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Vergiftungsaktion in Side

Köln
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Vergiftungsaktion in Side

In diesem Moment läuft in Side, betrieben von der Stadt, eine Vergiftungsaktion, der Hunde und Katzen zum Opfer fallen. Viele dieser Tiere wurden bereits kastriert auf Kosten und mit viel Einsatz der Tierhilfe Antalya.

Alle Tiere, die jetzt - in den nächsten Minuten und Stunden - nicht gerettet werden, müssen elendig verenden.

Diese Tötungsaktion findet statt auf Betreiben der Stadt Side!!! Ohne Vorankündigung, ohne Rücksicht auf bereits erfolgte Kastrationsaktionen der privaten Tierschutzorganisationen. Die letzte Massenkastration fand am 22.02.2010 statt.

Bitte helft, dass in Side herrenlose Hunde und Katzen nie mehr getötet werden.

15 Antworten zu diesem Thema
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1. AW: Vergiftungsaktion in Side

Hallo laika,

wie stellst Du Dir die Hilfe vor? Von hier (Deutschland) aus oder als Tourist in Side und Umgebung?

Dises Problem gibt es leider immer wieder und in verschiedenen Ländern, aber ich bin ein bisschen ratlos was wir da tun können wenn schon die örtliche Tierhilfe es nicht schafft??

Bei dieser Gelegenheit möchte ich hier auch das Problem der Delfin Shows in der Küstenregion ansprechen. Die Tiere werden unter unvorstellbar schlechten Bedingungen gehalten. Und obwohl Reisegesellschaften wie TUI mittlerweile ihre Ausflüge in die Delfinarien gestoppt haben und zum Boykott aufgerufen haben werden immer wieder neue gebaut.

Wir haben schon Petitionen an die Behörden geschickt, teils über Facebook aber der Erfolg ist zweifelhaft.

Schreib mal, was Du Dir so vorstellst.

Tschüss

patara01

Krefeld, Deutschland
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2. AW: Vergiftungsaktion in Side

Hallo laika,,

sicher ist es schlimm, wenn Tiere getötet werden, aber hast du dir darüber Gedanken gemacht, wer das Futter dieser Tiere zahlen soll und was ist, wenn sie verwildern und evtl Krankeitsüberträger werden?

Davon, die Tiere nach Deutschland zu bringen, halte ich garnichts, hier sitzen so viele Hunde und Katzen in den Tierheimen, die teilweise seit Jahren auf ein Zuhause warten.

Diese sollten zuerstv ermittelt werden.

Das Problem der herrenlosen Hunde und Katzen ist leider in den südlichen Ländern noch immer sehr verbreitet, da man dort ein anderes Tierverständnis hat als wir. Hier hilft nur Aufklärung der Bevölkerung durch die dortigen Tierschützer.

Auch Delfine haben in Schaubecken nichts zu suchen, jeder tierliebende Mensch sollte solche Tierschauen boykottieren, das ist das einzige, was die Betreiber verstehen, keine Zuschauer, keine Einnahmen.

Dies gilt übrigens auch für Zoos. Kein noch so schönes Gehege kann einem Elefanten oder den Großkatzen die Freiheit ersetzen. Die brauchen Auslauf und den kann nun mal kein Zoo bieten.

Das dir die Aktion der Stadt Side den Urlaubsspass genommen hat, kann ich verstehen, aber wenn wir uns alles Unheil und Unglück der Welt so zu Herzen nehmen würden, wollte niemand mehr weiterleben.

Hast du mit örtlichen Tierschützern Kontakt aufgenommen? Vielleicht würde denen ein kleine Geldspende schon sehr helfen, ihre Arbeit weiterzuführen, sodaß irgendwann solche Aktionen wie von dir geschildert, nicht mehr erfolgen.

Gruß

Vienna15

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3. AW: Vergiftungsaktion in Side

Hallo,

dieses Thema hat es hier schon öfter gegeben, deshalb füge ich zwei Links bei:

tripadvisor.de/ShowTopic-g297968-i1200-k1628…

tripadvisor.de/ShowTopic-g298006-i1809-k1579…

Vielleicht kannst Du Dich ja mit den Leuten in Verbindung setzen und Ratschläge oder Hilfe bekommen.

Allerdings fürchte ich, dass sich das Problem so schnell nicht lösen lassen wird.

Wie Vienna sagt ist die Einstellung zu diesen Tieren oft eine andere, viele Menschen hier sind ziemlich arm und haben kein Geld für Futter und Pflege.

Aber ich weiß nicht, ob das Futter die Hauptrolle spielt. Wenn es die Tiere über den tourismusarmen Winter schaffen, würden sie im Somme sicher gut leben können. Jedes Hotel hat bergeweise Abfälle.

