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“Kölner Kirchen Spaziergang 3: Gross St. Martin” 4 von 5 Sternen
Bewertung zu Groß St. Martin

Groß St. Martin
An Gross St Martin, 50667 Köln, Nordrhein-Westfalen, Deutschland (Altstadt-Nord)
0221 16425650
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Platz Nr. 28 von 195 Aktivitäten in Köln
Zertifikat für Exzellenz 2014
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Gebühr: Nein
Empfohlene Besuchsdauer: 1-2 Stunden
Langenfeld, Deutschland
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“Kölner Kirchen Spaziergang 3: Gross St. Martin”
4 von 5 Sternen Bewertet am 5. Dezember 2012

Unser Vorhaben, die Kölner Kirchen jeweils bei einem Spaziergang zu besuchen, haben wir während der Adventszeit 2012 fortgesetzt und waren nun in Gross St. Martin zu Köln.
Während wir den Weihnachtsmarkt auf dem Heumarkt und Alter Markt besuchten, haben wir uns ‚einladen’ lassen von dem grossen Kirchturm von St. Martin, um dort nach all dem bunten Treiben an den Weihnachtsmarktbuden ein wenig Ruhe im Advent zu finden.
Wir haben darüber nachgedacht, warum die ehemalige Benediktinerabteikirche Gross St. Martin heisst. Vielleicht deshalb, weil dieser rheinisch-staufische Bau – bevor der Kölner Dom (1880) zu seiner erhabenen Grösse heranwuchs – St. Martin mit seinem Vierungsturm das grösste Bauwerk Kölns war (?).
Wir betraten das Gotteshaus vom Seiteneingang (das Hauptportal ist offenbar nur zu Gottesdienst-Zeiten geöffnet). Ein hoher, auf den ersten Blick ein relativ schlichter Kirchenraum. Und wir verharrten zunächst im Langhaus, um die ganze architektonische Schönheit auf uns wirken zu lassen und dabei ein wenig andächtig zu werden.
Auf einer Infotafel fanden wir Fotos von den Kriegsschäden – die Kirche war sehr stark beschädigt – nahezu total zerstört. 40 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde sie am 13. Januar 1985 wieder eröffnet.
Man spürt, dass man beim Wiederaufbau sehr behutsam vorgegangen ist und die architektonische Schönheit unter Mitwirkung des Lichtes wieder erschuf. An einigen Säulen und Mauern kann man eine relativ bunte Bemalung der früheren Kirche erahnen.
Bei unserem Rundgang schauten wir uns die Bodemosaike in der Vierung um den Altar an. Es sind Darstellungen der acht Seligpreisungen aus der Bergpredigt Jesu (Mt. 5,3-13). Im Ostchor – ein paar Stufen hinauf – zieren drei Mosaik-Quadrate den Fussboden. Je ein Hirsch wendet sich dem Mittelbild, dem Lebensbaum zu und ist somit eine Umsetzung des Psalmverses: „Wie der Hirsch nach der Quelle dürstet, so sehnt sich meine Seele nach dem Herrn“ (Ps 41,2-4).
Im Seitenschiff verharrten wir vor einer Marienikone, einer russischen Ikone Maria als „Muttergottes des Zeichens“. Sie ist als Geschenk, der am Wiederaufbau der Kirche beteiligten Bauleute, hierher gelangt.
In der Taufkapelle im nordwestlichen Seitenschiff beeindruckte uns die wohl vom Kölner „Meister Tilmann“ stammende Kreuzigungs- und Grablegungsgruppe.
Ein weiterer kunsthistorischer Höhepunkt war für uns die Brigidenkapelle – einerseits kann man hier Mauerreste von der abgerissenen Pfarrkirche St. Brigida (12. Jht.) entdecken und andererseits sind hier Fragmente eines Fussboden-Mosaiks mit der Darstellung der „sieben fetten Kühe“ zu sehen, die der Pharao einst im Traum sah.
Die Holzplastik einer Benediktineräbtissin wirkte fast schon modern auf uns – ihr dunkles Gewand mit goldener –streublumenartiger Verzierung.

