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“Weinhaus mit ehrlicher Küche” 4 von 5 Sternen
Bewertung zu Weinhaus Michel

Weinhaus Michel
Jakobsbergstr.8, 55116 Mainz, Rheinland-Pfalz, Deutschland
+49 (0)6131 233283
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Platz Nr. 109 von 371 Restaurants in Mainz
Restaurantangaben
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“Weinhaus mit ehrlicher Küche”
4 von 5 Sternen Bewertet am 1. Dezember 2012

Das Weinhaus Michel in der Mainzer Altstadt gehört zu den Traditions-Gaststätten in Mainz und bietet zudem auch Weine aus eigenen Anbau an.Eigentlich ist die Gasstube immer voll, wenn man das Restauarant betritt, aber das gehört einfach zur urigen Atmosphäre Mainzer Weinstuben dazu.Irgendwie findet dann letztendlich jeder noch ein Plätzchen. Erwähnenswert ist die originelle Speisekarte in "Meenzer Mundart" geschrieben, mit der ein Zugereister so seine Probleme haben dürfte. Die angebotenen Gerichte sind daher auch stark regional ausgerichtet, die Qualität ist recht gut, wie hausgemacht und alles scheint weitgehend frisch zubereitet zu sein. Einzig meine bestellte Gänsekeule bei meinem letrzten Besuch im November, war ein bischen zäh, aber vielleicht lag es ja auch am Alter der Gans?
Wer's deftig mag, hier is(s)t man gut und wird als Gast umsorgt.

  • Aufenthalt November 2012
    • 5 von 5 Sternen Preis-Leistungs-Verhältnis
    • 4 von 5 Sternen Ambiente
    • 4 von 5 Sternen Service
    • 4 von 5 Sternen Essen
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14 Bewertungen von Reisenden

Von 78 % empfohlen
    6
    5
    1
    1
    1
Gesamtwertung
    Küche
    Service
    Qualität
    Einrichtung
Datum | Bewertung
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“Klein, urig und gemütlich”
5 von 5 Sternen Bewertet am 16. Juli 2012

Eigentlich sind wir nur im Weinhaus Michel gelandet weil wir zu einer Veranstaltung auf die Zitadelle wollten, nicht mehr viel Zeit hatten und es ganz in der Nähe ist. Da es uns draussen zu ungemütlich war (Fussgängerzone, ziemlich viel "Durchgangsverkehr"), haben wir - 2 Personen - uns drinnen einen Platz an einem grossen Tisch gesucht, wo sich später noch 4 Personen dazu gesetzt haben (ist in Mainz so üblich). Also, wer das nicht mag: Direkt einen kleinen Tisch aussuchen bzw. vorher reservieren, viele kleinere Tische habe ich nicht entdeckt. Das Personal ist sehr freundlich, unaufdringlich und kompetent. Wir erhielten sehr schnell die Karte mit dem freundlichen Hinweis, dass es zur Zeit nur eine kleine Auswahl gibt da die Küche umgebaut wird. Es gab eine grosse Auswahl an offenen Weinen und Flaschenweinen aus eigenem Anbau (!!!), die auch zu günstigen Preisen zum Mitnehmen verkauft werden. Noch ein Hinweis zur Karte: Die ist auf "määnzerisch" geschrieben, wird aber gerne vom Personal übersetzt und erklärt. Das Essen kam sehr schnell, war sehr lecker und die Portionen waren ausreichend gross. Bloss die Salatsauce fand ich etwas zu essiglastig, aber das ist wohl mein persönlicher Geschmack. Es war rundrum ein gelungener Besuch und wir werden jederzeit gerne wieder hingehen, wenn wir in Mainz sind.

