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“Unfreundliches Personal, tristes Haus” 1 von 5 Sternen
Bewertung zu Strandhotel Hohenzollern

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Ankunftsdatum TT.MM.JJJJ Abreisedatum TT.MM.JJJJ
Strandhotel Hohenzollern
Strandstr. 2, 25761 Büsum, Schleswig-Holstein, Deutschland   |  
Hotelausstattung
Nr. 19 von 25 Hotels in Büsum
Basel, Schweiz
Top-Bewerter
146 Bewertungen 146 Bewertungen
68 Hotelbewertungen
Bewertungen in 91 Städten Bewertungen in 91 Städten
77 "Hilfreich"-<br>Wertungen 77 "Hilfreich"-
Wertungen
“Unfreundliches Personal, tristes Haus”
1 von 5 Sternen Bewertet am 29. September 2010

Das Strandhotel Hohenzollern in Büsum ist das unfreundlichste Hotel, in dem wir in Deutschland je gewohnt haben. Wir begleiteten meine betagten und gehbehinderten Eltern, die unbedingt in dieses Hotel wollten, da es vom ersten Stock aus einen Steg auf den Damm hat und natürlich auch wegen der Meersicht. Als meine Mutter telefonisch buchte, machte sie darauf aufmerksam, dass sie gehbehindert ist. Trotzdem wurde sie nicht darauf hingewiesen, dass im Haus ganz viele Treppenstufen sind. Bereits beim Hauseingang gibt es eine Stufe. Die ist so blöd angelegt, dass man sie nochmals hinunter steigen muss, wenn man die Türe ganz öffnet. Die Zimmer mit Seesicht sind zusätzlich mit vier Stufen vom Lift getrennt.

Meine Eltern hatten Zi 221 im zweiten Stock. Bis dahin fährt der Lift. Darin hat gerade mal eine Person mit einem Rollator Platz, ein Rollstuhl geht nicht hinein. Für 2 Pers. ist er gross genug, bei dreien wird es knapp und will man zu viert hinein, sollte man sich gut kennen. Es dauerte immer lange, bis er kam und die Türe schloss erst nach 8 Sek. Wir bewohnten Zi 332 im dritten Stock. Um dahin zu gelangen, musste man eine Etage Treppen steigen.
Der Teppich auf den Gängen war abgenutzt, das Licht spärlich. Wir bekamen zusätzlich zum Zimmerschlüssel noch einen Schlüssel für den Eingang. Diese Schlüssel glichen sich derart, dass man immer den falschen erwischte. Das Schlüsselloch war schlecht beleuchtet und bei meinen Eltern dauerte es immer sehr lange, bis sie auf- oder zugeschlossen hatten und jedes Mal regten sie sich auf. Wir sahen auch andere Gäste mit dem Schlüsselloch kämpfen. Im zweiten Stock stand auf dem Tisch vor dem Lift eine mit Schimmelpilz überzogene Kürbisdekoration. Viel Deko gab es eh nicht und alles war altbacken und lieblos eingerichtet.

Das Zi 332 ist unpraktisch und kostet 114 Euro für 2 Pers. inkl. Frühstück zuzüglich 3 Euro Kurtaxe pro Person. Der Flachbildschirm-TV stand auf einem verlängerten Nachttisch beim Fenster auf der Kopfseite des Bettes. Man konnte also nicht vom Bett aus fern sehen. Unter dem Fenster war eine Heizung. Davor stand der kleine Kühlschrank. Es gab einen einzelnen Stuhl, einen kleinen runden Tisch und zwei Sessel. Auf dem Tisch standen bei der Ankunft eine Flasche Mineralwasser und zwei Gläser. An der Flasche hing ein Zettel. Darauf stand aber kein Willkommensgruss, sondern der Preis: 2,50 €. Das Bad war klein, braun und dunkel. Es gab nur zwei Haken. Die Heizung blubberte. Zusammen mit dem Licht ging eine laute Lüftung an, auch in der Nacht natürlich, wo sie jedes Mal den Partner weckte. Sie lief noch ca. 5 Min. nach, wenn man schon lange wieder im Bett lag und schlafen wollte. Der Balkon war klein und nicht gedeckt. Wir hatten sehr schlechtes Wetter mit viel Wind und Regen. Die Scheiben waren von oben bis unten nass. Wir schlafen gerne bei offenen Fenster. Die Balkontüre konnte man schräg stellen, nicht empfehlenswert bei Regen. Nach der ersten Nacht war der Kühlschrank nass, der Teppich, meine Matratze und das Deckbett ebenfalls. Die Zimmertüre hat unten einen Spalt und bei Wind pfiff und lärmte der Wind durch die Ritzen, dass man nicht schlafen konnte. Es gab noch eine zweite Türe. War die geschlossen, pfiff der Wind nicht mehr, dafür wurde es stickig im Zimmer.

