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“Ich bin verliebt in Patresi” 5 von 5 Sternen
Bewertung zu Spiaggia di Patresi

Spiaggia di Patresi
Patresi, Marciana, Elba, Italien
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Platz Nr. 9 von 13 Aktivitäten in Marciana
Details zur Sehenswürdigkeit
Frankfurt am Main, Deutschland
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“Ich bin verliebt in Patresi”
5 von 5 Sternen Bewertet am 6. Juli 2012

Resümee zuerst: Patresi ist eine felsige Badebucht mit zusätzlich einer alten, ebenerdigen Mole. Patresi ist zu empfehlen für Menschen, die gerne im glasklaren, tiefen Wasser schwimmen und schnorcheln wollen. Für Menschen die gerne sonnenbaden und zwischendurch auch mal gern in den Schatten einer Kaffee-Bar gehen wollen, für die, die gerne auf natürlichen Felsen liegen und klettern wollen und auch für die, die eine glatte Steinfläche mit bequemem Einstieg ins tiefe Wasser haben wollen. Für Familien mit Kindern, die schon einigermaßen schwimmen können und nicht im Sand spielen wollen. Das geht hier nicht, es gibt keinen, dazu muss man ins nahegelegene Sant Andrea fahren. Ins Wasser springen und auf Gummimatratzen planschen macht hier riesig Spaß. Es gibt saubere sanitäre Einrichtungen und eine kleine Kaffee-Bar mit moderaten Preisen für einen angenehmen Tag am Strand und es gibt den unvergleichlich schönen Blick auf die Bucht, hinüber nach Korsika, rechts hoch zum Leuchtturm, dem „Faro di Patresi“ und einen sagenhaften Sonnenuntergang. Wer sich dem Land zuwendet, sieht die wunderbaren Berge der Insel und das Kastaniental von Patresi. Die Badebucht von Patresi wird mehrheitlich von italienischen Urlaubern besucht.

Und jetzt im Detail: Die Badebucht von Patresi, ganz im Westen der Insel Elba, bietet links einen ca. 200 Meter langen Strand mit großen Steinen und Felsen und gleich am Ende der Straße eine alte zementierte Mole aus alter Zeit. Die Straße dorthin geht von der „Strada Provinciale 25“ ab und führt kurvenreich bis zur „Spiaggia di Patresi“ hinunter. Tipp: Der Kreisverkehr am Ende der Straße ist wegen der Steigung ausnahmsweise rechtsrum zu befahren! Es gibt entlang dieser Straße einige Parkplätze mit Parkschein und weiter oben mehr freie Parkplätze. Man kann aber auch in der Saison von Mitte Juni bis Mitte September den „Marebus“ nehmen, ein öffentliches Verkehrsmittel, das die benachbarten Orte und den Ortskern von Patresi mit der Bucht verbindet. Und man kann von den beiden einzigen Hotels in Patresi dem „Hotel Belmare“ und dem „Hotel Bel Tramonto“ in einer guten Viertelstunde über die alten Fußwege zum Strand hinunter laufen.
Wer in der Bucht nach links geht, kann sich ein ruhiges Plätzchen in den Felsen suchen und dort Sonne und Meer genießen. Dann ist es ratsam Badeschuhe zu tragen, um über die Felsen ins Wasser zu kommen und vielleicht einen Sonnenschirm mitzubringen, denn Schatten gibt es dort den ganzen Tag über nicht.
Wer an der Mole bleibt, hat es einfach, mitgebrachte oder in der Bar gemietete Liegestühle und Sonnenschirme aufzustellen. Die Mole ist ebenerdig und bietet viel Platz. Von der Mole führt eine breite Badeleiter direkt ins ca. 2 Meter tiefe, glasklare Wasser, das dann schnell auf 10-15 Meter abfällt. Schnorcheln macht großen Spaß, denn es gibt viele Fische und Unterwasserflora zu sehen. Etwas weiter draußen im Meer, aber immer noch schwimmend gut zu erreichen, direkt vor dem Leuchtturm von Patresi, ist das wohl einzige Unterwasser-Museum der Welt, die „ Oasis degli Dei“. Zeus, Venus und Co. als große Marmorstatuen in 12 Metern Tiefe. Schwimm- oder Tauchbrillen sind auf jeden Fall immer empfehlenswert zu tragen, denn sie allein schützen vor einem Feind des schönen Badeurlaubs. Wie an der gesamten Küste des Toskanischen Archipels kreuzen ab und an mal „Medusen“ auf, kleine rosa farbige Quallen, die man besser nicht berühren sollte. Man kann leicht um sie herum schwimmen, wenn man sie sieht. Wenn es doch mal passiert, gibt es in der Bar einen Erste Hilfe Kasten mit Anti-Medusen Material.
In die „Bar Croque“ zu Pepe kann man aber auch gehen, wenn man etwas trinken will. Sehr liebevoll und gut macht Pepe den Cappuccino. Kleine Speisen werden auch angeboten. Tipp: Bruschetti mit Tomaten und anderem schmecken mir besonders gut. Es gibt eine große Terrasse mit und ohne Schatten und der Service ist freundlich, italienischer Familienbetrieb eben. Die Preise sind moderat. Man verleiht Liegen und Sonnenschirme.
Ein paar Meter hinter der Bar, am Ende der vermieteten Stellplätze für kleine Boote gibt es öffentliche Toiletten und Duschen. Seit diesem Jahr kümmert sich ein lokaler Förderverein, die „Amici di Patresi e Colle d’Orano“ um die Sauberkeit der Örtchen, und es klappt gut. Insgesamt ist die Badebucht von Patresi sehr gepflegt, kein Luxus, aber überall Blumen, ein kleiner Belvedere, Aschenbecher und genügend Abfallkübel sorgen dafür, dass kein „Casino“ entsteht, wenn alle ein bisschen Rücksicht nehmen.
In Patresi gibt es gleich neben der Mole einen Kanal zum Wassern von kleinen Booten, den jeder benutzen kann. Über Nacht in der Bucht Ankern oder das Abstellen von Booten auf der Mole ist allerdings nicht gestattet und wird auch streng überwacht. Bootsvermietung gibt es nicht, dazu muss man ins nahegelegene Sant Andrea fahren. Auch die Ausrüstung zum Flaschen-Tauchen ist nicht in Patresi sondern nur dort zu haben.
Die Zone für Schwimmer wird in der Hochsaison markiert und ist riesengroß. Aber Bademeister oder Aufsicht gibt es nicht! Auf Kleinkinder, die noch nicht schwimmen können, muss man sehr achten. Es gibt hier keine flachen Wasser, es geht sofort auf 2 Meter Tiefe, Sandburgen bauen ist unmöglich. Wer das will, muss ins nahegelegene Sant Andrea fahren, dort gibt es das alles.
Es kommt selten vor, aber wenn aus Südwest der Libeccio-Wind bläst, dann krachen hohe Wellen an die Mole und erzeugen meterhohe Gischt. Vor allem für die Jugendlichen ein großes Vergnügen, auf der Mole zu stehen und darin zu duschen. Aber nicht ungefährlich, einen Ausrutscher darf sich niemand erlauben, das Meer zeigt seine ganze Kraft.
Meistens ist das Wasser aber sehr ruhig und fast jeden Abend ist der Sonnenuntergang von unfassbarer Schönheit. Die rot glühende Sonne sehen, das sanfte Rauschen des Meeres hören und dazu einen Aperitif trinken, da will ich nirgendwo anders sein als in der Bucht von Patresi.

Aufenthalt Juni 2012
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