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Hotel Karibuni Rafiki Beach Resort an der Galu-Beach

Hamburg, Deutschland
Beiträge: 3
Hotel Karibuni Rafiki Beach Resort an der Galu-Beach

Hotel:

Auch wenn mein Bericht nicht den Vorstellungen der Besitzer entspricht, möchten ich dennoch meine Eindrücke und Erfahrungen wiedergeben. Denn ich erachte es als fair, anderen Reisenden ein wenig bei der Auswahl des Reiseziels zu unterstützen, zumal ein Keniaurlaub nicht mal ein kurzer Trip an unsere Ost- oder Nordsee ist.

Vorweg möchte ich anzumerken, dass wir (mein Ehemann und ich) 3 Wochen in diesem "Hotel" unseren Urlaub verbracht haben, obwohl eine Woche mehr als genug gewesen wäre.

Die Anlage befindet sich ziemlich am Ende der Galu Beach. Diese Gegend ist recht einsam. Die Straße zum Karibuni-Rafiki ist nicht befestigt, sehr holprig und staubig. Am Rande der Straße befinden sich die Hütten (Behausungen) der Ärmsten der Armen.

Lage:

Das Grundstück ist sehr gepflegt. Durch die angepflanzten kleinen Palmen und Büsche machte der Garten einen tropischen Eindruck. Die Bungalows "Helfried", "Nina" und "Marius" haben ein gemeinsames Dach und sind in Sternform sehr eng aneinander gebaut. Der Abstand zu den Nachbarbungalows beträgt etwa 1,20 Meter. Aufgrund der Hellhörigkeit haben wir es vorgezogen, uns im Flüsterton zu unterhalten. Die Bungalows liegen im hinteren Teil des etwa 60 Meter schmalen Grundstücks. Genauer gesagt zwischen dem sehr großen Haus der Vermieter und der Werkstatt mit der Wäscherei. Bis zur Straße sind es etwa 50 Meter, so dass vorbeifahrende Autos, insbesondere Lastwagen gut zu hören waren. Den Indischen Ozean konnte man nicht sehen, weil das große Haus der Vermieter den Blick versperrt. Das Grundstück ist zu beiden Seiten mit einem zum Teil bewachsenen Maschendrahtzaun eingezäunt. Rechts und links befinden sich bebaute andere Grundstücke.

Auf diesen Nachbargrundstücken laufen etwa 10 - 12 Hunde herum, die insbesondere in der Nacht fortwährend bellten. Das Gekläffe kam von allen Seiten. Mitunter hatten wir den Eindruck, neben einer Hundepension zu wohnen. Selbst durch Ohrstöpsel war das Gebelle noch zu hören. An einem erholsamen Schlaf war leider nicht zu denken. Das Vermieterehepaar Markus und Andrea Lange bedauerten zwar die nächtlichen Ruhestörungen, sahen sich aber außerstande, diese abzustellen. Andrea erzählte uns, dass sie mit den Nachbarn kein gutes Verhältnis hätten.

Den vielgelobten kilometerlangen feinen Strand haben wir leider vergebens gesucht. Die Anlage liegt auch nicht an der Diani Beach, sondern an der nicht so schönen Galu Beach. Stattdessen haben wir einen mit abgestorben Seegras und Algen völlig verdreckten Strand vorgefunden. Wenn man ins Wasser wollte, musste man erst durch eine etwa 2 Meter breite ekelige Brühe aus allerlei verrotteten Seegras etc. waden. Ein Spaziergang in die eine Richtung war nur mit Strandschuhen oder Sandalen möglich, da der Sand mit Korallen- und Muschelsplittern übersät war. Zur anderen Seite sind wir nur einmal gegangen, da nach etwa 200 Metern die lästigen Beachboys auf Touristen lauernden und äußerst hartnäckig alles Mögliche anboten oder haben wollten. Ein Entkommen war so gut wie unmöglich.

Service:

Die Sicherheit, die in Kenia an erster Stelle stehen sollte, insbesondere aufgrund der hohen Kriminalitätsrate sowie der instabilen politischen Lage, wird von den Vermietern offenbar nicht ernst genommen. Auf alle Fälle sollte man die Warnhinweise des Auswärtigen Amts beherzigen.

