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"Inselhüpfen"auf GALAPAGOS" - Ein Reiseerlebnis"

Wien, Österreich
Reiseziel Experte
für Ladakh, Usbekistan, Neukaledonien, Portugal
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"Inselhüpfen"auf GALAPAGOS" - Ein Reiseerlebnis"

...Der GALAPAGOS- Archipel, diese "Wasserstraße der Vulkane" bereist ein "Reisefreak" wohl nur einmal im Leben, doch die persönlichen Erlebnisse in dieser endemischen Tier-u.- Planzenwelt sind unvergesslich.....

....die nächsten 10 Beiträge werden von unserer Reise ( Gruppe

von 28 Personen, zu je 14 auf zwei Yachten ) zu den

"Schmieden des Vulcanus" auf den GALAPAGOS Inseln berichten!

...hier der erste BEITRAG:

Die Galapagos-Inseln sind ozeanische Inseln mit aktivem Vulkanismus, ohne Verbindung zum Festland und vom Meeresboden aus großer Tiefe „gewachsen“. Sie sind im Verlauf von Millionen Jahren aus den Bewegungen der Platten und Hot Spots entstanden.

Wir sind im Sinkflug und landen mittags auf der Insel BALTRA.

Die Einreise geht sehr schnell vor sich.

Es ist angenehm warm und es weht ein feines Lüftchen. Wolkenloser Himmel, Glück für uns, da die Regenzeit von Jänner bis Juni dauert und wir reisen mittendrin.

Vom Guide Samuel freundlichst empfangen, fahren wir sofort zum Hafen, wo wir zwei sehr schöne Yachten „entern“.

Schon beim An-Bord-gehen begrüßen uns viele Seelöwen, Pelikane schweben über uns.

Da die Inseln zur Zeit von ca 50.000 Touristen besucht werden, versucht man ( über die Eintrittspreise ) diese Zahl zu halbieren, außerdem werden uns vom Guide strenge Verhaltensmaßregeln auferlegt:

Auf den Inseln gilt für ALLE, nichts hinterlassen, nichts mitnehmen ( nicht einmal den Sand auf den Schuhen )….

und noch dazu „strengstes“ Rauchverbot ( traf mich persönlich sehr hart ).

Vorher dazu noch eine wichtige Erklärung:

Wir sind zur Reise, Verhalten am Schiff, zu den Landungen,

Annäherung bei den Tieren an Land, sowie beim Schwimmen im Wasser, von unserem Guide Samuel bestens INSTRUIERT

u n d VERHALTEN uns auch danach.

Der Guide ist immer bei der Gruppe u n d wir lernen ständig dazu…

Wir fahren gleich zur Bucht Bachas auf Santa Cruz, eine vulkanische Insel. Das dunkle Lavagestein bildet einen starken Kontrast zum türkisgrünen Wasser.

Dann, unsere erste „nasse Landung“ ( man muss ein Stück durchs Wasser ), wir gehen am weißen Sandstrand an Land.

Auf den Lavafelsen wimmelt er nur so von roten und schwarzen Krabben, manche leuchten orangerot in der Sonne. Viele Pelikane im An-u. Abflug, Fregattvögel segeln über uns, wir entdecken auch Wasserleguane.

Hier ist das „Reich“ der Naturliebhaber, sowie das Paradies für die Fotografen. Man kommt überhaupt nicht zur Ruhe, jeder entdeckt ein neues Tier, die Fotografen sind „wild“ auf jedes Motiv. –

WAS für ein Paradies….

Samuel erklärt uns, wir müssen sehr vorsichtig sein und dürfen in keine Mulde treten, es könnten Wasserschildkröten ihre Eier dort abgelegt haben.

Die grüne Wasserschildkröte legt und brütet ihre Eier auf den Inseln hier. Zwischen November und Jänner ist Paarungszeit, zwischen Dezember und Juni kommen die bis zu 150 kg schweren Tiere an die Strände, um ihre Eier oberhalb der Flutgrenze in ein vorher angelegtes Loch zu verscharren.

Im seichten Uferwasser sehen wir auch zahlreiche dieser Schildkröten. Ihre Spuren im Sand sehen aus wie schmale „Traktorspuren“.

Sie gehen bei Tag an Land, legen eine falsche Spur in dem sie Löcher graben, ohne Eier hineinzulegen.

Dann gehen sie wieder zurück ins Meer. Jetzt suchen Fregattvögel aus der Luft diese Löcher ab ( ausgetrickst ), denn die Schildkröten legen dann ihre Eier nur nachts ab und die Wellen vernichten ihre verräterischen Spuren bis zum Morgen.

