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“Beeindruckend, mit Abstrichen” 5 von 5 Sternen
Bewertung zu Vorarlberg Museum

Vorarlberg Museum
Kornmarktplatz 1, Bregenz A-6900, Österreich
43 (0) 5574 46050
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Platz Nr. 7 von 16 Aktivitäten in Bregenz
Details zur Sehenswürdigkeit
Oberschwaben, Deutschland
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“Beeindruckend, mit Abstrichen”
5 von 5 Sternen Bewertet am 19. August 2013

Das neue Haus und die die Sammlungspräsentation sind zu weiten Teilen großartig.

Das Schaudepot im 2. OG ist in der Fülle der ausgestellten, hauptsächlich volkskundlichen Objekte sehenswert, wenn auch eine Beschriftung fehlt. Dafür muss man umständlich die bereitgelegten Kataloge wälzen: Usability sieht anders aus.

Aus der im alten Bau etwas altbackenen, aber doch informativ gemachten Römer-Ausstellung ist jetzt so eine Art Kindergarten geworden. Die gezeigten Objekte selbst bemerkt man kaum in diesem Albtraum aus orange und rot. So kann man vielleicht ein Computerspiel gestalten, aber keine Ausstellung von anitken Objekten. Von den drei größeren künstlerischen Artefakten aus Bregenz ist eines (die Hand der Monumentalskulptur) nicht mal hier zu sehen, sondern irgendwo in einer anderen Dauerausstellung. Dabei sind die Fragen, die erörtert werden, durchaus interessant (Was kann man mit archäologischen Methoden eigentlich wirklich herausfinden und was ist eher romantische Nationalfoklolre?), aber der infantile Zugang verleidet einem den Aufenthalt in der Ausstellung. Nichts gegen Museen für Kinder: aber diese Ausstellung hätte ich auch als Kind schon doof und aufdringlich gefunden. Und auch schon als Kind hat mir die alte Ausstellung im Vorarlberger Landesmuseum, als es noch nicht drei Rechtschreibfehler im Namen hatte ("vorarlberg museum"), durchaus gefallen. Über historische Ausstellungsformen (Anordnung von Objekten nach Form und Funktion) macht man sich jetzt mittels Bildern und Bildunterschrift geradezu lustig, dabei macht das heutige Museum genau dasselbe in den Schaudepots, nur geht's da nicht um Gräberfunde, sondern um Volkskundliches.

Grandios in jeder Hinsicht ist die Sonderausstellung "African Lace" (Koproduktion mit dem Weltmuseum Wien), die den Erfolg der Vorarlberger Stickereiindustrie in Nigeria beleuchtet. Toll gemacht, Ausstellungsstücke, von denen man (also ich) niemals ahnte, dass so etwas überhaupt existiert, und mit Fotos und vielen weiteren Informationen erfährt man auch etwas über die moderne nigerianische Gesellschaft abseits von gängigen Klischees.

Die restlichen Dauerausstellungen (die aber als "work in progress" verstanden werden) sind etwas wild und assoziativ, aber doch sehr interessant gemacht, für Zugereiste aber vielleicht weniger interessant als für die, die mit Vorarlberg und seiner Geschichte schon ein bisschen etwas anzufangen wissen. Die Ausstellung "Sein & Mein" mit einer akustischen Reise durch Vorarlberg, die an Objekten festgemacht ist, fand ich außergewöhnlich interessant, die Dauerausstellung "Making of Vorarlberg" ist konventioneller, aber durch viele etwas schräge Bezüge zwischen den Objekten auch anregend.

Leider wurde die bisher gezeigte Kunstsammlung fast ganz ins Depot verbannt. Die Gemälde von Angelika Kaufmann (kein einziges zu sehen! nur eher langweilige Stiche im Schaudepot) oder auch Rudolf Wacker (nur ein Bild zu sehen!) fehlen schmerzlich. Auch von den mittelalterlichen Skulpturen, von denen das Landesmuseum doch einige schöne Beispiele besitzt, ist fast gar nichts ausgestellt.

Dafür bietet das Museum einen riesigen glasbedeckten, leeren Lichthof über alle Etagen, der museal völlig ungenutzt bleibt und so auch keine Aufenthaltsqualität hat, sondern eher beklemmend wirkt, und in dieser Form höchstens als Denkmal für selbstverliebte Architekten taugt. In diesen leeren Raum könnte man wahrscheinlich das neue Ravensburger Kunstmuseum hineinstellen und hätte noch Platz übrig... So eine Platzverschwendung, und dafür die Kunst ins Depot, das fällt doch sehr negativ auf.

Dennoch das Fazit: unbedingt besuchenswert!

Aufenthalt August 2013
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“Im Umbau”
4 von 5 Sternen Bewertet am 15. April 2012

Angelika Kaufmann wäre das Stichwort für eine Empfehlung des Landesmuseums in der Hauptstadt Bregenz, aber im Moment wird gerade umgebaut und erweitert. In einem Jahr gibts dann allerdings wieder alles was das Museum zu bieten hatte, eben viele Bilder der weltberühmten Künstlerin, aber auch Funde aus der Römerzeit ( Bregenz war ja als Brigantium ncht ganz unwichtig) sowie viel Volkskultur zu sehen. Man sollte sich das Museum also vormerken, es wird sicherlich ein Prunkstück der Festspielstadt und zusammen mit dem benachbarten Kunsthaus ein wichtiger Abstecher für Kunstbegeisterte. An Regentagen, die zum Museumsbesuch einladen, dürfte es ja meistens nicht mangeln.

Aufenthalt März 2012
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kennelbach
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“Noch nicht”
3 von 5 Sternen Bewertet am 29. Januar 2012

das Wahre vom Ei . Wenns regnet eventuell ein Lernprozess für Ältere und Jüngere aber nichts Aufregendes.Der Neubau 2012 sollte hier für ein Sehr Gut zu haben sein. Also abwarten und das neue Museum ansehen und gleich daneben das Kunsthaus Bregenz das zu den Bregenzer Museen gehört. Eintrittspreis ist o.k.

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