ab Sucre ist wegen Ausfall des Fliegers gestrichen - wir werden auf den Bus verwiesen. Der Fahrer hängt mit dem Oberkörper im Motorraum und schüttelt den Kopf, als er sich aufrichtet. Kein gutes Zeichen - aber wir werden an Bord gebeten, alles Aymara-Indios, eine Amerikanerin mit zwei kleinen Kindern und ich. Die Strasse windet sich durch die Landschaft und wird zur Piste, als der Bus anhält. Der Fahrer steigt aus und betrachtet kritisch den linken Vorderreifen, dann steigt er kopfschüttelnd wieder ein und fährt weiter. Das wiederholt sich öfters, bis es dämmert und finster wird. Die Piste quält sich einen Berg hinauf, links Abgrund, rechts Fels. Wieder halten wir an, an uns rauscht anderer Verkehr vorbei. Die Amerikanerin ist plötzlich bei mir - ich hatte sie schon vorher immer wieder spitz schreien gehört, wenn wir unübersichtliche Kurven nahmen oder der Abgrund allzu nahe gähnte. "Ich will hier raus!", schreit sie mich an. Wo denn die Kinder sind?, frage ich sie, was sie ernüchtert. In der Panik hatte sie die beiden hinten zurückgelassen. Nach sechs Stunden Schreckensfahrt sind wir endlich im nächtlichen Potosí und ich finde sogar auf Anhieb mein Hotel.
Potosí ist die alte Münzstadt der Conquistadores, die Casa de la Moneda ist heute Museum und besticht mit den alten, teils nachgebauten Silberpressen, die von Sklaven betrieben worden waren. Unvergessen ist der Fussabdruck eines Sklaven in der nackten Steinplatte, die er in den Felsen getrieben hatte, während er wohl jahrzehntelang an den schweren Prägerädern zog und nicht vom Platz kam. Sehenswert ist die Münzsammlung sowie die musealen Handwerksstücke. Darüberhinaus ist Potosí eine Stadt im alten Kolonialstil, Adobehäuser, geschindelte Tondächer, alte Kirchen, Gassen und Plätze in einer atemberaubenden Landschaft. Unbedingt sehenswert.
Der Flug zurück nach Sucre war keine 20 Minuten in einer "geflügelten Zigarre".

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