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“ohne Worte - sprachlos gegangen.....” 1 von 5 Sternen
Bewertung zu Rautenstrauch-Joest-Museum

Rautenstrauch-Joest-Museum
Cacilienstrasse 29-33, Köln, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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Platz Nr. 35 von 206 Aktivitäten in Köln
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Gebühr: Ja
Empfohlene Besuchsdauer: 1-2 Stunden
Bergisch Gladbach, Deutschland
1 Bewertung
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“ohne Worte - sprachlos gegangen.....”
1 von 5 Sternen Bewertet am 21. Juli 2011

Heute, am 20.07.2011 war ich mit meinen Schülern einer 7ten Klasse einer Realschule aus dem Oberbergischen im Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln.
Nach 20 Minuten wollten wir nur noch raus... Meine Schüler und ich wurde von WIS-Wachleuten durch die Ausstellung gescheucht und ständig ermahnt nichts zu berühren oder sich über das Ausgestellte zu unterhalten. Auch meine Erklärungen und Ausführungen zu den Artefakten, seien störend und nicht erwünscht. Wenn wir nicht Folge leisten würden, müssten wir das Museum augenblicklich verlassen. Nachdem einzelne Schüler wiederholt ziemlich rüde angebafft wurden, haben wir beschlossen diesen ungastlichen Ort zu verlassen. Nur leider gibts keinen Hinweis auf einen Ausgang. Wir sind dann mit zwei anderen Gruppen mit ähnlichen Erfahrungen zum Eingang wieder raus. Offensichtlich sind jungen interessierte Menschen in diesem Museum nicht erwünscht.

Aufenthalt Juli 2011
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“Haus der Kulturen”
5 von 5 Sternen Bewertet am 21. Juli 2011

Mit einem neuen Konzept wartet das RJM in seinem imposanten Neubau am Neumarkt seit Oktober 2010 auf: Nicht mehr nach Regionen ist die Ausstellung gegliedert, sondern nach Lebensbereichen. Im Foyer erwartet den Besucher der sulawesische Reisspeicher als Blickfang. Themenbereiche sind u.a. Vorurteile, Lebenräume/Wohnformen, der Körper als Bühne (Was sagt Kleidung über Geschlecht, Herkunft, soziale Stellung, Lebenszyklen etc. aus?), Umgang mit dem Tod, Religionen, Rituale. Das alles ermöglicht einen wunderbaren direkten Vergleich, wie die Menschen in verschiedenen Kulturen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen umgehen, und zeigt, dass die eigene Kultur nur eine von Vielen ist. Sehr gut didaktisiert mit vielen technischen Raffinessen, hervorragende Atmosphäre. Statt den Audio-Guide für 3,- € auszuleihen, kann man sich den Text von der homepage kostenlos auf den MP3-Player herunterladen. Es gibt eine überblicksweise Führung durch die Konzeption des Parcours, eine Highlight- und eine Kinderführung. Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen bieten donnerstags um 17.30 h, samstags um 15.00 h und sonntags um 11.00 h und um 15.00 h kostenlose Führungen an.
Und wenn man schon einmal dort ist, kann man vom Foyer aus ins Schnütgen Museum in der ehem. Cäcilienkirche gehen, um im sakralen Ambiente mittelalterliche Sakralkunst zu bewundern. Parkhaus unter dem Museum.

Aufenthalt Juli 2011
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“Ein misslungener Paradigmenwechsel in neuer Umgebung”
3 von 5 Sternen Bewertet am 8. Juli 2011

