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“Eine aufregend schöne und interessante Insel” 5 von 5 Sternen
Bewertung zu Hawaiʻi-Volcanoes-Nationalpark

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“Eine aufregend schöne und interessante Insel”
5 von 5 Sternen Bewertet am 20. Juni 2010

Auch bei unserem dritten Besuch auf Big Island haben uns Land und Leute gefallen, wenn auch die Hawaii-Inseln nicht mehr ursprünglich sind, sie sind eben der 50. Bundesstaat der USA! Die meisten Menschen, die den Namen Hawaii hören, bekommen glänzende Augen, sie sollen ruhig träumen, denn die wenigsten werden dorthin reisen. Wir fühlen uns jedenfalls immer wieder sehr wohl dort, auch wenn man eine lange Anreise von Deutschland bis Hawaii hat. Die Mühen sind spätestens am nächsten Morgen vergessen, wenn Hawaii seinen ganzen Zauber entfaltet, denn auch diese Insel ist sehr grün, es gibt zauberhafte Strände, die zum Glück nicht mit Getränke- oder Ess-Buden verunstaltet sind, so etwas ist dort nicht erlaubt, dafür gibt es an fast jedem Strand Toiletten oder sogar Dusch- und Umkleidekabinen, alles kostenlos. Man braucht allerdings auf Big Island unbedingt einen Mietwagen und es empfiehlt sich, ihn schon in Deutschland zu buchen, denn so ist der Gerichtsstand bei ev. Problemen Deutschland. Auch eine sogen. "Mallorca-Police" ist sehr zu empfehlen, obwohl wir dort keine Verkehrs-Rowdies getroffen haben, die Amerikaner fahren im allgemeinen sehr vernünftig.
Natürlich ist Hawaii nicht mehr wie vor über 100 Jahren, es gibt Tourismus dort, Kreuzfahrtschiffe landen, spucken die Massen aus, aber von denen kann man sich, wenn man es möchte, fernhalten. Am Abend ist meistens Ruhe eingekehrt, denn die Schiffe legen fast immer am Abend wieder ab.
Überall gibt es Einkaufscentren, alles ist schön amerikanisch, man möchte ja sein gewohntes Essen haben, auch in den Restaurants ist das Essen eben typisch USA, obwohl es natürlich auch Restaurants anderer Länder und mit exotischer Küche gibt.
Sehenswürdigkeiten gibt es nicht zu viele, Natur ist Trumpf, aber der gute Capitän Cook hatte ja das Pech, bei seinem letzten Besuch auf Hawaii ermordet zu werden von Einheimischen, ein Denkmal erinnert daran, es ist aber nur per Boot zu erreichen und nicht so sehenswert. Es gibt überall auf der Insel noch Stätten, die den Einheimischen heilig sind und man sollte sich dort nicht ungebührlich benehmen! An einigen Stränden findet man Meeresschildkröten vor, die stehen unter Naturschutz und möchten auch in Ruhe gelassen werden, an einigen Palmen hängen Kokosnüsse und man sollte sich besser davon fernhalten, denn sie können herunterfallen. An einigen Stränden wird man von freundlichen Rangern davor gewarnt, wie es überhaupt viele Warn-Schilder gibt, man geht eben lieber auf "Nummer sicher"!
Der "Volcanoe-Nationalpark", welcher seinen Zugang von der Ostküste hat, ist riesig, man fährt mit dem Wagen hinein und zu den einzelnen interessanten Stellen. Am Eingang erhält man eine ausführliche Karte, kann sich also nicht verirren, jedenfalls nicht mit dem Auto. Es gibt dort auch eine Übernachtungs/Wohnmöglichkeit, allerdings sollte man es sich gut überlegen, ob man dort wirklich längere Zeit bleiben möchte, denn dieser "Volcanoes-Nationalpark" hat einen herben Charme, das liegt nicht allen Menschen. Natürlich gibt es dort auch Vegetation, an vielen Stellen kommen Dämpfe aus der Erde, man findet auch interessante Pflanzen dort, es gibt auch Picknick-Plätze, die sehr sauber sind, Radfahrer können dort lange Strecken zurücklegen, es gibt organisierte Touren, da erhält man dann an so einem Picknick-Platz von den Begleitern ein Essen zubereitet mit viel Gemüse, Obst, Getränken u. a. Kleinigkeiten, wir haben es uns mal angeschaut und waren überrascht, wie gut alles auf Tischen angerichtet war.
Bei unserem diesjährigen Besuch haben wir keinen Lavafluss gesehen, der, wie bei unserem letzten Besuch vor 3 Jahren, direkt ins Meer floss, was natürlich besonders in der Dunkelheit sehr interessant ausgesehen hat. Dafür ist es kein Vergnügen, in völliger Dunkelheit über Lavafelsen zu stolpern, auch eine mitgebrachte Lampe hilft nicht viel, wir haben es unterlassen!
Am Eingang des "Volcanoes-Nationalperk" gibt es natürlich Informationen, Toiletten, freundliche Ranger, die einem unermüdlich Erklärungen geben, ausreichend Parkplätze, Info-Tafeln und Souvenirs (allerdings nicht den üblichen Kitsch, es sind Fotos, Poster, Sticker, Filme, Postkarten oder Bleistifte, die aus einem besonderen Holz hergestellt wurden, welches es auch dort im Park gibt). Die Eintrittskarten kann man - das ist in fast allen Nationalparks so - eine Woche lang beliebig oft zum Besuch benutzen. Mein Tipp: Ruhig mal hinfahren, auch wenn der Weg von z. B. Hilo (Inselhauptstadt, die keine großen Besonderheiten bietet, auch wenn es die Prospekte anders sagen) zwar nur ca. 50 Minuten dauert, d. h. ca.30 Meilen lang ist, von der Westküste zum "Volcanoes-Nationalpark" fährt man z.B. von Kailua-Kona ca. 100 Meilen = ca. 2-3 Stunden, je nachdem, ob man unterwegs noch Halt macht.
Man kann natürlich auch einmal um die ganze Insel herumfahren, aber das dauert natürlich ein wenig länger, dafür lernt man auch den Norden der Insel kennen und darf feststellen, dass es dort sogar regnen kann ,dafür ist es eben noch grüner dort und die Luft ist ausgesprochen frisch. Allerdings ist es auf Big Island nie schwül, die Temperaturen z. B. im Januar-Februar sind so um 25-28°, in der Nacht ist es nicht sehr warm, auch wenn unsere Vermieterin immer gesagt hat, dass es "so warm ist"!
Badeschuhe sind empfehlenswert für den Gang ins Wasser, denn auch wenn die meisten Strände feinen Sand haben (Ausnahme sind die schwarzen Strände, welche aus feinstem Lava bestehen und eben schwarz sind, man bekommt aber keine schwarzen Fußsohlen!), so sollte man bedenken, dass im Wasser kleine Felsen sein können, die zu Verletzungen führen können, oder man stößt ganz einfach mal an einen Felsen, weil man nicht so richtig aufpaßt, weil gerade ein bunter Fisch oder sogar eine Meeresschildkröte zu sehen sind. Das kann schon zu kleinen oder großen Verletzungen führen und ist deshalb lieber zu vermeiden. Apotheken gibt es übrigens überall und auch Ärzte und Krankenhäuser (Der Mann unserer Vermieterin ist übrigens Unfall-Chirurg im nahegelegenen Krankenhaus!)

