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“Licht und ganz viel Schatten” 2 von 5 Sternen
Bewertung zu Palazzo

Palazzo
Katharina-Paulus-Strasse 1 | Im Lehrter Stadtquartier, 10557 Berlin, Deutschland (Mitte)
01805 - 388 883
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Platz Nr. 378 von 449 Sehenswürdigkeiten in Berlin
Art: Erlebnisgastronomie
Attraction Details
Berlin, Deutschland
1 Bewertung
“Licht und ganz viel Schatten”
2 von 5 Sternen Bewertet am 24. Februar 2014

Wir waren gestern im Palazzo. und waren von dem Abend überwiegend enttäuscht.
Neben einem grandiosen Grafen und einigen tollen Show-Darbietungen blieb vieles mittelmäßig, einiges sogar unverständlich schlecht: Wenn die Kellnerin eine halbe Stunde vor Beginn am Tisch auf die Frage nach der Weinkarte mit eher patzigem Ton erklärt, dass es für zwei Tische nur noch eine einzige Karte gäbe, weil "leider so viel geklaut" würde, frage ich mich als Gast, der für eine Karte in der Manege 129,- Euro gezahlt hat: Muss mich das wirklich interessieren? Kann man das nicht wenigstens fotokopieren? Wenn dann noch der falsche Wein gebracht, aber der bestellte in Rechnung gestellt wird, weiß man, wer im Zelt den Service macht.
Die Bestuhlung im ganzen Zelt ist unzumutbar eng, gerade im Hinblick auf die Eintrittspreise. Am Tisch drangvolle Enge. Ununterbrochen rückt man mit dem Stuhl zur Seite, weil eine Servicekraft dahinter vorbei muß, der Clown nebendran durchrast oder ein Sarg durchschoben wird. Auch die Fläche für die Show-Darbietunge ist im Vergelich zu früher nur noch wenig größer als ein Bierdeckel. Hier hat man den Gewinn der Betreiber auf Kosten des Gastes so richtig optimiert.
Das Essen (zumindest für uns ein Hauptgrund zum Besuch): Tolles Dessert, der Rest Mittelmaß, einiges maßlos enttäuschend. Es ist schon klar, dass ein "À la carte"-Essen nicht mit der 4-Gang-Verköstigung von ein paar Hundert Gästen zu vergleichen ist, aber hier mit jener Qualität hat Kleeberg sicher keine Empfehlung für das VAU abgegeben, ungeachtet dessen, dass er im ausliegenden Programmheft namentlich auch gar nicht in der Küchenmannschaft erwähnt wird, geschweige denn am Ende mal persönlich für 5 Minuten erscheint: Kleeberg steht (auf den Plakaten) drauf, ist aber in der Küche nicht drin, was man auch eindrucksvoll merkt: Ein laffes, fasriges, salzloses "Scherzel" mit fast schon als industriell wirkender Balsamico-Sauce, eine modrig-fischig schmeckende Garnele (von zweien), eine schwarze Kokos-Sepia-Aioli ohne Kokos-Geschmack, eine hochtrabend angekündigte, ganz nette Fischbulette und ein "Strich" Hausfrauen-Polenta - was soll bitte daran "Fine Dining" oder gehobene Gastronomie sein. Die Gänge werden vom Service am Tisch nicht angesagt, so dass quer durch den Saal jeder nach dem Abstellen des Tellers nach dem Programmheft greift. Ein Fläschchen Öl und ein Schälchen mit groben Salzspänen am Ende des drei Meter langen Tisches, die Weinbegleitung wird irgendwann serviert - man könnte noch ein wenig weitermachen.
Aber für das Berliner Publikum reicht es aber anscheinend.
Das Schlimmste am Abend war aber die Brachialhumoristik des hyperaktiven "Clowns" Peter und seines ebenso bemühten wie sächselnden Conférenciers - Fremdschämen pur. Kein Tisch war vor den Übergriffen sicher: Wenn der Schweiß von der Clownsglatze auf den Tisch spritzt, er wahllos Leute abknutscht, den Frauen mal schnell von hinten unter die Achseln fast, sein schweißdurchtränktes Taschentuch beim Gast auf den Tisch ablegt, während des Essens die Gäste mit Kopfmassage-Geräten, auf dem Tisch umherlaufenden Horror-Händen und unter der Glocke herausspringenden Felltieren traktiert werden, hört der Spaß einfach auf, wobei den Verantwortlichen anscheinend nicht klar ist, dass dieser "Plumpaquatsch" auch die Wertigkeit des eigenen Essens ruiniert.
Positives gab es natürlich auch: Der grandiose Graf, dessen subtile Illusion, Komik, Mimik und Gestik im gewalttätigen Klamauk der anderen Akteure leider fast unterging, hochwertige Showteile mit Cirque du Soleil-Niveau, eine fantastisch singende Melanie Stace, um nur einige zu erwähnen.
Unser Fazit: Ein nur punktuell gelungener Abend - gemessen am Preis-Leistungs-Verhältnis nicht empfehlenswert und ein solider Grund, nicht zu Kleeberg ins Lokal zu gehen.