Über uns fliegen Darwin-Finken und Blaufuß-Tölpel. Wir „flippen“ bald aus, so was haben wir vorher nur gehört, jedoch das eigene Erlebnis hier ist unbeschreiblich.

Auf unserer weiteren „Besichtigungstour“ treffen wir auf Flamingogruppen, in der Sonne, auf den Steinen halten sich zahlreiche Leguane auf ( wie kleine Drachen aus der Urzeit ), immer wieder Schildkröten, Pelikane und Fregattvögel ( wir können uns gar nicht „satt“ sehen ).

Zurück am Boot, müssen wir beim Betreten unsere Füße, Sandalen, sowie das Equipment sauber reinigen, nicht einmal der Sand der Insel darf mit auf Boot.

Nach einem Begrüßungscocktail und einem ausgezeichneten Buffett hat jedes Boot „SCHULE“ mit dem Guide.

Jeden Abend wird das Programm ( anhand einer Schultafel ) des nächsten Tages erklärt und dürfen wir dann auch unsere Fragen dazu stellen.

Als „Programm für morgen“ steht hier geschrieben:

7 Uhr – Frühstück auf San Salvator,

8 Uhr – nasse Landung an der schwarzen Bucht, 2 km Rundwanderung –

             Pelzrobben, Galapagos-Seelöwen, Wasservögel, G.-Bussarde, Spottdrossel,

             anschließend Schnorcheln und Schwimmen.

10,30 Uhr – zurück an Bord, Weiterfahrt, vorbei an der Piratenbucht,

11,00 Uhr – Fahrt nach Bartolomew,

14.30 Uhr – trockene Landung auf Bartolomew, Wir gehen auf einen 114 m hohen Hügel,

             und dann zu einer traumhaften Bucht, schwimmen, schnorcheln mit Seelöwen

             und Galapagos Pinguinen.

- nasse Abfahrt zurück auf Boot – Abenddinner, nach dem Essen

- Nachbesprechung zu den Ereignissen des Tages….

..und so ging das die ganze Woche…..

um 4 Uhr früh – ein Weckruf – alles auf – das „Kreuz des Südens“ steht am Firmament,

( viele von der Gruppe haben es noch nie gesehen ), anschließend erklärte der Guide,

anhand seiner „Sternenkarte“ – die „bekannten“ Gestirne –

….welch ein Service…..,

Danach wird der Anker gelichtet und es geht los, in Richtung San Salvator…….

Die Galapagos-Inseln sind ozeanische Inseln mit aktivem Vulkanismus, ohne Verbindung zum Festland und vom Meeresboden aus großer Tiefe „gewachsen“. Sie sind im Verlauf von Millionen Jahren aus den Bewegungen der Platten und Hot Spots entstanden.

TEIL 2 ( von 10 )

Der Anker wird gelichtet und wir fahren los Richtung

S a n S a l v a t o r .

Die Wellen sind hoch, das Schiff schaukelt ganz schön. In unseren Kabinen sind die Fenster undicht und das Wasser spritzt herein.

Die Insel San Salvator oder Santiago ist 585 qkm groß, ein „Zuckerhut“ – Vulkan überragt die vegetationsarme Insel.

Nach 4 Stunden gehen wir vor San Salvator vor Anker. Die „Wiedergeburt der Sonne“, war bereits mit den Kameras festgehalten worden. Danach Frühstück.

Wir besteigen das kleine Motorboot nur in Badehose und Leiberl und tuckern los. Am Strand, in der „Schwarzen Bucht“ treffen wir auf die ersten Seelöwen, die sich an den ersten Sonnenstrahlen erwärmen. Sie reagieren nicht einmal, als wir 2 m davor unsere Füße ins Wasser setzten.

Die „nasse“ Landung hat heute schon besser funktioniert.

Die Galapagos-Seelöwen gehören zur Familie der Ohrenrobben, mit kleinen Ohren und kurzem Hinterteil. An Land bewegen sie sich auf allen Vieren, zum Schwimmen werden nur die Vorderflossen benutzt. Sie können Tauchtiefen von über 200m erreichen. Sie leben in Kolonien. Die Weibchen, die bis 80 kg schwer werden, gebären nach neun Monaten ein 4-6 kg schweres Junges, das bis zur nächsten Geburt gesäugt wird.

Seelöwenjunge saugen an der Brust der Mutter. Der Pascha ( Herr des Harems ) liegt faul im schwarzen Sand und passt dabei auf seine „Damen“ auf.

Wir ziehen unsere festen Schuhe an und wandern am Strand entlang. Jede Menge Seelöwen im Sand, auf den schwarzen Lavasteinen und in Felshöhlen.