Nach fünfjähriger Bauzeit konnte endlich im Oktober 2010 die Sammlung des ehemaligen Völkerkundemuseums ein neues Gebäude im Zentrum Kölns beziehen. Während sich die Schauseite des Gebäudes durchaus attraktiv zeigt, präsentiert sich das Gebäude ansonsten eher als ein abweisender dunkler Quader und ist damit keine architektonische Bereicherung für die von vielen Bausünden entstellte Kölner Innenstadt.
Wichtiger als das äußerliche Kleid ist selbstverständlich der Inhalt. Die Strukturierungsprinzipien für die Präsentation der reichen Sammlung folgen neuen Wegen. Die Gliederung orientiert sich nicht an geografisch verteilten Kulturräumen, sondern versteht sich als "Themenparcours", der die Kulturräume unserer Welt anhand zentraler Themenkomplexe, wie Wohnen, Kleider und Schmuck, Tod und Jenseits, erfassen und vermitteln möchte. Das klingt zunächst spannend und macht neugierig. Ein Besuch ist jedoch irritierend und hinterlässt mehr Fragen als Antworten, zumal häufig kleine und sehr tief angebrachte Beschriftungen nicht hilfreich sind, weil sie ohne ein Fernglas nicht gelesen werden können, solange Besucher nicht auf dem Bauch durch die Räume robben.
Die Idee des didaktischen Konzeptes könnte als "Kulturvergleich von Alltagskulturen" verstanden werden, wenn es nicht auch Themenkomplexe wie "Rituale" gäbe, die unseren Blick auf Phänomene lenken, die über eine alltägliche Lebenswelt hinausweisen, indem sie auf Verbindungen mit vermeintlichen spirituellen Kräften oder Mächten verweisen.
Gegenstände, Themen oder Motive können sich nicht gegen Vergleiche wehren. Alles ist mit allem vergleichbar. Um jedoch einer Beliebigkeit von Vergleichen zu entkommen und nicht nur Fragen zu beantworten, die niemand stellt, muss sich die Sinnhaftigkeit von Vergleichen erschließen, indem sie Erkenntnisprozesse anstößt. Diese Erfahrung hat sich bei unserem Besuch nicht eingestellt. Stattdessen werden Besucher mit Symbolen konfrontiert, deren vordergründige Gemeinsamkeit sich bei genauerer Betrachtung auflöst, weil die Bedeutung der Symbole über den kulturellen Kontext variiert und darum keine Strukturen sichtbar werden lässt.
Eine andere Frage betrifft die Auswahl der Themenfelder bzw. die Kriterien der Auswahl, die nicht transparent sind und darum den Eindruck einer Beliebigkeit hinterlassen.

Aufenthalt März 2011
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“Kulturen der Welt”
4 von 5 Sternen Bewertet am 14. März 2011

Es ist eine tolle Ausstellung, die zu einer Entdeckungsreise verschiedener Kulturen einlädt. Es macht Spass die neuen Technologien, die eingesetzt wurden, zu erkunden und auszuprobieren. Man sollte sich viel Zeit nehmen, um in Ruhe alles bestaunen zu können. Selbst Dufterlebnisse gibt es zu erschnuppern und vieles mehr...

Aufenthalt Oktober 2010
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“Leider enttäuschend.”
1 von 5 Sternen Bewertet am 22. November 2010

Das Museum ist chaotisch aufgebaut. Das Besucherleitsystem hat derartig viele Mängel, dass teilweise handgeschriebene Schilder auf die weiteren Teile der Ausstellung hinweisen. Man erkennt sogar den Zugang der Ausstellung nicht: Geschlossene Türen ohne Beschriftung. Diese öffnen sich mit den Barcode-Tickets, jedoch gilt dies anscheinend nur für zwei Hauptzugangstüren; alle anderen Türen bleiben verschlossen, auch wenn sie direkt in die Ausstellungsräume führen. Innerhalb der Ausstellung geht man aufgrund der chaotischen Wege und schwer überblickbaren Aufteilung ständig verloren.

Die Ausstellung selbst bietet ein paar Highlights, die jedoch zum größten Teil nicht auffallen, da teilweise zusammenhanglose Objekte gruppiert werden, um vermeintliche Parallelen aufzuzeigen (asiatische Kunst des 10. Jh. mit afrikanischen Stammesskulpturen des 20. Jh.). Die Räume sind überdies so vollgestellt, dass es schwer fällt, sich auf einzelne Objekte zu konzentrieren.

Verwirrend sind Installationen, in denen sich Architekten austoben durften, so ein ca. 2 m tiefer Wald aus herunterhängenden Fäden mit Gängen, die durch sie durchführen. Diese sollen Verbindungen zwischen den Ausstellungsteilen herstellen… Ein anderes Beispiel sind schwergängige Barrieren, die man drücken muss, um weiter zu kommen. Leider wirken diese Installationen wie Spielereien ohne Sinn und Zweck.

Ich bin insgesamt schwer enttäuscht und würde das Museum ausdrücklich nicht weiterempfehlen. Wenn die Ethnologie als Wissenschaft auch so chaotisch ist, wundert es mich nicht, dass sie überall abgeschafft wird.

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