 Vermutlich möchten die Gemeinden den Touristen den Anblick bettelnder Hunde und Katzen ersparen. Was glaubt Ihr, wie oft in den Foren gefragt wird, ob es auch wirklich keine streunenden Tiere gibt, sonst käme man lieber nicht...! So sieht es nämlich auch aus, mit unserer Tierliebe.

Viel Glück

patara01

Zuletzt geändert: 16 März 2010, 10:11
Krefeld, Deutschland
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4. AW: Vergiftungsaktion in Side

Hallo zusammen,

auf Gran Canaria/Playa del Ingles gab es in den 80/90er Jahren auch freilaufende - ziemlich armselig aussehende - Hunde. Diese wurden dann behördlicherseits entfernt, da sie Menschen angegfallen und auch ernsthaft gebissen hatten. Sie hatten schlicht Hunger. Seitdem gibt es keine freilaufenden Hunde mehr und auch die Anzahl der Katzen wurde deutliche reduziert.

Das Füttern in den Hotelanlagen ist auch nicht unproblematisch, da durch das herumstehende Futter auch Ratten angezogen wurden. In den Anlagen, in denen wir waren, wurden die Katzen in einem separaten Teil gefüttert und ansonsten ist das Füttern von Seiten der Gäste, unerwünscht.

Das Elend der Tiere in Südeuropa kann nur beseitigt werden, wenn die dortige Bevölkerung ihre Einstellung zu Tieren ändert.

Bei uns waren übrigens Katzen auch noch bis in die 60er Jahre keine Haustiere, die man in der Wohnung hielt.

Gruß

Vienna15

München, Deutschland
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5. AW: Vergiftungsaktion in Side

das Leben ist Grausam.......aber man kann nicht immer nur Helfen wollen,müssen,können,sollen.....solch Unsitte findet täglich irgendwo auf dem Erdenrund statt... auf allen Kontinenten...ob an Tier,Mensch oder Natur....täglich wird sinnlos getötet,entwurzelt und vernichtet.....aber auch neu geboren,gesäät und angebaut.

wir können beides nicht verhindern....es ist der Lauf aller Dinge auch derer welche wir abscheulich finden.

schreiber 24

Sachsen-Anhalt ...
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6. AW: Vergiftungsaktion in Side

Es gibt seit 2004 oder 2006 ein Gesetz in der Türkei, wonach Gemeinden ab einer bestimmten Grösse verpflichtet sind ein Tierheim zu betreiben. Frei streunende Hunde müssten eingesammelt und dort kurzfristig aufgehoben werden. Durch den Amtstierarzt müssten dann Operationen, vor allem Sterilisation bei Rüden durchgeführt werden und anschliessend könte man die Tiere wieder freilassen, es sei denn, sie seien bösartig.

Soweit das Gesetz. Leider hapert es mit der Umsetzung. Hier könnten Tourismusorganisationen durchaus Druck machen. Nach dem Motto: Habt ihr ein Tierheim und wo? Das erhöht unsere Bereitschaft zu buchen... Nur das wirkt.

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7. AW: Vergiftungsaktion in Side

Hallo zusammen,

ich weiß nicht ob das Einmischen typisch Deutsch ist, ich dachte eher das Wegschauen.

Wie auch immer, natürlich gibt es auch bei uns auf diesem Gebiet vieles zu bemängeln, z.B. Massentierhaltung usw. aber deshalb halte ich es trotzdem für legitim, sich über solche Grausamkeiten Gedanken zu machen und zu überlegen wie man SINNVOLL helfen kann. Von blindem Aktionismus halte ich auch nichts, aber immerhin gibt es jetzt in einigen Ländern schon so etwas wie einen Tierschutz (im Aufbau).. Ich weiß natürlich auch, dass in vielen Ländern Tiere einen anderen Stellenwert haben als bei uns. Aber gutheißen muss man das trotzdem nicht , wie vieles andere auch. Und ich glaube auch nicht, dass Du einfach weggucken könntest wenn Du siehst wie Tiere misshandelt werden oder verhungern.

Und Kinder in einer Kita sind mittlereile ein notwendiges Muss in vielen Familien und über den Vor-oder Nachteil ließe sich trefflich streiten, meinetwegen auch von Besuchern aus anderen Ländern....

Sachsen-Anhalt ...
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8. AW: Vergiftungsaktion in Side

Hallo altermann

Vielleicht habe ich etwas zu wenig klar ausgedrückt. Dieses Gesetz besteht nicht in Deutschland, sondern in der Türkei und gerade wenn es in Sachen EU um Verhandlungen geht, wird sehr oft argumentiert, dass der Gesetzgeber viele EU-Gesetze aus dem Bereiche Umwelt- Tierschutz bereits umgesetzt hat. Auf dem Papier ja, in der Praxis eher nicht.