Wir gehen zwischen ihnen durch, sie lassen sich nicht stören und genießen die wärmende Sonne. In einem kleinen Tümpel spielt eine Seelöwin mit ihrem 2 Tage alten Baby.

Die Lavafelsen sind mit Meerechsen und roten Krabben bevölkert.

Die Meerechse ist die einzige Echse der Welt, die eine amphibische Lebensweise angenommen hat. Ihre besondere Umweltanpassung führte zur Ausbildung kleiner, scharfer Zähne, die ihr das Abweiden der Algen ermöglichen. Sie verringern ihren Herzschlag im Wasser von vierzig auf zwölf Schläge pro Minute und können so länger tauchen.

Die rote Klippenkrabbe lebt im Felsbereich an der Wasserlinie und nur wenn sie in Bedrängnis ist, geht sie ins Wasser. Die Jungtiere sind zur Tarnung schwarz, sogar vor den erwachsenen Artgenossen, die sie gelegentlich verspeisen.

Ein Lavareiher sitzt auf einem Felsvorsprung unbeweglich. Er jagt in der Nacht und sieht uns gar nicht an, als wir nur einen Meter an ihm vorbeigehen.

Am nächsten Strandabschnitt liegen große Gruppen an Pelzrobben. Sie sind kleiner wie die Seelöwen, haben große Augen und größere Ohren.

Sie bevorzugen Höhlen und Spalten der Lavaküste. Es gibt auf Galapagos geschätzte 50.000 Tiere.

Wir sind von Fregattvögel umkreist, die „Piraten der Lüfte“, es gibt zwei Arten, der Prachtfregatt u.- der Bindenfregattvogel. Sie stehlen anderen Vögeln die Beute und lauern immer darauf.

Die Männchen haben einen leuchtendroten Kehlsack, der zur Balzzeit aufgeblasen wird.

Sie niesten bevorzugt in den Ästen von Salzbüschen. Der einzige Junge wird ein halbes Jahr von den Eltern versorgt.

Am Rückweg gehen wir abseits vom Strand und da merkt man erst die Hitze. Samuel dreht einen Stein um und zeigt uns einen darunter verborgenen Skorpion. Er ist zwar giftig, aber das Gift ist nicht tödlich.

Die Insel San Salvator gehört erst seit 1957 zum Galapagos-Nationalpark. Früher siedelten hier Fischer.

Zurückgekehrt zum schwarzen Sandstrand ziehen wir Flossen und Schnorchel an und gesellen uns zu den Seelöwen ins Wasser.

Es ist etwas frisch, doch vor lauter Begeisterung merkt man das nicht.

Die Seelöwen „flitzen“ an uns vorbei, als wenn sie mit uns spielen wollten.

Ein wunderbares Erlebnis, Aug in Aug mit den Seelöwen zu schwimmen.

Zurück an Bord sitzen wir an Deck in der Sonne und wärmen uns auf, wie die Seelöwen und Meeresechsen.

Die Glocke ruft uns zum Mittagessen, nachmittags wollen wir nach B a r t o l o m e, einer kleinen Insel, welche San Salvador vorgelagert ist, weiterfahren.

BARTOLOME ist vulkanischen Ursprungs und am HOT SPOT gelegen.

TEIL 3 ( von 10 )

 Wir fahren jetzt nach BARTOLOME, einer kleinen Insel, welche San Salvator vorgelagert ist.

Sie ist auch ( so wie alle Inseln des Archipels ) vulkanischen Ursprungs und am „Hot Spot“ gelegen.

Die unterirdischen Platten schieben sich ständig unter das Festland, daher gibt es hier rege vulkanische Tätigkeit und viele „kleine“ Erdbeben.

Sie ist nur etwas mehr als 1 qkm groß und bietet eine außergewöhnliche Tierwelt.

Von ihrem höchsten Punkt, ein herrlicher Panoramablick über die SullivanBay, hinüber zur Insel Santiago.

BARTOLOME ist die meistbesuchte Insel das gesamten Archipels, ihr Kennzeichen ist die große Felsnadel PINNACLE Rock.

Wir haben eine „trockene“ Landung. In die Lavafelsen wurde ein kleiner Steg gebaut. Auf den Stufen liegen drei Seelöwen und wir gehen langsam an ihnen vorbei, sie flüchten nicht. Wir warten noch auf unser zweites Boot, als ein weiteres Boot anlandet, das sich diese Touristen, laut in englischer Sprache unterhalten und an Steg an Land „trampeln“, flüchten die Seelöwen ins Wasser.

Dann machen wir uns an den Aufstieg des 114m hohen Vulkans.

Man sieht erkaltete Lavaströme, erloschene Krater, niedere endemische Pflanzen und Lavakakteen, die nach amerikanischen Untersuchungen 300 Jahre alt sind.