Wir hatten den Eindruck, dass die Vermieter nur auf ihr eigenes Wohl bedacht sind, denn in ihrem Haus waren sämtliche Fenster- und Türen mit Eisengittern abgesichert, was auf uns beängstigend wirkte. Die Bungalows, die sich wie schon erwähnt ziemlich nahe an der Straße befinden, sind dagegen minimal gesichert. Sie verfügen noch nicht einmal über ein Haustelefon etc. Im Ernstfall wäre man sich selbst überlassen. In den Türen befinden sich ganz einfache Schlösser, die problemlos mit einem Draht geöffnet werden könnten. Im Schrank befand sich zwar ein kleiner etwa 15 Kg schwerer Tresor, der allerdings nicht an der Wand befestigt war, so dass ihn ein Einbrecher problemlos wegtragen könnte. Wir haben es vorgezogen, unsere Wertsachen an uns zu nehmen und sie ständig mit uns herumzuschleppen.

Die angeblich wachsamen Hunde haben wir allerdings als sehr lieb und zutraulich kennengelernt, die sich sofort mit jedem Gast angefreundet haben. Frühmorgens lagen sie schon auf der Terrasse und um Kekse zu betteln. Wie soll ein solcher Hund erkennen, wer böse ist, oder nicht?

Nach unseren Beobachtungen sind die angeblichen "Wachmänner" am Tage hauptsächlich damit beschäftigt, Strandliegen für die Gäste bereitzustellen, den Pool sauber zu machen, den Rasen zu Wässern etc. Wir konnten beobachten, dass die Jungs nicht selten hinter einen Busch saßen und schliefen, weil sie offenbar übermüdet waren.

Das Personal war ansonsten sehr freundlich, allerdings empfanden wir es ein wenig lästig, dass man auf Schritt und Tritt nach dem Wohlbefinden gefragt wurde.

Der Vermieter Markus Lange ist sehr sympathisch. Er war freundlich und hilfsbereit. Seine Ehefrau Andrea war dagegen sehr launig und missmutig. Sie verbreitete bereits schon morgens eine schlechte Stimmung. Auch haben wir und andere Gäste wiederholt mitbekommen, wie sie sich über andere Gäste lustig gemacht hat. Leider konnte man ihr auf dem verhältnismäßig kleinen Grundstück nicht aus dem Weg gehen, weil sich alles im engen Kreis abspielte. Ihr Stammplatz war unter einem schönen Schattenbaum (an und für sich für die Gäste gedacht) direkt vor dem Restaurant.

Gastronomie:

Die Tischdekorationen wurden von einem Kellner gemacht und waren wunderschön. Das Essen war dagegen nach unserem Geschmack mittelmäßig. Oftmals war es kalt. Mittags gab es eine Kleinigkeit wie Sandwisch etc. Da abends auf dem Tisch nur eine Kerze brannte, konnte man nicht so richtig erkennen, was auf den Tellern war. Nachmittags war der Kaffee oftmals lauwarm. Wir hatten den Eindruck, dass der Kaffee von morgens in einer Thermoskanne aufgehoben wurde. Beanstandungen wurden von Andrea mit den Worten „Gemeckere“ abgetan.

Sport & Unterhaltung

Sportmöglichkeiten wurden von den Vermietern nicht angeboten. Erst kurz vor unserer Abreise haben wir erfahren, dass man sich im Haus der Vermieter Bücher ausleihen konnte. Die langen Abende (es wurde ca. 19 Uhr dunkel) waren eine Qual. Die Gäste, die viel Alkohol tranken, haben das sicherlich nicht so empfunden.

