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“einfaches hotel mit schönem ausblick” 3 von 5 Sternen
Bewertung zu Grand Hotel du Parc

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Grand Hotel du Parc
Route du Parc, Crans-Montana 3962, Schweiz   |  
Hotelausstattung
Nr. 27 von 44 Hotels in Crans-Montana
Berlin, Deutschland
Junior-Bewerter
5 Bewertungen 5 Bewertungen
3 Hotelbewertungen
Bewertungen in 3 Städten Bewertungen in 3 Städten
1 "Hilfreich"-<br>Wertung 1 "Hilfreich"-
Wertung
“einfaches hotel mit schönem ausblick”
3 von 5 Sternen Bewertet am 15. April 2011

das hotel ist schon etwas älter. wenn man nicht so hohe ansprüche hat, ist es für einen kurzen aufenthalt zu empfehlen. die zimmer sind schlicht und sauber eingerichtet. frühstück ist der region angepasst aber sehr gut. freundliche menschen arbeiten im hotel. der ausblick von der terrasse ist überragend schön. im april gibt es das capris-music-festival, welches abwechselung ins kleine städtchen bringt.

  • Aufenthalt April 2011
    • 3 von 5 Sternen Preis-Leistungs-Verhältnis
    • 5 von 5 Sternen Lage
    • 3 von 5 Sternen Schlafqualität
    • 3 von 5 Sternen Zimmer
    • 3 von 5 Sternen Sauberkeit
    • 3 von 5 Sternen Service
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36 Bewertungen von Reisenden

Bewertung von Reisenden
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Bewertungen für
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Gesamtwertung
  • Ort
    4 von 5 Sternen
  • Schlafqualität
    4 von 5 Sternen
  • Zimmer
    3,5 von 5 Sternen
  • Service
    3,5 von 5 Sternen
  • Preis-Leistung
    3 von 5 Sternen
  • Sauberkeit
    4 von 5 Sternen
Datum | Bewertung
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Süddeutschlan d
1 Bewertung
1 "Hilfreich"-<br>Wertung 1 "Hilfreich"-
Wertung
1 von 5 Sternen Bewertet am 25. Januar 2010

Wer hat diesem Hotel vier Sterne gegeben?

Wenn man ein 4-Sterne-Hotel für knapp 150 Franken bzw. 100 Euro pro Einzelzimmer und Nacht bucht, sollte man selbst in einer schönen Berglandschaft wie in Crans Montana Besseres erwarten dürften als in einer Jugendherberge von Berlin-Kreuzberg. Aber weit gefehlt:

Um zum Hotel zu gelangen, fährt man erst einmal über einen einsamen Weg mit einer zum Schlittschuhlaufen wunderbar geeigneten glatten Eisdecke, die bei dem späteren Spaziergang in den Ort einigen Mut abverlangt. Die Rezeption ist minimalistisch dimensioniert. Dahinter stehen, leicht zusammengeknautscht, zwei Personen, die den Check-in einigermaßen professionell in Französisch, Deutsch und Englisch anbieten.

Der danach anzusteuernde beigefarbene und sehr in die Jahre gekommene Aufzug hingegen lässt einen dann schon etwas mulmig werden; er ist definitiv nicht für Klaustrophobiker konzipiert worden. In meinem durch unlogische Zimmernummerierung nur schwer aufzufindenden Hotelzimmer steht das Fenster sperrangelweit offen und begrüßt mich mit sibirischer Kälte. Im Bad begegnet mir schließlich der Kulturschock des Jahrhunderts: Siebziger Jahre-Blümchen-Kacheln in orange-braun-grün-Optik. Das Duschen wird lustig: Man steigt in die Badewanne, zieht den Vorhang zu und kann sich dann im Spiegelschrank, der zur Hälfte in den Duschbereich ragt, bei der Körperreinigung betrachten. Natürlich ist der Grell-Neon-Licht-Spiegelschrank danach klitschnass und reinigungsbedürftig. Zum Heizen im Bad setzt man einen Strahler in Betrieb und fühlt sich wie ein Grillhähnchen. Für die Inbetriebnahme des Hähnchengrills sollte man übrigens technisch versiert sein oder zumindest keine Eile haben. Mein Bad ist einigermaßen sauber; ich habe im Waschbecken nur irgendetwas kleines Angetrocknetes wegkratzen müssen und schon sieht es "gut" aus. Ich störe mich nicht an den herausgebrochenen Bodenplättchen oder stückweise weggefallenen Sockelleisten. Handtücher und Waschlappen habe ich im Einzelzimmer (!) doppelt; das nenne ich doch einmal Luxus pur! Meine Aussicht ist vom Feinsten: Zwar kann ich das Bergpanorama nicht sehen, dafür habe ich aber vom nicht vorhandenen Balkon aus einen hervorragenden Blick auf den Tennisplatz.

