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“Anstrengend aber lohnenswert” 5 von 5 Sternen
Bewertung zu Narrows Trail

Narrows Trail
Zion Nationalpark, UT
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Art: Wanderwege, Sport
Aktivitäten: Wandern
Details zur Sehenswürdigkeit
Köln, Deutschland
Junior-Bewerter
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Wertungen
“Anstrengend aber lohnenswert”
5 von 5 Sternen Bewertet am 30. Juli 2010

Nach dem wir letztes Jahr im Februar nur den ersten geteerten Teil des Weges entlang gegangen sind und uns da schon das Panorama begeistert hat. War klar, beim nächsten Sommerurlaub in Las Vegas wandern wir diesen Trail. Und es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Der Trail führt durch eine Felsschlucht und der Virgin River ist der Weg. Mal hat man Glück und es gibt ein Ufer, oft geht man durchs Wasser und manchmal ist auch schwimmen angesagt (zumindest wenn man ich ich, unter 1,70 m groß ist). Das bedeutet, man geht eigentlich den ganzen Weg im wahrsten Sinne des Wortes über Stock und Stein. An zwei Stellen waren auch ganz kleine Klettereinlagen erforderlich. Alles im allen kann aus meiner Sicht jeder gesunde Mensch mit einer normalen Durchschnittskondition diesen Weg schaffen. Man hat zwei Möglichkeiten, entweder man geht komplett durch diese Schlucht oder man kehrt irgendwann einfach wieder um und geht den gleichen Weg zurück. Wir haben uns für die zweite Variante entschieden, was auch die meisten Besucher machen. Beim Durchqueren muss die Rückfahrt organisiert werden. Dies bieten meines Wissen nach einige Hotels in Springdale an. Oder man ist mit zwei Fahrzeugen unterwegs und stellt den einen Wagen am Abend vorher am anderen Ende ab. Was sollte man aus meiner Sicht dringend beachten. Ich würde immer in eine Gruppe mit 3 - 5 Personen gehen, da es dort kein Handyempfang und sonstiges gibt. Eine gewissen Vorbereitung kann auch nicht schaden. Im Sommer ist es relativ einfach. Hier reicht leichte und schnell trockende Kleidung. Dann ist die Schwimmeinlage sogar eine nette Abkühlung. Wichtig sind besondere Wanderschuhe, die vorne die Zehen schützen und trotzdem das Wasser ablaufen lassen. Hier gibt es zahlreiche Anbieter. Alternativ kann man sich auch vor Ort in Springdale Schuhe leihen. Wir haben dort ein Shop "Narrows Outdoor Clothing". Hier kann man alles kaufen, was für die Wanderung benötigt wird. Aber halt auch Schuhe und Wanderstöcke ausleihen. Den Wanderstock ( es handelt sich dabei um einen schulterhohen, stabilen Holzstock) kann ich wirklich nur dringend empfehlen. Er bietet auf den oft sehr wackligen und rutschigen Felsen nicht nur Halt, sondern hilft auch beim Prüfen der Wassertiefe. Manchmal kann man das Flussbett nicht mehr sehen und aufgrund einiger sehr großer Steine wird es schlagartig auch mal bis zu einem Meter tiefer. Auch bei kleinen Hindernissen hat uns dieser Stock sehr geholfen. Zurück zum Shop. Hier wird auch ein kurzer Film mit einigen wichtigen Hinweisen zum Verhalten gezeigt und es gibt eine Tafel mit den aktuellen Wetterbedingungen. Bzgl. Flash Flood hatte ich mir vorher nie Gedanken gemacht. Erst als wir mittendrin waren, habe ich gemerkt, dass man an bestimmten Stellen keine Chance hat, wenn man die ersten Anzeichen nicht sofort erkennt. Wir sind ca. 8 Milen bis zu den hinteren Wasserfällen gegangen und haben für den Hin- und Rückweg gute 8 Stunden benötigt. Dies haben wir allerdings nur geschafft, weil wir uns die Pausen für den Rückweg gönnen wollten und erst mal alle Eindrücke genießen und wirken lassen wollten. Dann hat uns jedoch der Ehrgeiz gepackt und wir sind weiter hineingegangen als geplant. Dabei haben wir auch ein wenig die Zeit aus dem Auge verloren und da die Sonne irgendwann den Weg in die Schlucht nicht mehr schafft, mussten wir den Rückweg auch ohne große Pausen schaffen. Das ist auch der Grund, warum ich kaum schöne Fotos habe (und dabei hat mein Freund die Spiegelrelex den ganzen Weg getragen). Kameratechnisch kann ich nur die Spiegelreflex empfehlen. Sofern diese nicht wasserfest ist, empfehle ich auf jeden Falle eine wasserdichte Tasche. Wir hatten einen wasserfesten Rucksack. Zusätzlich hatte ich noch eine kleine wasserfeste Kamera für den ein oder anderen Schnappschuss. Der aber auch aufgrund der Zeit nicht oft gemacht wurde. Kommen zum nächsten Punkt. Proviant ist zwingend erforderlich. Ausreichend Wasser (so ca. 2 -3 L pro Person) und Müsliriegel oder ähnliches (auch wenn man sonst wenig isst) sollte man auf jeden Fall einplanen. Optimal ist ein Start am Vormittag. Da ist das Wasser zwar noch leicht kühler, doch die Lichtverhältnisse und Lichtspiele sind grandios. Neben einem wunderschönen Panorama und dem Erlebnis diesen Weg gewandert zu sein, gibt es auch noch das ein oder andere "Getier", welches es zu bestaunen gibt.

Fazit: Wer vom Südwesten der USA mit seinen Canyons faziniert ist, wird auch den Zion lieben. Wer dann noch zwei gesunde Füße und eine normale Kondtion hat, sollte auf jeden Fall den Trail wandern. Man kann jederzeit wieder umkehren, so dass es nie ein "Muss" gibt eine bestimte Schwierigkeit oder so zu schaffen. Neben dem Stolz es dann geschafft zu haben, gibt es auch eine Menge Natur, die man auch den normalen Wegen nicht zu sehen bekommt.

Mein Bericht soll einfach nur ein wenig Freude auf den Trail machen und einen ersten Eindruck vermitteln. Wer weitere Informationen möchte, kann zahlreiche (oft sehr ausführliche) Berichte (auch auf Deutsch) im Internet finden. Dank der Suchmaschinen sind die ganz leicht zu finden.

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