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“Kleine Kirche von hohem Interesse” 5 von 5 Sternen
Bewertung zu Kirche von Bojana

Kirche von Bojana
1-3 Boyansko Ezero St., Sofia 1616, Bulgarien
+359 2 959 0939
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Platz Nr. 4 von 65 Sehenswürdigkeiten in Sofia
Art: Religiöse Stätten
Attraction Details
Luzern, Schweiz
2 Bewertungen
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“Kleine Kirche von hohem Interesse”
5 von 5 Sternen Bewertet am 19. August 2012

Die Boyana-Kirche ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und der Besuch ist in jedem Fall lohnenswert. Die Fresken sind soweit gut erhalten und von hervorragender Qualität (Porträts). Es werden nur kleine Gruppen zugleich eingelassen, so dass kein Gedränge in der kleinen Kirche herrscht. Eintritt kostet 10 Leva (Erwachsener).

Aufenthalt August 2012

Bewertung gesammelt in Zusammenarbeit mit clever-hotels.com

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“Weltkulturerbe und immer einen Besuch wert”
5 von 5 Sternen Bewertet am 9. Mai 2012

Die Kirche zählt zum Weltkulturerbe und ist immer einen Besuch wert. Sie ist einer der größten historischen Schätze Bulgariens. Schon die Lage der steinernen Kirche ist wunderschön und bei gutem Wetter einen Spaziergang wert: Der Vorort Boyana ist exklusiv und schick, die Kirche befindet sich zwischen knorrigen Pinienbäumen, direkt am Fuße des Vitosha-Gebirges.
Im Museum nebenan werden Geschichtshungrige mit Informationen zur Kirche gefüttert. Achtung: Der Zugang zur Kirche ist nur mit einem Guide möglich.

Aufenthalt Mai 2012
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Zürich, Schweiz
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“wunderschoen”
5 von 5 Sternen Bewertet am 25. April 2012

Die Bojana-Kirche ist ein wunderschoenes Denkmal in Sofia und zurecht wuerde sie auch in die Liste des Weltkulturerbes der Unesco aufgenommen. Sie ist aus dem Mittelalt und sie ist erkennbar orthodox. Sie wurde zu Ehre des „Heiligen Nikolaus und Pantalejmon“ gebaut.
Heute ist die Kirche ein wunderschoenes Museum. Es gibt in Sofia relative wenige beeindrueckende denkmaele, so dass diese Kirche definitiv zum "to-do-list" der Stadt gehoert. Ich war persoenlich etwa nur 20 minuten drin da ich geschaeftlich unterwegs war, kann mir aber gut vorstellen laengere Zeit in der Kirche zu verbringen.

Aufenthalt April 2012
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Berlin
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“alte, kleine Kirche, UNESCO”
5 von 5 Sternen Bewertet am 24. Oktober 2011

wir waren hier , weil wir große UNESCO-Weltkulturerbefans sind. Wir haben eine Bulgarienrundreise unternommen und verweilten gerade 2 Tage in Sofia, leider stand dieses Kleinod nicht auf unserem Programm, sodaß wir uns selbst auf den Weg machten. Man kommt gut mit dem Bus dorthin, wenn er denn fährt und es nicht gerade Baustellen gibt. Sie wurde 1979 unter in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Da sie sehr klein ist, können nur immer ca 10 Leute hienein für ca eine viertel Stunde. Der Museumsführer erklärt auf englisch sehr anschaulich alle Malereien. Man merkt ihm seine Begeisterung dafür an, ihm macht es Spaß es den Leuten zu erklären. Nicht wie bei den meisten die nur ihr Programm abspulen.
Die Kirche ist aus dem 8-9 Jhd. und die Wandmalereien stammen aus dem11./12. Jh., 1259, 14. Jh., 16./17. Jh. und 1882
Für UNESCO-interessierte ist sie unbedingt zu empfehlen

Aufenthalt August 2011
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Voecklabruck, Österreich
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“Kirche mit weltberühmten alten Wandmalereien”
5 von 5 Sternen Bewertet am 2. September 2011

Also gleich vorweg - wer Sofia besucht und nicht diese Kirche gesehen hat, der hat ein kulturhistorisches Denkmal von Weltrang versäumt. Das Gotteshaus ist eines der wenigen zur Gänze erhaltenen Kulturgüter aus dem Mittelalter in Bulgarien und eines der bedeutendsten Zeugnisse der bildenden Monumentalkunst aus dem 10. bis 14. Jhd. Sie ist den Heiligen Nikolaus und Pantalejmon geweiht.