Meine Mitreisenden haben ähnlich nette (T)Raum-Erlebnisse: Beim Einzelzimmer über mir sind die Handtücher mit altem Zigarettengestank parfümiert. Nach einem entsprechenden Hinweis an die Rezeption gibt es zwar keine Entschuldigung, aber immerhin neue Handtücher.
Das Doppelzimmer daneben hat eine fantastische Aussicht auf das Bergpanorama, aber leider auch einen bunten Teppichboden, der sich auf der Netzhaut einbrennt und nie wieder vergessen werden kann. Im modernisierten Bad wird vor unserer Anreise noch irgendetwas repariert: Auf dem Boden, im Waschbecken und in der Badewanne verteilt sich Bohrmehl wie Konfetti nach der Fasnacht. Die Toilette sorgt für weitere Überraschungen: Zum einen ist das zuvor geleistete „Geschäft“ nebst Toilettenpapier mangels Spülung noch sichtbar, zum anderen sind die zwei gelben Kalkstraßen am Rand ganz besonders ausgeprägt. Auf eine Beschwerde hin kommt ein Putztrupp und reinigt das Bad etwa eine gefühlte Stunde lang, während der Hotelgast wartend auf dem Bett sitzt und versucht, nicht daran zu denken, dass nach langer Anreise Dringendes zu erledigen wäre.

Am nächsten Morgen um sechs Uhr beginnt bei mir dann eine Art chinesische Wasserfolter: Die wohl nicht recht entlüftete Heizung knackt im Abstand von fünf Sekunden: ...knack...knack...knack...knack. Ich muss mich dieser Folter erfreulicherweise nur zwei Stunden lang aussetzen (die Heizung lässt sich trotz größerer Kraftanstrengungen nicht ausdrehen), dann treffen wir uns zum Frühstück. Wir kommen um neun Uhr im Frühstückssaal an; angeboten wird das Frühstück bis zehn Uhr. Der Speisesaal ist schon leergefegt und alle Tische abgeräumt. Wir suchten vergebens einen gedeckten Tisch und werden unsanft in eine Ecke im Vorstübchen getrieben. Nach unserem Hinweis, wir würden gerne an einem 6er-Tisch sitzen, beginnt der Kellner, drei 2er-Tische mit so viel Kraft und Lärm zusammen zu stellen, dass man glaubt, man habe Tinnitus und der Plattenboden für immer Kratzspuren. Das Frühstück war nicht schlecht: Wenn man Weißbrotfanatiker ist und darauf steht, sich Marmelade aus riesigen Töpfen auf den Teller zu klatschen oder wenn man sich alternativ die Marmelade bzw. Nutella gerne aus den abgepackten Camping-Döschen heraus kratzt, kommt man voll auf seine Kosten.

Ein positives Erlebnis war der nicht gebuchte und trotzdem erfolgte Transfer im Hotelbus zur Talstation; damit hatte nach all diesen Service-Wüste-Erlebnissen nun wirklich keiner gerechnet.

Die Abschiednahme von den schönen Bergen, dem tollen Wetter und klasse Wein fiel schwer, nicht jedoch von den unfreundlichen Taxi- und Busfahrern, ganz zu schweigen von diesem Hotel! Gut war, dass wir vom Hotelpersonal nicht gefragt wurden, ob es uns bei ihnen gefallen hat; wir hätten höchst wahrscheinlich vor lauter Gereiztheit und Frustration angefangen zu schnauben und zu scharren, wie verletzte Kampfstiere in der Arena von Málaga.

„Auf Nimmerwiedersehen“ ging mir bei der Rückreise durch den Kopf und „Take it easy“ sang ich leise vor mich hin, denn schließlich will man ja gutgelaunt in die nächste Woche starten!

  • Aufenthalt Januar 2010, Paar
    • 2 von 5 Sternen Lage
    • 2 von 5 Sternen Sauberkeit
    • 3 von 5 Sternen Service
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Weitere Informationen über Grand Hotel du Parc

Anschrift: Route du Parc, Crans-Montana 3962, Schweiz
Lage: Schweiz > Schweizer Alpen > Kanton Valais > Crans-Montana
Ausstattung:
Bar/Lounge Fitnesscenter mit Fitness-/Trainingsraum Kostenloses Parken Aktivitäten für Kinder (kinder-/familienfreundlich) Haustiere erlaubt (hunde-/haustierfreundlich) Restaurant Zimmerservice Flughafentransfer
Hotelstil:
Nr. 27 von 44 Hotels in Crans-Montana
Preisspanne pro Nacht: 149 € - 243 €
Anzahl der Zimmer: 70
Reservierungsoptionen:
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Auch bekannt unter dem Namen:
Grand Du Parc
Grand Hotel Du Parc Crans-Montana, Kanton Valais
Grand Hotel Crans Montana

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