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“Touristen bei Speedboattour in Lebensgefahr gebracht!” 1 von 5 Sternen
Bewertung zu Laguna Tours

Laguna Tours
390/1 Moo 1, Srisoontorn, | Cherngtalay, Thalang, Phuket 83000, Thailand
66-76-362300
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Platz Nr. 214 von 532 Aktivitäten in Phuket
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Barnstorf
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“Touristen bei Speedboattour in Lebensgefahr gebracht!”
1 von 5 Sternen Bewertet am 11. September 2012

Ich buchte für meine Familie bei der Firma Laguna Tours eine Speedboatfahrt von Phuket zu den Phi Phi Inseln. Insgesamt kostete diese Fahrt für 3 Erwachsene 10.500 THB. Der Termin war der 27.08.2012.

Mit einem Bus wurden wir gegen 08.00 Uhr vom Hotel zum Hafen gefahren. Der erwartete uns ein Tour Guide. Er hieß uns willkommen und erklärte, dass er am Vortag eine Bootstour gleicher Art durchgeführt habe. Das Wetter sei dabei sehr schlecht gewesen. Es habe sehr hoher Wellengang geherrscht; die Sicht sei extrem begrenzt gewesen.
Auch am heutigen Tage sei das Wetter nicht gut; es würde aber nicht so wie am Vortag werden. Im Hafen kräuselte sich das Wasser und wir (18 Touristen verschiedener Nationalitäten, darunter 2 Kleinkinder, 1 Skipper, 1 Tourguide, 1 Maschinist) fuhren los.

Eine Einweisung zu Notfallsituationen gab es nicht; man erklärte uns auf dem Boot nur, wo Rettungswesten zu finden seien.

Bereits nach etwa einer halben Stunde Fahrt bat man uns vom Vorderschiff in Richtung Heck, weil die Wellen (zu dieser Zeit schon etwa 1 Meter hoch) zu hoch seien.

Dann setzte beinahe zeitgleich fast waagerechter Regen ein! Dieser begleitete uns bis zum Ende der Tour gegen etwa 18.00 Uhr.

Als wir immer weiter aufs offne Meer hinauskamen steigerten sich die Wellen zunehmend. Ein Mann, vermutlich Koreaner, übergab sich hier schon das erste Mal.

An den Phi Phi Inseln angekommen machten wir einen Stop in einer Lagune zum Baden.

Dann fuhren wir aus der Lagune in Richtung Bamboo Island, um dort unser Mittagessen einzunehmen. Zwischendurch passierten wir eine andere Insel, auf der wilde Affen lebten. Aber aus 200 Meter Entfernung erkannten wir auch nur Tiere am Strand – das wars!

Auf Bamboo Island nahmen wir unser Mitagessen in Form eines Proviantpaketes zu uns. Dieses geschah unter einer dortigen Überdachung; der einzige Moment übrigens, an dem wir nicht naß wurden!

Dann sollte von dort die Rückfahrt angetreten werden.

Das Boot, welches am Strand gelegen hatte, hatte zwischenzeitlich seinen Anker verloren. Der Guide und der Maschinist versuchten in den bereits meterhohen Wellen danach zu tauchen. – Vergeblich.

In der Ferne (Sichtweite vielleicht zwischen 500 – 1000 Meter) konnten wir Boote erkennen, die eher senkrecht als waagerecht in den Wellen standen. Unser Guide war übrigens der Erste, der sich eine Rettungsweste gesichert hatte. Er erklärte dazu, ihm sei kalt. Die Weste würde ein wärmendes Luftpolster zwischen Körper und Regecape erzeugen. Mittlerweile hatte aber bis auf zwei Koreaner im Heck alle Westen an. - Weitere waren aber auch nicht verfügbar. Der Skipper und der Maschinist gingen leer aus.

