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“Oase der Ruhe inmitten der Hektik der Altstadt” 5 von 5 Sternen
Bewertung zu Tempelberg

Tempelberg
Jerusalem, Israel (Givat Ram)
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Platz Nr. 28 von 179 Sehenswürdigkeiten in Jerusalem
Art: Historische Stätten, Historische Ruinen, Sehenswürdigkeiten/ Aktivitäten, Religiöse Stätten
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Attraction Details
Gebühr: Nein
Empfohlene Besuchsdauer: 1-2 Stunden
Berlin, Deutschland
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“Oase der Ruhe inmitten der Hektik der Altstadt”
5 von 5 Sternen Bewertet am 6. Juni 2012

Der Tempelberg ist natürlich ein Must See. Er gehört zum muslimischen Teil, was bedeutet, dass Nicht-Muslime nur zu bestimmen Uhrzeiten hinein dürfen. In den Felsendom und in die al-Aqsa-Moschee, die sich in diesem weitläufigen Areal befinden, dürfen allerdings ausschließlich Muslime hinein. Das Areal ist dennoch einen Besuch wert: es ist sehr schön und wird auch gut gepflegt. Es bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten für eine kurze Rast unter einem Baum, wenn einem die Sonne mal zu viel wird und eine schöne Aussicht auf den Ölberg und auf die umliegenden Vororte der Altstadt.

Aufenthalt Oktober 2011
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“Ein Ort voller Geschichte”
3 von 5 Sternen Bewertet am 3. Juni 2012

Der Tempelberg, bzw. das innere des Tempelbezirks ist islamisch dominiert. Man muss separate Sicherheitskontrollen passieren und sollte sich im Vorfeld über die Öffnungszeiten informieren, da der Komplex nur stundenweise offen hat. Auf dem Gelände gibt es ausser dem Felsendom nicht viel zu sehen, in den Dom selber kommt man als Nichtmuslim nicht rein, genausowenig wie in die Moschee.

Am Eingang wurden wir Opfer einer Abzocke: Es wurde gesagt, wir wären unpassend angezogen (trotz 3/4 Hose, welche bei den Sicherheitskontrollen problemlos durchgegangen sind) und mussten dann ein Palästinensertuch kaufen, welchens natürlich mit 40 Schekeln unfassbar teuer war. Das Tuch reichte dann bis zu den Knien und die Hose schute unten raus. Naja, ganz ohne Abzocke geht es wohl nicht...

Aufenthalt Mai 2012
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Aachen
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“Der Tempelberg ist auch ein Muß!”
4 von 5 Sternen Bewertet am 22. Mai 2012

Der Tempelberg gehört zum muslimischen Viertel/Teil und liegt dabei direkt bei der Klagemauer, das jüdische Herz des jüdischen Viertels.Der Tempelberg erlaubt touristischen Besuch nur zu bestimmten Uhrzeiten, immer nur jeweils 1 Stunde, man muß Schlange stehen... Aber nach so viel Ungemach ist man dannn in einem schönen, ruhigen Park, leicht erhoben über der Stadt mit schöner Aussicht, mit mehreren Toren, die alle in die Jerusalemer Altstadt, in das muslimische Viertel führen. Der Tempelberg zeichnt sich natürlich durch den Felsendom und die Al Axa-Moschee aus, architektonisch schöne Bauten, die eine große Rolle im Islam spielen.

Aufenthalt März 2012
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Aachen
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“Tempelberg Jerusalem, Israel”
4 von 5 Sternen Bewertet am 7. Mai 2012

Jerusalem ist durch sein Miteinander dieser unterschiedlichen Völkergruppen, die sich nicht immer lieben, ein gutes Beispiel für "labiles Gleichgewicht". Man kann von der Klagemauer direkt den Tempelberg besichtigen... wenn man bereit ist dafür seine wertvolle Zeit zum Schlangestehen zu opfern. Wir hatten Glück und warteten nur ca. 30 Minuten, waren ganz vorn. Als der "Einlaß gewährt" wurde, war die Schlange riesig und ob alle Besucher eingelassen wurden, weiß ich nicht. Da wird natürlich das Gepäck und man selbst gründlich kontrolliert, geht lange Wege und ist endlich da.Der Tempelberg ist ein großer Garten/Park inmitten von Jerusalems Altstadt, mit mehreren Toren, durch die die Muslime natürlich immer durchgehen können, um ihren Weg abzukürzen oder eben um zu ihrem Ziel zu gelangen. Es ist ein normaler, großer, gut angelegter, symmetrischer Garten/Park, in dem die zwei großen, sehr berühmten Bauten des Islam stehen: der Felsendom und die Al-Axa-Moschee. Die nicht-muslimischen Besucher werden nach weniger als einer Stunde gebeten, den Garten zu verlassen. Die Besuchszeit, als wir dort waren, war von 12.30-13.30 Uhr. Der Tempelberg ist ein Hügel, dessen Geschichte berühmt ist, also vorher gut im Reiseführer lesen. Besichtigen kann man dort nichts.

Aufenthalt März 2012
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Wien, Österreich
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“Der Tempelberg – immer wieder zerstört und ausgelöscht”
4 von 5 Sternen Bewertet am 25. April 2012

Der zentrale Platz in Jerusalem ist der Platz des ersten und zweiten jüdischen Tempels am Tempelberg. Um 1000 vor Christus brachte König David das Heiligtum der Juden, die Bundeslade von der früheren Hauptstadt des Reiches Hebron nach Jerusalem und platzierte sie im Bereich des heutigen Felsendoms auf dem Tempelberg. Sein Sohn König Salomon errichtete in der Folge nach den Plänen seines Vaters einen prunkvollen Tempel. Diese Schätze und die Menge an Gold veranlassten die Nachbarvölker zu Plünderungen und so zerstörten und plünderten die Babylonier diesen Tempel und versklavten das gesamte jüdische Volk und brachte es nach Babylon. (Heute wird mancherorts die Meinung vertreten, dass der Marsch ins Exil der Juden freiwillig und ohne Versklavung stattfand. Dies ist weder in der damaligen Zeit vorstellbar, noch nach Zerstörung der Hauptstadt und des Tempels plausibel) Nach der Befreiung durch die Perser etwa 540 vor Christus kehrten die Juden zum Teil nach Jerusalem zurück und bauten den nicht mehr ganz so prächtigen zweiten Tempel. Die Basis der Tempelanlage ist heute noch in Form der Westmauer (Klagemauer) erhalten. 70 nach Christus wurde dieser von den Römern zerstört und durch einen Jupitertempel ersetzt. Dieser wiederum wurde vom christlichen Kaiser Roms Konstantin durch eine christliche Basilika ersetzt. Vom Kaiser Julian wurde diese wiederum abgerissen und der Neubau des jüdischen Tempels geplant, aber in der Anfangsbauphase bereits wieder eingestellt. Etwa 350 Jahre später errichteten Moslems den Felsendom um den endgültigen Sieg über die Juden und Christen monumental darzustellen. Zehn Jahre später bauten sie auch noch die Al-Aqsa-Moschee am Tempelberg um das jüdische Tempelgelände mit dem höchsten heiligen Ort der Juden (dem ehemaligen Standort der Bundeslade) endgültig zu entweihen.

Aufenthalt März 2012
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