Die Kirche liegt ca. 8 km außerhalb des Stadtzentrums entfernt am Fuß des Vitosha-Gebirges inmitten einer parkähnlichen Anlage.

Die Entstehung der Kirche verlief in drei Bauetappen. Der älteste Teil ist das Gebäude mit der Kreuzkuppel und der Apsis aus dem 10./11. Jhd. Der zweite Teil wurde im 13. Jhd. errichtet und besteht aus zwei Ebenen - unten als Grabeskirche für den Stifter Kalojan und seine Gattin Dessislawa und oben als Familienkapelle. Der dritte Teil wurde mit Spenden der Bevölkerung Mitte des 19. Jhd. angebaut.

Berühmt ist die Kirche nicht wegen seiner Architektur, sondern wegen seiner Wandmalereien aus dem Jahr 1259. Sie liegen als zweite Schicht über Malereien noch älteren Ursprungs und repräsentieren eines der am komplettesten und am besten erhaltenen Beispiele mittelalterlicher osteuropäischer Kunst. Auf den Wänden kann der Besucher Darstellungen von 240 Menschen in 89 verschiedenen Szenen betrachten. Der Maler ist unbekannt, gehörte wahrscheinlich zur Kunstschule von Tarnovo. Die Bezeichnung „Meister von Bojana“ ist ein Sammelbegriff für alle Maler, die diese Werke geschaffen haben.
Laut Experten sind in den Werken bereits die im 13. Jhd. erkennbaren Reformbestrebungen innerhalb der orthodoxen Kirche zu sehen und auch die Abgrenzung von der byzantinischen Kunst.

Besonders sehenswert sind im Narthex die 18 Szenen aus dem Leben des Hl. Nikolaus. Andere Fresken zeigen Bilder aus dem Alltagsleben der damaligen Zeit, wie z.B. Kirchenfeste oder eine Passion. Von einmaliger Schönheit sind die Darstellungen der Stifter der Kirche (Kalojan und Dessislawa) und des bulgarischen Zaren Konstantin Tich Asen und seiner Frau Irina. In der Kuppel des ältesten Teils der Kirche ist Christus Pantokrator dargestellt, darunter sieht man Engel und die vier Evangelisten. Wunderschön ist auch die Darstellung der Heiligen Muttergottes mit dem Jesuskind auf einem Thron, umgeben von Engeln. Unter ihr sind die vier Kirchenväter Gregorius, Basilius, Johannes Chrysostomus und Germanos abgebildet. Zu beiden Seiten des Altars sind weitere Diakone und Heilige zu sehen.

Alle Wandmalereien besitzen eine außerordentliche künstlerische Qualität, die Personen sind realistisch und bis in kleinste Detail naturgetreu abgebildet.

1979 wurde die Kirche in die UNESCO-Welterbe-Liste aufgenommen. Nach längeren Restaurierungsarbeiten öffnete sie 2006 wieder die Tore für Besucher. Die Anzahl und Verweildauer der Besucher in der Kirche ist genau reglementiert, damit die Atemluft und der Temperaturunterschied nicht die Fresken beschädigt.

Wenn man Glück hat ist gerade ein älterer Herr in der Kirche, der in einem ausgezeichneten Englisch den Besuchern alles erklärt. Sein Erkennungszeichen ist ein Schlapphut.
Gegenüber der Kassa befindet sein ein kleiner Laden, in dem man Reiseführer, Ansichtskarten etc. kaufen kann, hier bekommt man auch einen Kaffee oder kalte Getränke.

Die Taxifahrt von der Innenstadt bis hierher kostet ca. 15 Leva (inklusive Trinkgeld). Noch besser ist es, ein Taxi für drei oder vier Stunden zu mieten (Preis Verhandlungssache, ca. 70 Leva) und auch die Sehenswürdigkeiten in der Nähe (Nationales Historisches Museum, Residenz Boyana und Vitosha-Gebirge) mitzunehmen. Dadurch erspart man sich Wartezeiten auf ein Taxi für die Rückfahrt.

Aufenthalt August 2011
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