  • Aufenthalt Juli 2012
    • 5 von 5 Sternen Preis-Leistungs-Verhältnis
    • 5 von 5 Sternen Ambiente
    • 5 von 5 Sternen Service
    • 5 von 5 Sternen Essen
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Mainz, Deutschland
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“Gemütlicher Abend”
4 von 5 Sternen Bewertet am 18. Mai 2012

Eigentlich hatten wir einen Tisch für 8 reserviert, letztendlich kamen aber nur 4. War aber kein Problem, wir wurden trotzdem super nett bedient und der Chef hat sich dann auch noch zu uns gesetzt. Zu späterer Stunde haben wir auch noch einen Kräuterwein zum Probieren bekommen, nicht wirklich mein Geschmack aber dafür hatte ich ein Geschenk für eine spätere Einladung (kam übrigens sehr gut an). Ich bin nur froh, dass auch das hintere Stübchen immer noch frei zugänglich ist und wir so auch in Zukunft noch die Möglichkeit haben, im Weinhaus Michel einen schönen, gemütlichen und geselligen Abend zu verbringen. Wer arbeiten will, sollte vielleicht woanders hingehen... wobei uns auch das schon gelungen ist. Und was ich persönlich ganz toll finde, man muss nicht unbedingt reservieren und kann trotzdem noch einen Platz bekommen.

  • Aufenthalt April 2012
    • 4 von 5 Sternen Preis-Leistungs-Verhältnis
    • 5 von 5 Sternen Ambiente
    • 5 von 5 Sternen Service
    • 4 von 5 Sternen Essen
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Mainz
1 Bewertung
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“Freundlich, Urig, Meenzerisch”
5 von 5 Sternen Bewertet am 16. Januar 2012

Also ich kann meinem Vorredner nur widersprechen. Auf Emfpehlung einer Freundin bin ich mit meinem Mann, beide "Neu-Mainzer" zum Weinhaus Michel. Wir hatten zwar nicht reserviert und es war auch schon sehr gut besetzt aber dennoch wurde zusammengerückt und somit zwei Plätzchen neben einem anderen Pärchen für uns frei was uns einen sehr unterhaltsamen Abend bereitet hat. Die Bedienungen sind sehr zuvorkommend und freundlich, das Essen stand super schnell auf unserem Tisch und falls man sich beim Wein nicht entscheiden kann kann man auch problemlos mehrere probieren. Und als persönliches Highlight empfanden wir dass sich der Chef persönlich zu uns gesetzt hat und uns Einblicke in eine "typisch" meenzerische Geschichte gewährt hat. Daumen hoch und wir freuen uns sehr auf den nächsten Besuch!

  • Aufenthalt Januar 2012
    • 4 von 5 Sternen Preis-Leistungs-Verhältnis
    • 4 von 5 Sternen Ambiente
    • 5 von 5 Sternen Service
    • 4 von 5 Sternen Essen
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Mainz, Deutschland
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“eine Klitsche, die geschlossen gehört”
1 von 5 Sternen Bewertet am 30. Dezember 2011