Unser Boot wartete in den starken Wellen auf eine Möglichkeit die Inseln zu verlassen; dem Skipper war dieses Wetter offensichtlich auch zu gefährlich.

Ich suchte das Gespräch mit dem Skipper und erklärte ihm, er könne noch nicht auslaufen. Er solle warten, denn die Leute hatten mittlerweile Todesangst und sprachen bereits von einem drohenden Schiffbruch. Er erklärte, er würde warten!

Das Boot fuhr zu dieser Zeit in den hohen Wellen immer im Kreis vor dem Sandstrand; andere Boote lagen fast ausschließlich am Strand. Grund hierfür war wohl der verlorene Anker.

Ein weiteres Speedboat, deutlich größer als unseres tätigte eine Probefahrt in der rauen See mit mittlerweile 3-4 Meter Wellengang. Dieser Skipper kam zurück und erklärte: „No way!“

Eine englische Touristin schrie ihn an, dass er mit der Abfahrt warten sollte. Er bringe alle Leute in Lebensgefahr! Die Leute hätten Angst! – Teilweise waren die Teilnehmer definitiv traumatisiert, weil sie unmissverständlich um ihr Leben fürchteten. Es war in den Gesichtern festzustellen; es wurde auch z. T. geäußert!

Unser Boot fuhr auf Geheiß des Tourguides trotzdem los. Er erklärte, wer zuerst fahren würde, wäre auch zuerst im Hafen und grinste.

Auf dem Bootsdeck legte er ein Seil aus und erklärte, wie man sich im Fall eines Kenterns am Seil festhalten solle.

Im Sturm fuhr er in Richtung Krabi (Festland) über offenes Meer. Die Wellen waren etwa 4 Meter hoch. Das Boot fiel auch häufig 3 Meter tief in das Tal. Die Wellen schlugen über den Bug und im Bereich Heck wieder ein. Die Schräglage war so, dass teilweise Wasser über den seitlichen Rand lief.

Unterwegs brach noch die Fußstütze des Skippers. Die Tankanzeige stand mindestens auf Reserve, wenn nicht darunter.

Einer von zwei 250 PS Motoren versagte seinen Dienst, bevor wir uns mit letzter Kraft an den Strand von Hong Island retten konnten. Per Telefon wurde ein Ersatzboot geordert., welches etwa 30 Minuten später eintraf.

Im Hafen bekamen wir einen wärmenden Kakao.

Unter uns Touristen schlossen wir uns kurz und wollten den Vorfall melden. Bedingt dadurch, dass die Teilnehmer aus unterschiedlich Hotels kamen wurde die Gruppe aufgespalten.

Auf Druck eines Teiles der Teilnehmer konnte der zust. Manager

Mark Breit,
Regional Director of Laguna Tours & Quest,
390/1 Moo 1, Srisoonthorn Road, Chergtalay, Thalang, Phuket 83110, Thailand,
Emark@lagunaphuket.com

in unsere Villa beordert werden.

Ihn ließ der Sachverhalt völlig kalt. Grundtenor:

Wenn man zur Monsunzeit eine Bootstour bucht, muß man wissen, dass man dabei auch naß werden kann. Für das Wetter könne man nichts. Vor der Tour würden 5 Stationen rund um das Ausflugsgebiet angerufen, um eine Sicherheit des Bootes und der Insassen zu gewährleisten. Die von seiner Firma benutzten seien die hochwertigsten. Ein Sturm würde den Booten nichts ausmachen. Ein Erstattung des Geldes könne er nicht geben.

Am Ende gewährte er aber 100% Erstattung für die Kinder und 50% für unsere Gruppe von 5 Erwachsenen.

Ferner erklärte er auch, wir hätten ja auch einen warmen Kakao im Hafen bekommen!

Ferner sei uns ja nicht passiert und er sei auch sehr gut versichert.