Bei der telefonischen Buchung wurde meiner Mutter gesagt, es gäbe weder Halb- noch Vollpension. Das stimmte nicht, es gab beides. Wir gingen also jeden Abend ins Dorf zum Essen, denn im Hotel hätten wir jeden Tag reservieren müssen.

Das Fernsehzimmer war ein langgestreckter Raum mit Clubsessel links und rechts. Nirgends im Haus, auch hier nicht, konnte man sich als Familie oder mit Freunden gemütlich hinsetzen und tratschen und klönen, von Kartenspielen bei Schietwetter konnten wir nur träumen. Im Restaurant waren die Tische immer eingedeckt. Wir trauten uns nicht zu fragen, ob wir da mal zusammen sitzen könnten. Das Personal war eher unfreundlich, deshalb wollten wir nicht stören. Im Fernsehzimmer stand ein Laptop mit Internetanschluss zur Verfügung. Ansonsten sollte es gemäss Mailauskunft WiFi geben, zumindest im Erdgeschoss. Der Empfang war aber sehr schlecht und die Verbindung wurde immer wieder unterbrochen. Im Zimmer hatten wir keinen Empfang. Ich musste aber täglich für kurze Zeit arbeiten und brauchte einen Zugang. Und bei diesen Zimmerpreisen und der schönen Aussicht möchte ich nicht das Zimmer verlassen müssen. Unten bin ich dann auch nicht mehr telefonisch erreichbar und auch ich habe kein Telefon mehr zur Verfügung.

Die Atmosphäre im Hotel war sehr schlecht. Das Personal grüsste nur zögerlich und leise, sofern man als Gast zuerst grüsste. Fröhlich oder freundlich war niemand, gute Laune gab es nicht. Dabei sollte doch das Personal das schlechte Wetter mit Fröhlichkeit weglächeln. Die Gäste untereinander grüssten auch eher ungern. Manchmal fühlten wir uns, als würden wir mit einem Bein im Grab stehen. Dieses Haus war wie eine Gruft. Einziger Lichtblick waren die Zimmermädchen. Die waren alle sehr freundlich und fröhlich. Die Sauberkeit war tadellos. Wir wurden weder beim Einchecken Willkommen geheissen noch beim Ausschecken mit guten Wünschen für die Reise verabschiedet. Die Parkplätze vor und hinter dem Haus waren so schmal, dass man wohl parkieren, aber nicht mehr aus- oder einsteigen konnte.

Im Frühstücksraum regierte eine Frau, die ich Frühstücksdrachen nannte. Sie arbeitete extrem speditiv und vergass, dass sie es mit Menschen zu tun hat. Sie wünschte keinen guten Morgen und war stolz darauf, in möglichst kurzer Zeit mit Kaffee und Tee an den Tisch zu kommen, so wie man es am ersten Tag bestellt hatte. Wehe, man wollte einmal etwas anderes trinken. Wenn wir Getränke nachbestellen wollten, bedachte sie uns erst mit einem erbosten Blick, der uns deutlich machte, wie unverschämt wir sind. Honig war nach zwei Tagen für den Rest des Urlaubs (10 Tage) aus und auch die kleinen Frikadellchen waren nach zwei Tagen Vergangenheit. Lachs gab es hingegen im Überfluss. Ansonsten war das Frühstückbuffet reichhaltig und es wurde immer schnell nachgelegt. Es gab div. Säfte, Rührei, Speck und Würstchen, Käse, Aufschnitt, Früchte und noch vieles Mehr. Wir vermissten einzig süsse Brötchen wie Zimtschnecken oder ähnliches. Im Werbeprospekt ist von einer "gemütlichen Bar" die Rede. Dabei ist sie klitzeklein und hat den Charme einer Besenkammer. Von zwei winzigen Tischchen mit je 2 Stühlen fehlt ein Tisch permanent.

Der Steg im ersten Stock direkt zum Damm war über zwei Türen zugänglich. Davon war eine mit dem Zimmerschlüssel zu öffnen. Nach der Türe ging es erst mal eine Stufe runter und dann nach einigen Schritten wieder vier Stufen hoch. Der Steg war aus Holz, an den Seiten bewachsen und glitschig. Vor Rutschgefahr warnte eine Tafel. Der Zugang zum Damm kostete 3 Euro. Mit der obligatorischen Gästekarte, die man im Hotel bekommt, war der Zugang erkauft. Auf dem Hoteldach wuchs Gras und die Dachrinnen waren verstopft.