Unser Tipp: Wenn Sie die Weihnachtsmärkte in der Altstadt von Köln besuchen oder auch zu anderen Zeiten dort unterwegs sein sollten, besuchen Sie Gross St. Martin und lassen Sie sich einfangen von der majestätischen Schönheit des Kirchenraumes.
Wenn Sie dann die Kirche verlassen, so finden Sie das Denkmal für die beiden Urkölner Originalen Tünnes & Schäl wenige Schritte gegenüber in der Ecke, die die Häuser bilden.

Aufenthalt Dezember 2012
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“Von den Panoramabildern her weltbekannt”
3 von 5 Sternen Bewertet am 11. April 2012

Der spätromanische Turm von Groß St. Martin ist neben Dom und Rathaus auf den meisten Panoramafotos von Köln abgebildet. Kurioserweise wird diese Kirche sogar gelegentlich von amerikanischen oder asiatischen Touristen mit "the cathedral" verwechselt.
Obwohl die Kirche im viel besuchten Trubel der sog. Kölner Altstadt liegt, wo vor allem Touristen wegen zahlreicher Taschendiebe auf der Hut sein sollten, lohnt es sich, sie auch einmal von innen zu besichtigen, denn ihr Innenraum strahlt große Würde und erstaunliche Ruhe aus und lädt damit zu besinnlichem Verweilen ein.

Aufenthalt Januar 2012
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Köln, Deutschland
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“Meditativer Raum ,Oase der Ruhe”
5 von 5 Sternen Bewertet am 24. März 2012

Diese romanische Kirche besticht durch ihre Schlichtheit : der Innenraum ist fast schmucklos und lässt die grossartige Architektur auf den Betrachter wirken.
Dazu kommt, dass seit wenigen Jahren eine sehr junge Ordensgemeinschaft aus Frankreich hier ihre Gottesdienste hält. Die Messen , und Andachten wirken fast meditativ auf den Besucher : die Gesänge sind mehrstimmig und meist ohne Instrumentalbegleitung, (dabei sitzt die Ordensgemeinschaft auf Sitzkissen auf dem Boden )
Die Brüder und Schwestern arbeiten in verschiedenen Berufen und stehen gerne zu einem Gespräch zur Verfügung.
Es lohnt sich einige Zeit an diesem Ort zu verweilen

Aufenthalt Dezember 2011
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Köln
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“Ruhe im Touristentrubel”
4 von 5 Sternen Bewertet am 17. Dezember 2011

Die Kirche Groß St. Martin in Köln liegt in direkter Rheinnähe zwischen der Deutzer und der Hohenzollernbrücke. Im Gegensatz zum Kölner Dom war die Bauzeit hier weniger als 100 Jahre :-) , aber trotzdem ist die Kirche einen Besuch wert. Sie zählt zu den romanischen Kirchen in Köln, im Gegensatz dazu ist der Dom in gotischer Bauweise hergestellt. Zwar mitten im Touristentrubel (Altstadt) liegend bietet sie Ruhe und Zeit für eine Andacht. Auch Führungen sind möglich, allerdings nur nach Absprache.

Aufenthalt Dezember 2011
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Hamburg
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“Muss sich vor dem Dom nicht verstecken”
5 von 5 Sternen Bewertet am 29. November 2011

Groß St. Martin liegt etwas flussabwärts zentral in der Kölner Altstadt. Der prägnante Turm trägt nicht nur maßgeblich zur Kölner Skyline bei, sondern Groß St. Martin ist auch geschichtlich interessant und seine Geschichte hörenswert.

Besonders dass die ehemalige Abteikirche älter ist als der Dom ist kaum bekannt. Außerdem ist sie wenige rüberannt von Touristen und man kann in Ruhe alle Details oder die turnusmäßig stattfindenden Ausstellungen betrachten.

Gerade im Sommer bietet Groß St. Martin die Gelegenheit eine Abkühlung mit einem wirklich lehrreichen und schönen Besuch zu verbinden.

Aufenthalt Oktober 2011
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