Aufenthalt Februar 2014
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Berlin, Deutschland
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“Wie kann man nur so einen Müll produzieren”
1 von 5 Sternen Bewertet am 30. Januar 2014

Wir waren Ende Januar 2014 im PALAZZO. Die Show war einfachste Kleinkunst, die noch nicht einmal einem Vorstadttheater zur Ehre gereicht hätte. Und das Dinner hat uns sehr enttäuscht. Zum einem wurde es lauwarm serviert, zum anderen war die Zubereitung einem „Kolja Kleeberg“ nicht würdig. Am Nebentisch saß Herr Wodarz und fand gegenüber seinen Gästen am Tisch die Aufführung und die gastronomische Qualität hervorragend. Erschreckend! Wenn überhaut, war der Hauptgang akzeptabel. Schade um die Zeit und garantiert nie wieder PALOZZO.

Aufenthalt Januar 2014
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Berlin, Deutschland
2 Bewertungen
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“Top Show mit dem "Grafen"”
5 von 5 Sternen Bewertet am 24. Januar 2014

TOP Show einmaliges Show-Erlebniss welches mal sicherlich auch zwei mal sehen könnte!
Die Show nur durch den "Grafen" und sein Team erfolgreich!!! Essen hätte ich von einem "Sterne Koch" mehr erwartet bin, eher vom Brot satt geworden....

Also alle die noch die Show in Berlin sehen wollen ES LOHNT SICH!!!!!!

Herzlichen Dank an Voronin und sein Team!!!!!

Aufenthalt Januar 2014
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Berlin, Deutschland
Senior-Bewerter
11 Bewertungen 11 Bewertungen
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“Die beste Show dort seit langem Dank des "Grafen"”
4 von 5 Sternen Bewertet am 23. Januar 2014

Ich habe im Laufe der Jahre fast alle Shows von Palazzo und PDC gesehen.
Es war eine der stärksten dank des perfekten Grafen. (Palazzo: bitte Lob an Ihn weiterleiten...)
Auch Peter Pitofsy und Matt de Kran runden diese Show ab. Natürlich auch das gesammte Artisten Team, obwohl es natürlich immer schwerer wird "etwas neues" zu bringen.
Erinnert mich an die "Hochzeit" von PDC mit dem sensationellen einmaligen Herrn von Treiber...
Einen Punkt Abzug für das Essen. Das war schon einmal reichhaltiger und besser!
Gemessen an dem selbstangelegten Messlatte "Kleeberg"und der damit verbundenen Erwartung: "Schwach". Zwar OK, aber eben die geweckte Erwartung....
Da war vor Jahren selbst der Klassiker Karottensuppe, "Fischstäbchen" und die Ente unter dem Strich einfach besser-weil "ehrlicher".
Aber wie gesagt im Vordergund steht die Show mir dem "Grafen" die ein absolutes "Must-see"
verdient.

Aufenthalt Januar 2014
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Profi-Bewerter
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“Ein gelungener Abend in Berlin”
5 von 5 Sternen Bewertet am 6. Januar 2014 über Mobile-Apps

Dank eines Gutscheines waren wir im Palazzo. In Vorbereitung des Abends haben wir die Weinbegleitung dazu gebucht. Das war eine sehr gute Entscheidung. So wird man automatisch über den gesamten Abend mit den entsprechenden Getränken versorgt. Das Programm ist sehr interessant und macht viel Spaß. In der Manege ist man wirklich dabei, wer das nicht möchte, sollte hintere Plätze buchen. Die verschiedenen Künstler überzeugen durch ihre Leistungen, Hut ab! Die Speisen sind hervorragend, absolutes Lob an die Küche und auch an den Service.
Resümee: Ein gelungener Abend, empfehlenswert!

Aufenthalt Dezember 2013
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