Zimmer:

Die Bungalows sind mit den nötigsten ausgestattet wie mit einem kleinen Tisch, einem Stuhl, einem kleinen Kleiderschrank und einem extrem harten Doppelbett. Der Lattenrost des Bettes bestand aus dicken breiten Brettern. Die Matratze war hart wie ein Brett. Auf dem Bett zu schlafen war eine Qual. Auch andere Gäste klagten, dass ihnen jeden Morgen das Kreuz wehtat. Das Moskitonetz war durchlöchert. Das Duschbad war Ok, allerdings war das Wasser salzhaltig. Auf der Toilette wurde es nie langweilig, da man ständig Ameisen und das anderes Getier vertreiben musste. Die Klimaanlagen hatten keine Zuluft, sondern kühlten nur die vorhandene (verbrauchte) Luft.

Die unglaublich guten Bewertungen können wir nicht nachvollziehen. Vermutlich handelt es sich um Gefälligkeitsbewertungen, oder . . . (das ZDF hatte vor einiger Zeit über solche Praktiken berichtet). Einige Gäste, die in unserer Zeit auch im Karibuni-Rafiki ihren Urlaub verbracht haben, waren von diesem Hotel auch enttäuscht. Auch sie hatten sich auf die außerordentlichen guten Bewertungen im Internet verlassen.

Schließlich haben wir es als sehr lustig empfunden, dass der Vermieter Markus fast alle Gäste gebeten hatte, ihm eine „Kleinigkeit“ aus Deutschland mitzubringen. In unserem Fall waren es 3 Gardena- Rasensprenger und eine Computerbild.

Tipps & Empfehlung:

Unbedingt viel zu Lesen mitnehmen. Alternativ wäre auch ein kleiner DVD-Player mit einer größeren Auswahl an Spielfilmen sinnvoll. Eine Safari vor Ort zu buchen ist erheblich billiger als von Deutschland aus. Im Diani Shoppingcenter gibt es mehrere seriöse deutschsprechende Agenturen. Mit dem Taxi kostet die Fahrt dorthin etwa 5 € (hin und zurück).

Dovano M

6 Antworten zu diesem Thema
Hamm, Deutschland
Beiträge: 693
Bewertungen: 45
1. AW: Hotel Karibuni Rafiki Beach Resort an der Galu-Beach

Ehrlich gesagt weiß ich nicht so genau was ich von Deinem Beitrag halten soll, das Hotel gibt es bei TA gar nicht, egal wo ich es eingebe kann das von Dir genannte Hotel nicht gefunden werden,ebenfalls kann ich keine Bewertungen über dieses Hotel finden...........

Dein Satz "am Straßenrand befinden sich die Hütten der Ärmsten"........... Was erwartest Du denn in einem Land wie Kenia????? Kenia gehört zu den 20 ämsten Ländern der Welt.............Du schreibst selber über die hohe Kriminalitätsrate und die instabile politische Lage, warum machst Du in einem solchen Land Urlaub???

Mich würde noch interessieren was so ein "Bungalow" gekostet hat, Du schreibst ja sie wären nur mit dem nötigsten ausgestattet worden...............

Wenn man billig bucht bekommt man auch nicht viel.

Zuletzt geändert: 04 Oktober 2013, 1:04
Hamburg, Deutschland
Beiträge: 3
2. AW: Hotel Karibuni Rafiki Beach Resort an der Galu-Beach

Hallo liebe Gaby,

offenbar habe ich die Bewertung über das Hotel "Karibuni Rafiki Beach Resort" in einem falschen Forum platziert, da sie an und für sich bei HolidayCheck eingestellt werden müsste. Leider wurde dort die Bewertung bereits das zweite Mal kommentarlos wieder gelöscht (??). Auf mehrmalige Nachfragen nur fadenscheinige Erklärungen.

Diese ganze Angelegenheit erzeugt bei mir einen bitteren Beigeschmack. Schon bei der ersten Veröffentlichung hatte ich den Eindruck, dass meine Bewertung für dieses Hotel aus mir unerklärlichen Gründen nicht in das Schema von HolidayCheck passt.

Subjektive Meinungen von Gästen kommentarlos zu löschen; wie werthaltig kann denn dann das Portal HolidayCheck noch sein? Irgendwie kann ich mich nicht des Eindruckes verwehren, dass hier offensichtlich mächtig "gekungelt" wird. Bei einem Bewertungsportal, welches mittlerweile einschlägig durch manipulierte bzw. selbstgeschriebene Bewertungen bekannt ist, ist mein Verdacht sicherlich nicht unbegründet.