Big Island besitzt in der Nähe von Hilo einen Zoo, der keinen Einritt kostet. Er zeigt in erster Linie einheimische Tiere, daruner auch die "Nene", das ist eine Gans und ist das Wappentier von Big Island. Man sollte sie nicht überfahren, deshalb gibt es viele Schilder, die davor warnen.

Der Flughafen ist gut zu erreichen, er ist nicht so groß, dafür sehr luftig, die "Warteräume" befinden sich im Freien, man kann im Schatten sitzen.

Warnung: Keine Pflanzen mitnehmen, das Gepäck wird bei der Ausreise untersucht und auch wenn Hawaii schön ist, muß man doch nicht eine unfreiwillige Verlängerung einlegen!

Bemerken möchte ich noch, dass es - besonders auf der Westseite der Insel - wunderbar gelegene Hotels gibt, die fast immer am Strand liegen, dieser ist allerdings öffentlich, nur die Hotels haben vor ihren Häusern Liegen, Sonnenschirme u. a. Dinge aufgestellt. Die Hotels sind aber nicht zu preiswert, dafür bieten sie auch einiges (Tennisplätze, Golfplätze, Villen, alles erstklassig gepflegt!)

Auf Big Island kommen auch Vogelfreunde auf ihre Kosten, auch wenn die Vögel nicht immer leicht zu sehen sind.

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