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“Außen schön, innen prächtig – tolles Ballett mit Weltruf” 5 von 5 Sternen
Bewertung zu Die Staatstheater Stuttgart

Die Staatstheater Stuttgart
Am Schlossgarten 6, 70173 Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland
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“Außen schön, innen prächtig – tolles Ballett mit Weltruf”
5 von 5 Sternen Bewertet am 4. Juni 2013

Für eine Großstadt wie Stuttgart und entsprechend dem internationalen Ruf des Staatstheater Stuttgart doch überraschend, dass sich erst jetzt einer getraut, eine Bewertung einzureichen.
Übernehme ich doch gerne.

Besuchte Vorstellung: „Tanz – Töne“

Ein dreiteiliger Ballettabend mit dem Stuttgarter Ballett, die Musik wie gewohnt hier live vom Staatsorchester Stuttgart.

1. Teil „SSSS…“, von Edward Clug zur Musik von Frédéric Chopin.
Das ursprünglich angekündigte Stück (Mozart) wurde, zum Glück für uns, durch dieses ersetzt; spätere „Generationen“ werden dann das andere ertragen müssen. Chopin und Ballett, eine Kombination, die schon einige zu den ästhetischsten, romantischten, sinnlichsten Choreographien beflügelte. Und die hohen Erwartungen des Publikums wurden erfüllt.

2. Teil „Slice To Sharp“, von Jorma Elo zur Musik von Antonio Vivaldi und Biber; nein, nicht Justin Bieber, noch schlimmer – doch, das ist möglich –, Heinrich Ignaz Franz Biber.
Dem Stuttgarter Ballett verzeiht man auch so etwas wie diese Musikwahl, zumal Vivaldi zwischendurch für etwas Erlösung sorgt. Die hervorragenden Tänzer und die charmanten Tänzerinnen (natürlich nebenbei auch hochklassig, im 3. Teil wird man sie dann leider vermissen) würden auch ohne Musik zu begeistern wissen.

3. Teil „Bolero“, in der Choreographie von Maurice Béjarts, Musik natürlich von Maurice Ravel.
Dieses legendäre Stück hat wohl fast jeder schon viele Male gehört und / oder gesehen in irgendeiner Fassung; ich „musste“ es, immerhin nach längerer Abstinenz, diesen Winter gleich vier Mal wieder erleben, darunter auch mit dem Béjart Ballet Lausanne höchstpersönlich (siehe Teatro Regio di Torino). Nichtsdestotrotz, mit einem Stuttgarter Ballett, vom Staatsorchester Stuttgart live unterstützt, könnte man es gern auch noch weitere Male ertragen.
In Stuttgart wird das Solo abwechselnd auch von einer Tänzerin übernommen, heute Abend leider nicht, aber naturgemäß zur Freude des, der neuzeitlichen Tradition folgenden, mehrheitlich weiblichen Publikums. 41 attraktive Tänzer auf der Bühne garantieren nach dem gewaltigen Crescendo auch hier für einen gewaltigen Schlussapplaus.

Die Staatstheater Stuttgart (hier auf das Opernhaus beschränkt) ist auch als Gebäude sehenswert. Von außen noch nicht ganz überwältigend, wie die Mehrheit der „alten“ Theater. Mailänder Scala, La Fenice Venedig, und viele andere, Hand aufs Herz, sind viele äußerlich nicht der ganz große Wurf (um die Dresdener und Wiener nicht zu verärgern lassen wir Raum für Ausnahmen, Semperoper und Staatsoper Wien gehören vielleicht berechtigt mit zu den Ausnahmen). Bei den „neuen“ Theatern gibt es dann schon eine kleine Auswahl an äußerlich „großer“ Architektur. Ob sie dann in der Funktion auch mit den „Alten“ mithalten können, sei hier nicht weiter erörtert.
Zurück zu Stuttgart sind die Innenräume, allen voran das Foyer im 1. Rang und der große Zuschauerraum, sehr Beachtenswert bis prächtig. Insgesamt kann, neben dem Ensemble ohnehin, auch das Opernhaus begeistern.

Die Staatstheater Stuttgart bietet neben Ballett Oper, Konzert und Schauspiel.
Äußerst interessant die Familienführungen mit Mini-Tanzworkshop (günstig), oder Ballett-Führung für Gruppen (bei wenig Personen teuer, aber bei max. 20 Personen dann auch erschwinglich).
Die Karten für eine Vorführung sind im Opernhaus allgemein ziemlich kostenintensiv. Es gibt auch sehr günstige Karten, für Ballett muss aber beachtet werden, dass diese zum großen Teil eingeschränkte Sicht bieten. Eine gute Akustik ist in allen Preiskategorien garantiert.
Positiv und vorbildlich, die Eintrittskarte gilt auch für die Hin-/ Rückfahrt mit dem ÖV zur Veranstaltung.

Zum Angebot gehören natürlich auch ein gastronomischer Service vor den Vorstellungen und in den Pausen (dem Hause entsprechend keine Discounter-Preise), ein umfangreicher Theatershop und sogar ein Kostümverkauf.
Barrierefreie Sitzplätze / Zugang mit Vorbestellung möglich.

Aufenthalt Februar 2013
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