LG

Dovano M

Grüt
Beiträge: 1
Bewertungen: 3
3. AW: Hotel Karibuni Rafiki Beach Resort an der Galu-Beach

Hallo Gaby

Wir sind gestern Abend aus Kenya zurück gekommen und waren zum Abschluss unserer Safari Ferien noch 5 Nächte im Karibuni Rafiki.

Ich Frage mich, wo das Problem von Dovano M liegt und ob das eigentliche Problem nicht "Sie" oder "Er" ist.

Geh doch mal auf diesen Link:

http://www.holidaycheck.de/hotelbewertung-Hotel+Karibuni+Rafiki+Beach+Resort+Dem+himmel+so+nah+Karibuni+Rafiki-ch_hb-id_11208474.html

Ich denke Kaum dass sich eine Gesammtnote von 5.9 ( eigentlich "mehr eine 6 , und über 129 TOP Bewertungen sich täuschen können.

PS: bei welchen wir uns übrigens zu 100% nur anschliessen können, da das "kleine Paradies" Malediven Feeling und Level hat"

Ich sag nur die " Garten Eden Mombasas" ;-)

Düsseldorf
Beiträge: 1
4. AW: Hotel Karibuni Rafiki Beach Resort an der Galu-Beach

Der Bericht von Dovano klingt sehr glaubwürdig. "Garten Eden" hört sich etwas anders an. Vielleicht gibt es Menschen, die etwas höhere Anforderungen stellen. Einen Urlaub in familiärer Atmosphäre zu verbringen ist ja nun nicht jedermanns Sache. Wir haben schon einige Male unseren Urlaub im "The Sands at Nomad" in einem Beach Cottage verbracht. Spitzenklasse!!

http://www.thesandsatnomad.com/home.php

Im Februar verbringen wir diesmal unseren Urlaub im "WaterLovers Beach Resort" an der Diani Beach.

http://www.waterlovers.it/lang-due/home.php

Frankfurt am Main ...
Beiträge: 1
Bewertungen: 2
5. AW: Hotel Karibuni Rafiki Beach Resort an der Galu-Beach

Hallo,

auch unsere 6 Tage im Karibuni- Rafiki waren eher enttäuschend, wenn uns vielleicht auch andere Dinge gestört haben. Wir mochten das Essen nicht besonders, waren enttäuscht vom Service, da besonders von den gastgeberischen Fähigkeiten von Andrea und Markus, die sich auch aus unsere Sicht nicht um uns gekümmert haben sondern eher wie Gäste . Gerade die wahnsinnig vielen super- schmeichelhafen Bewertungen im Holidaycheck führen zu großer Entäuschung. Ich vermute aber einfach, das wir nicht Zielgruppe waren und mache es das nächste Mal besser und buche etwas anderes und vertraue auf den Tripadvisor, da bin ich noch nie reingefallen. Wenn ich da 3 Wochen gewesen wäre, hätte ich mich aber sicher auch noch mehr geärgert. Ich hatte auch das Gefühl, das weniger gute Bewertungen bei Holidaycheck auf einmal nicht mehr da waren, irgendwie komisch und mal schauen, ob meine veröffentlicht wird....

Arnsberg ...
Beiträge: 1
Bewertungen: 2
6. AW: Hotel Karibuni Rafiki Beach Resort an der Galu-Beach

Hallo zusammen,

wir können nur die Meinung und Antwort von Chris bestätigen und sind froh, dass wir dort selber vor Ort waren und uns selber eine Meinung bilden konnten. Ich will auch garnicht viel mehr hinzufügen. Wir waren

zu dritt. Von vorne bis hinten alles top. Vielleicht sollten sich einige Personen mal Gedanken über sich selber machen und sich vorher auf Homepage und überhaupt das Land der Reise informieren.

Antwort auf: Hotel Karibuni Rafiki Beach Resort an der Galu-Beach
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