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“gehört zu jeder Korea-Tour” 5 von 5 Sternen
Bewertung zu Demilitarized Zone

Demilitarized Zone
, Nordkorea
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Klosterneuburg, Austria
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“gehört zu jeder Korea-Tour”
5 von 5 Sternen Bewertet am 16. September 2011

Leder sind hier einieg Beitraege offensichtlich gemischt. Man kann sicherlich nicht von Seaoul zur DMZ nach Nordkorea fahren !. Aber bei jeder Nordkorea - TOur ist es dabei, meist noch mit einem Besuch der Stadt Kaeson, die füer Ginseng bekannt ist. In der DMZ sieht man die Häsuer wo verhandelt wurde und man kann auch in einer dieser Baracken die Demarkationslinie Richtung Suedkorea ueberschreiten, Alledings wird die Türe Richtung Sueden durch 2 Soldaten bewacht. Auf sükoreanischer Seite war bei unserem besuch wenig los. Im Norden waren mehr Touristengruppen. Fotos, auch von den Soldaten dürfen hier geamcht werden.

Aufenthalt September 2011
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“Joint-Security-Area”
5 von 5 Sternen Bewertet am 20. August 2006

Nun es gibt ja hier verschiedene Berichte in englischer Sprache, die über diverse Besuche der DMZ aus dem Süden berichten. Ich habe die Grenze im Rahmen mehrerer Besuche der Koreanischen Demokratischen Volksrepublik vom Norden aus Besucht und ich muß sagen, die Berichte der Besucher aus dem Süden verwundern mich etwas. Wenn man die DMZ von Nordkorea aus besucht, wird man ebenfalls mit dem Bus bis nach Panmunjom gefahren. Die Zufahrt zur Grenze ist aus nördlicher Seite ebenfalls nur über eine sehr schmale einspurige Straße erreichbar. Diese ist sowohl an der Einfahrt als auch an der DMZ mit riesigen Betonblöcken abgesichert. Im Falle einer Invasion werden diese Betonblöcke mit Sprengladungen auf diese schmale Zufahrtsstraße befördert. Auch die Nordkoreaner fürchten einen Einfall durch den Süden.

Direkt an der DMZ befindet sich das nordkoreanische Grenzhaus, Panmungak genannt. Von hier aus kann man die gesamte Grenze überschauen, bis weit in den Süden hinein. Eigentlich eine schaurige Angelegenheit, wenn man die merkwürdige Stille an der Grenze auf sich einwirken läßt und doch bedenken muß, man ist an der am schärfsten bewachten Grenze der Welt. Man sieht vom Norden aus viele Kasernen wenn man auf die DMZ zufährt und auch hier wird der Bus vor der Zufahrtsstraße durch einen Soldaten kontrolliert. Man muß aber nicht wie im Süden eine Erklärung unterschreiben, dass man sich freiwillig in "Lebensgefahr" begibt und das niemand garantieren kann, dass man die DMZ lebend wieder verläßt. Sowas wie einen Sensationstourismus oder das aufbauschen zu einem solchen, kennen die Nordkoreaner nicht an der DMZ. Hier geht es relativ nüchtern zu.

Man bekommt eine kurze Einweisung im Panmungak, wo dem Besucher die nordkoreanische Version des Koreakriegs erklärt wird, anschließend wird dem Besucher auf einer großen Landkarte erklärt, wie die Grenze aufgebaut ist. Besonders wird darauf hingewiesen, dass die Südkoreaner eine sogenannte Mauer der Schande errichtet haben und diese somit die Teilung des Landes betonieren wollen. Danach wird man auf den oberen Balkon des Panmungak geführt und kann auch hier durch einige Feldstecher in den Süden spähen (auf NK Seite braucht man kein Geld in die Feldstecher werfen). Nachdem man sich nun einen Weitblick über die Grenze verschafft hat, wird man an das blaue Gebäude geführt, wo 1953 der Waffenstillstand geschlossen wurde. Die Nordkoreaner bitten ebenfalls darum, dass man keinerlei Gesten oder Zeichen oder Konversation gen Südkorea schickt, andernfalls ist der "Ausflug" SOFORT beendet.

Der Besuch der blauen Barracke ist ein Erlebnis. In dem Holzgebäude wird die südliche Tür durch Soldaten der NK Volksarmee bewacht, innen bekommt man verschiedene Schriften von 1953 präsentiert und man wird pausenlos von den südkoreanischen bzw. US Soldaten durch die Fenster beobachtet. Es herrscht übrigens helle Aufregung auf der Südseite, wenn vom Norden her Touristen die DMZ besichtigen, was wohl nicht ganz alltäglich ist. Es werden unzählige Fotografien von den NK Besuchern angefertigt und jeder, der die DMZ einmal aus dem Norden besucht hat, wird sich zumindest mit einem Foto in irgendeiner CIA Akte verewigt haben.

Die Grenze selber ist durch einen schmalen Betonbalken in der Mitte der Barracken markiert, aber es gibt sonst keinerlei Stacheldraht oder vergleichbares. Es macht den Eindruck als könne man "mal kurz" rüberhüpfen und wieder zurück, zumal man bis auf einige Meter an diesen Betonbalken heran darf. Soldaten der Volksarmee stehen dort den Soldaten aus Südkorea gegenüber. Der Abstand beträgt vielleicht 3 Meter, der eine könnte dem anderen eine Zigarette anzünden indem er den Arm herüber hält. Praktisch ist dieser Betonbalken seit über 50 Jahren nicht überschritten worden, mit ein paar ganz wenigen Ausnahmen. Nach den Weltjugendfestspielen in Pyongyang 1989 wollte die einzige südkoreanische Besucherin (sie war über Japan/Moskau/Pyongyang in den Norden eingereist) auf eigenen Wunsch über Panmunjom zurück nach Seoul. Der Norden hat ihr diesen Wunsch nicht verwehren wollen, hatte aber Bedenken. Die Besucherin aus Seoul überschritt den Betonbalken in Panmunjom und wurde auf der Südseite umgehend in Haft genommen. Sie hatte gegen das südkoreanische nationale Sicherheitsgesetz verstoßen, was Südkoreanern den Besuch im Norden grundsätzlich verbietet. Sie wurde zu 3 Jahren Haft veruteilt, welches später wegen internationalen Protesten wieder aufgehoben wurde. Bis Heute ist es Südkoreanern generell nicht erlaubt die DMZ zu besuchen, einzig Ausländer und Touristen dürfen nach Panmunjom.

Erwähnenswert wäre noch, der Besuch der DMZ in Nordkorea verursacht keine zusätzlichen Kosten, er ist immer im Pauschalpreis enthalten. Natürlich gibt es auf dieser Seite keine Souvenir Shops in denen Plastiksoldaten oder Schlüsselanhänger verkauft werden.

Wenn man, egal ob letzendlich vom Norden oder vom Süden der Insel, die Gelegenheit hat die DMZ zu besuchen, sollte man sie warnehmen. Eine einzigartige und unheimliche Atmosphäre und ich habe noch nie einen Ort auf dieser Welt besucht, an dem man die Spannung in der Luft förmlich fühlen kann!!

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