Wir empfanden ganz Büsum als Altersheim. Selten sahen wir Leute unter 60, Kinder waren Fremdkörper. Und so gesehen ist Büsum eine komplette Fehlplanung, denn es ist richtiggehend behindertenfeindlich. Die kopfsteingepflasterten Strassen sind der grösste Blödsinn. Auf dem unebenen Kopfsteinpflaster können Gehbehinderte oft nur unter Schmerzen gehen, sie müssen die Füsse etwas höher heben, weil einige Steine höher hervorstehen als andere, zum Radfahren ist es auch unangenehm, Autoreifen machen mehr Lärm, Kinderwagen hoppeln und ruckeln darüber. Überall sind Treppen, Stufen und Rinnen. Ab 21 Uhr sind die Gehwege hochgeklappt, da läuft gar nichts mehr. Um diese Uhrzeit bekam man nur noch in 3 Raucherlokalen etwas serviert.

  • Aufenthalt September 2010, Familie
    • 1 von 5 Sternen Preis-Leistungs-Verhältnis
    • 5 von 5 Sternen Lage
    • 3 von 5 Sternen Schlafqualität
    • 3 von 5 Sternen Zimmer
    • 4 von 5 Sternen Sauberkeit
    • 2 von 5 Sternen Service
Fanden Sie diese Bewertung hilfreich? Ja 16
Diese Bewertung ist die subjektive Meinung eines TripAdvisor-Mitgliedes und nicht die von TripAdvisor LLC.
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8 Personen haben dieses Hotel bewertet.

Bewertung von Reisenden
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    2
    1
    0
    4
Bewertungen für
2
6
Allein/Single
0
Geschäftlich
0
Gesamtwertung
  • Ort
    4,5 von 5 Sternen
  • Schlafqualität
    3 von 5 Sternen
  • Zimmer
    2,5 von 5 Sternen
  • Service
    3 von 5 Sternen
  • Preis-Leistung
    2,5 von 5 Sternen
  • Sauberkeit
    3,5 von 5 Sternen
Datum | Bewertung
  • Deutsch zuerst
  • Beliebig
  • Alle aktuellen auf Deutsch
Deutsch zuerst

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Weitere Informationen über Strandhotel Hohenzollern

Anschrift: Strandstr. 2, 25761 Büsum, Schleswig-Holstein, Deutschland
Lage: Deutschland > Schleswig-Holstein > Büsum
Ausstattung:
Bar/Lounge Strand Getränkeauswahl Fitnesscenter mit Fitness-/Trainingsraum Kostenloses Highspeed-Internet (WLAN) Kostenloses Parken Haustiere erlaubt (hunde-/haustierfreundlich) Restaurant Zimmerservice
Hotelstil:
Nr. 19 von 25 Hotels in Büsum
Offizielle Beschreibung (vom Hotel bereitgestellt):
Das Strandhotel liegt direkt am Deich, ist nur wenige Minutenvom Ortskern entfernt und ist dennoch sehr ruhig gelegen.Den schönen Grünstrand erreichen Sie bequem über unsere hauseigeneBrücke.Gönnen Sie sich etwas Zeit.Entspannen Sie z.B. in unserem Wellness – Bereich und tanken Sie neue Energie.Lassen Sie sich nach einem erholsamen Tag, in unserem gemütlich und stilvoll eingerichteten Restaurant, von unseren Köchen mitregionalen und internationalen kulinarischen Spezialitäten verwöhnen.Genießen Sie anschließend den Abend in gemütlicher Atmosphäre bei einemguten Glas Wein in unserer Hotelbar, unserem Salon oder auf unserer Terrasse.Unsere geräumigen Zimmer ( 43 Einzel- und Doppelzimmer ) sind komfortabel eingerichtet.Die Hälfte von ihnen ist zur Seeseite ausgerichtet und bietet Ihnen einen unvergesslichen Blick auf das Wechselspiel von Ebbe, Flut und wunderschönen Sonnenuntergängen. ... mehr   weniger 
Auch bekannt unter dem Namen:
Hotel Strandhotel Hohenzollern
Strandhotel Hohenzollern Hotel
Strandhotel Hohenzollern Büsum

Inhaber: Wie lautet Ihre Version der Geschichte?

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