Am Mittwoch, dem 30.11.2011, war ich mit einem Musikerkollegen in diesem Etablissement namens Weinhaus Michel (gemeint ist das Etablissement gegenüber dem Weinhaus Lösch), um dort zu essen und den einen oder anderen Wein zu trinken und ein Musikprojekt zu besprechen. Dies ließ sich alles soweit gut an, und um keinen großen Tisch zu blockieren, gingen wir in den noch leeren hinteren Raum und setzten uns an einen kleinen Tisch ganz hinten, bestellten unser Essen (irgendwas mit Wurst mein Kollege und Schnitzelchen mit Bratkartoffeln ich) und unsere Getränke (Apfelsaftschorle und offenen Rotwein). Gegen Ende hatten wir, dies muß erwähnt werden, neben den beiden Essen zwei Glas Apfelsaftschorle und drei Glas Rotwein zu uns genommen. Zu mehr war keine Gelegenheit bzw. hatten wir infolge der unglaublichen Vorgänge keinerlei Lust mehr.
Der hintere Raum ist ja engstens mit Tischen und Stühlen ausgestattet, so daß im Brandfalle keine Chance auf ein Entkommen besteht. Als wir eintrafen, war dort keinerlei Tisch erkennbar reserviert. Wir hatten gerade zu Ende gegessen, als eine Gruppe von zuerst fünf Menschen Anfang 30 sich an den größeren Nebentisch (links, wenn man den hinteren Raum betritt) setzte, und dann trafen mehr und mehr Menschen ein an diesem Tisch ein und auch an anderen Tischen, so daß wir von der etwas sehr schnippischen und zusehends schnippischer werdenden studentischen Kellnerin zuletzt aufgefordert wurden, unseren Tisch zu räumen und uns im vorderen Raum an den dort einzig freien Tisch zu setzen, der direkt neben dem Tresen steht und den zweifelhaften Vorzug hat, daß das Bedienungspersonal seine Tabletts über dem Kopf des dort Sitzenden in den Gastraum hinein jongliert und der dort Sitzende (mein Kollege) den vielerlei Getränken des Etablissements gaaanz nah kommt, worauf er aber gerne verzichtet hätte. Kurzum, es war nicht urgemütlich, sondern höchst ungemütlich.
Wir hatten offenbar mit dem Verzehr des Essens und einiger Getränke unsere Schuldigkeit getan, und so hatte man uns mehr oder weniger mißverständlich zu erkennen gegeben, daß unsere Anwesenheit nicht länger erwünscht sei, da diese größere Gruppe von (beiläufig: vorlauten bis überlauten) Schnöseln beiderlei Geschlechts natürlich größeren Umsatz versprach.
Leider hatten wir unseren Platz im hinteren Raum allzu schnell, wie wir es heute empfinden, geräumt. Andererseits: Im Brandfalle wären wir nie und nimmer heil aus dieser Ecke herausgekommen, und insofern gehört dieser Raum feuerpolizeilich überprüft, was ich veranlassen werde. Die Sicherheit der Gäste ist dort absolut nicht gewährleistet.
Erwähnen muß ich auch, daß eines der drei Gläser Rotwein, die ich insgesamt konsumierte, mir kurzerhand aus der Hand gerissen wurde, bevor ich den ersten Schluck tun konnte, weil dieses Glas für einen anderen Tisch bestimmt war. Sehr professionell...
Mein Musikerkollege nahm an jenem Tisch am Tresen bzw. am Durchgang von Tresen und Küche zum Gastraum davon Abstand, noch etwas zu bestellen. Ich trank mein (drittes) Glas Rotwein zu Ende, und dann verlangte mein Kollege die Rechnung.
Wir waren fürbaß erstaunt (bzw. angesichts der zwar insgesamt nicht sehr professionellen Handhabung dieses Etablissements dann doch verblüfft), daß uns ein von der Registrierkasse ausgespuckter Zettel mit einem Rechnungsbetrag von ca. 62 € vorgelegt wurde, der keine einzige Position an Speisen oder Getränken enthielt, die wir konsumiert hatten. Wir hatten dies also reklamiert und nicht gezahlt, und die schnippische Bedienung sagte nur: "Kann ja mal passieren", zog ab und kam mit einem neuen Kassenzettelchen daher. Bei In-Augenscheinnahme dieses Dokuments
über ca. 52 € kamen uns einige Dinge vertraut vor, die Gänsekeule von zwischen 16 € und 17 € indes nicht. Nun sind wir keine japanischen oder sonstwie hinterindischen Touristen, die man solcherart in diesem Etablissement linken kann und wohl auch gerne linkt, wie ich inzwischen vermute. Wir monierten auch diese Rechnung, woraufhin die schnippische Bedienung erneut von dannen zog und dann mit einem Zettelchen über ca. 32 € herkam, den wir akzeptieren konnten. Auf Befragen, wie die beiden Rechnungen zuvor zustandegekommen seien, hieß es abermals: "Kann ja mal passieren"...
Dieses Etablissement, das Weinhaus Michel, ist nach Gesagten eine Erlebniskneipe, wo dermaßen viel passieren kann und auch passiert, daß man gerne auf jeden weiteren Besuch und jede Empfehlung verzichten möchte und verzichten muß - im Gegenteil. Es handelt sich um eine höchst verzichtbare Klitsche, die geschlossen gehört, und um einen höchst belanglosen Ort. Und überdies verließen wir dieses Etablissement mit Küchendunst in den Kleidern, wie ich es schon seit Ewigkeiten nicht mehr erlebt habe.
Ob ich das weibliche Bedienungspersonal nun - italienisch - als nullafacente, buona a nulla oder pippa abqualifizieren soll, weiß ich noch nicht. Es hatte alles von diesen Begriffen.
Touristen jeder Art kann ich nur warnen, in ihrer Meenzseligkeit dieses Haus aufzusuchen.
Feuerpolizeilich wird das Haus in jedem Falle gründlich durchgecheckt werden müssen...

Aufenthalt November 2011
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