Eine andere Gruppe hätte eine gleiche Tour mit einem qualitativ nicht so tollen Boot, vermutlich von einer einheimischen Firma, gebucht. Dieses Boot sei mit 24 Asiaten , vermutlich Chinesen, übrigens vor Phi Phi gesunken!

Die Arroganz, Geldgier und Verantwortunglosigkeit dieses Managers Mark Breit war grenzenlos.

Es interessierte ihn nicht, dass man hätte umdrehen oder warten können oder das Festland bei Krabi hätten anlaufen können, um für die Rücktour einen Bus zu nehmen. – Hierzu erklärte er übrigens: Eine Tour mit dem Bus zurück nach Phuket wäre viel zu gefährlich!!!!

Man hatte also definitiv Touristen in Lebensgefahr gebracht. Personen wurden definitiv traumatisiert. Sie werden vermutlich nie wieder ein Boot besteigen!

Ich werde nie wieder bei dieser Firma einen Ausflug buchen und mich in Zukunft doch lieber wieder an die Einheimischen Veranstalter wenden, denn da wurden ich bei verschiedensten Unternehmungen zu einem Bruchteil des Preises noch nie enttäuscht.

Wer gerne lebensgefährliche Abenteuertouren buchen möchte, ist bei Herrn Breit und seiner Firma sicherlich bestens aufgehoben. Wir wurden für sehr viel Geld in absolute Lebensgefahr gebracht, haben von der gesamten Tour außer waagerechtem Regen in peitschendem Sturm nichts über etwa 8 Stunden nicht gehabt!

Presseartikel:

Google: „Bootsunfall Phuket 27.08.2012“ oder

http://www.thailandtip.net/tip-zeitung/nachrichten/news/schnellboot-laeuft-trotz-sturmwarnung-mit-touristen-an-bord-aus-und-geraet-in-seenot/

Aufenthalt August 2012
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“Freundlich und professionell, aber leider auch 08/15”
4 von 5 Sternen Bewertet am 2. März 2011

Laguna Tours ist die "hauseigene" Tourgesellschaft des Laguna-Resorts, einer Gruppe von 4-5 Sterne Hotels in der nähe von Bangtao Beach. Also solche ist sie ideal für Personen die in oder in der Nähe dieser Hotels wohnen. Der Service entspricht dem, den man in solchen Hotels erwarten kann, freundlich, kompetent und professionell. Nur der bisweilen schwer verständliche Akzent der Mitarbeiter im Englischen entspricht nicht ganz dem zu erwartenden Standard. Wir haben 2 der angebotenen Touren probiert: die Tagestour nach Koh Phi Phi per Schnellboot und die "Phuket Cultural Tour". Wir waren mit beiden zufrieden aber nicht überwältigt. Positiv an der Phi Phi Tour ist die vergleichsweise kleine Gruppe auf dem Boot - ca. 15 Personen gegen manchmal über 100 bei der Konkurrenz - und das recht gute thailändische Essen (wenn man dieses bestellt). Negativ ist, dass man doch im Touristenstrom mitschwimmt. Beim Mittagessen auf Maya Beach waren wir von ca. 40 anderen Booten und einer riesigen Menschenmenge umgeben. Nicht wirklich ideal, um sich als Robinson auf der Insel zu fühlen. Die Phuket Cultural Tour erlaubt es, einen ersten Einblick in das Leben in Phuket abseits der Strände zu bekommen, mehr aber auch nicht. Zur Entlastung von Laguna Tours bleibt anzufügen, dass Phuket wohl sowieso nicht als Ferienort für kulturelle Entdeckungen taugt. Ein Tipp zuletzt: wer seine Tour online direkt bei Laguna Tours bucht, kann oft in den Genuss eines 15 % Rabatts kommen (sogen. "Early Bird"-Preis, der aber auch gilt, wenn man schon vor Ort ist und eine Tour in den folgenden Tagen bestellt).

Aufenthalt Februar 2011
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Krabi-Stadt, Provinz Krabi
 

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