Der geiz ist geil Tourismus führt für viele Laender zu einer Verödung und Zerstörung einer ehemals intakten Umwelt. Derselbe Tourist schreit dann laut auf, wenn das Meer plötzlich verdreckt ist, bleibt weg und dann kommen die notwendigen İnfrastrukturen wie Klaeranlagen etc.

Genau an diesem Thema kann man erneut am Beispiel Side aufzeigen, dass alleine auf Grund des Druckes aus der Tourismusbranche innerhalb der Jahre 2006/08 alleine in Manavgat/Side drei richtige Abwasserreinigungsanlagen gebaut wurden, nachdem die Bucht in Komköy im Sommer 2006 auf Grund massivster Faekalverschmutzungen nicht mehr zu benutzen war und die Veranstalter ihre Gaeste abzogen.

Oder: Die Diskussion vor 6 Monaten um Delphinarien, welche diesen Namen nicht verdienen wurde ausgelöst durch eine englische Gruppe und führt jetzt zu einem Umdenken in der Türkei.

İch will hier nicht politisieren, aber es gibt durchaus positive Seiten eines solchen Druckes: Heute macht Side Manavgat auf den Tourismusmessen Werbung mit vorhandenen Klaeranlagen und genauso könnte es auch in Sachen Tierschutz laufen, denn was laika beschrieben hat, laeuft an den meisten Orten der Südküste so ab. Wenn du als Tourist solchen elendiglich verendenden Tieren begegnest, überlegst du dir, ob das wirklich das Urlaubsland sein wird, an welches du zurückkehren möchtest.

Das waren meine Gedanken, als ich hier geantwortet habe.

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9. AW: Vergiftungsaktion in Side

Zu den Delphinarien kann ich etwas sagen.

 Im englischen Foren waren/sind einige Leute , die damals Bilder und Zeitungsartikel veröffentlicht haben, auch Videos, heimlich gedreht.Und glaubt mir, es war unvorstellbar! Über so etwas kann man nicht einfach hinweggucken.Wir haben dann Petitionen an die Behörden geschickt, die Angelegenheit bei Facebook eingestellt, private Mails geschrieben und es wurden immer mehr Beteiligte.

Irgendwann haben Reiseveranstalter wie TUI, Thomas Cook und andere aufgehört, Ausflüge dahin anzubieten, Touristen haben örtliche Veranstalter, die weiter Tickets verkauft haben, boykottiert, und dann wurde endlich das neue "Delphinarium" in Kas geschlossen. Die Tiere schwammen in einem kleinen Planschbecken...

Man kann die Welt nicht zum Paradies umkrempeln, aber man kann zumindest einige Missstände bekämpfen, und das geht am Besten über den Geldbeutel.

Ich weiß auch, dass gerade Tierhaltung und Tierfang ein Politikum sind und viele Länder verschiedene Auffassung haben aber deshalb dürfen wir trotzdem eine eigene Meinung dazu haben.

So, das war das Wort zum Sonntag:-)).

Zuletzt geändert: 16 Januar 2011, 8:42
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10. AW: Vergiftungsaktion in Side

Hallo zusammen,

natürlich muß man Mißstände ALLER Art aufzeigen!!! Über Tiertötungen regt sich der Tourist - zu Recht - auf, aber ich habe noch keinen Touristen gehört, der sich an den dortigen Christenverfolgungen, die trotz gegenteiliger Beteuerungen türkischer Politiker immer noch massiv erfolgen, gestört hat.

 Es ist unglaublich, wieviele Touristen sich nur für die Strände und die Hotels in ihrem Urlaubsland interessieren. Und der Pauschaltourismus macht es ja auch so einfach. Man wird vom Flughafen in die sichere Hotelanlage gebracht, da ist AI und man braucht sich nicht aus der Anlage zu bemühen.

Das die Bevölkerung dadurch noch ärmer wird, weil ja kaum Touristen die Bars und Lokale außerhalb der Anlage besuchen, ist vielen völlig unbewußt und leider oft auch egal.

Aber anschließend zu Hause tönen, daß man in der Dom-Rep. / Cuba oder sonstwo war!!

Man kann nur, vor allem an die Pauschalurlauber - appellieren, sich im Urlaubsland umzuschauen - und zwar nicht an den Orten, zu denen die organisierten Ausflüge gehen , sondern mit öffentlichen Verkehrsmitteln und nicht im Mietauto - über Land zu fahren. Da lernt man Land und Leute kennen....

Gruß

Vienna

Antwort auf: Vergiftungsaktion in Side
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