Vulkanische „Bomben“ ( Felsbrocken ), die nach Untersuchungen, von bis zu 40 km entfernten Vulkanen stammen, als Gasblasen aus dem Krater geschleudert wurden, im

Flug abkühlten und auf der Insel niedergingen.

Über Holztreppen gelangten wir zum Gipfel, von wo aus am einen schönen Ausblick auf die umliegenden Inseln, den Galapagos Felsen und die Doppelbucht hat.

Unten am Strand schnorcheln wir anschließend inmitten einer kleinen Galapagos- Pinguinkolonie.

Die Pinguine hier nehmen eine Sonderstellung ein, da sie ihren Lebensraum gewöhnlich in den kalten Gewässern der Antarktis haben.

Durch den Einfluss des Humboldtstromes lebt auf den Galapagos die nördlichste Pinguinart der Erde.

Sie gehören zu den fünf endemischen Seevögel, die auf Galapagos beheimatet sind.

Es leben weniger als 1000 Paare hier, die Pärchen bleiben ein Leben lang zusammen.

Die aus 1 bis 2 Eier schlüpfenden Jungen werden gemeinsam aufgzogen. An Land wirken sie unbeholfen, im Wasser hingegen, schwimmen sie bis 40 km/h schnell.

„Lustig“, eine ganze Reihe von Pinguins stehen wie „Soldaten“ am Fels und sehen uns beim Schnorcheln zu – wo gibt’s das schon, nur HIER.

Vereinzelt sehen wir Korallen, große Seeigel, Wasserpflanzen, ein Stachelrochen liegt unter uns im Sand.

Wir schwimmen in Schwärmen von Schnapperfischen, große Papageienfische fressen die Algen vom Felsen, Wimpelfische kommen angeschwommen, Pinguine „flitzen“ vorbei und Pelikane tauchen im seichten Wasser vor uns……

Unsere Unterwasserkameras „stehen“ im Dauereinsatz, „stressig“, die Motive hier, man kommt einfach nicht dazu alles „einzufangen“, doch das Erlebnis - ….unvergesslich.

Als wir nach einer Stunde aus dem Wasser steigen, sind wir ganz durchgefroren. Die Seelöwen an Land posieren noch für weitere Fotos…..Ende nie…..

Unser Boot holt uns ab und wir kehren zu unseren Schiffen zurück, …schnell eine heiße Dusche…..,

dann werden die „Unterwasser-Schnappschüsse“ in der Runde gezeigt, jeder ist stolz auf die „Ausbeute“……

Nach dem Abendessen, so wie immer „ Schule“ mit Programm für Morgen:

7 Uhr – Frühstück vor der Insel Genovesa ( 8 stündige Anfahrt, betreten mit Sondergenehmigung ( hatten wir vorher organisiert ), nicht jedes Boot darf zu dieser Insel,

8 Uhr . trockene Landung, 2 km Wanderung zu Rotfußtölpel, Maskentölpel, Wellenläufer,

Eulen, Fregattvögel, Gabelschwanzmöwen, und zu den seltenen Tropenvögel,

11 Uhr – Rückkehr an Bord, Mittagessen,

14 Uhr – nasse Landung in der Darwin Bucht, 1 km Wanderung zu Fregattvögel (Beobachtung des Paarungsverhalten – zauberhafter „Tanz“ der Vögel, mit weit von sich gestreckten Flügeln – ähnlich des Verhaltens der „Auerhähne“ in unseren Breiten ),

Rotfußtölpel,

Schwimmen und Schnorcheln mit Schwarzspitzen- u Galapagos Haien

( muss das sein ??? )

16 Uhr – Rückkehr auf Boot und währen der Fahrt zur Insel South Plaza –

Erklärung zu den Meeresströmungen.

Es ist nun 21 Uhr geworden, müde vom Schwimmen, Schnorcheln und „Schauen“ begeben wir uns in die Kabinen ( ich schlafe oben in der frischen Luft, mit dem klaren Sternenhimmel über mir ).

Um Mitternacht wird der Anker gelichtet und die lange ( 8 Std ) Fahrt geht los ( die See war rau mit bis zu 3 m hohen Wellen – einige von uns konnten nicht schlafen ).

Um 04 Uhr früh werden wir den Äquator überqueren und nach insgesamt 53 Seemeilen die Insel Genovesa erreichen.

Auf GENOVESA erwartete uns eine unbeschreibliche, seltene und nur hier vorkommende Vielfalt an Land- u Meerestieren, insbesonders auch die Vogelwelt.

 Diese Insel ist ein eigenes Paradies.

Es wird schwer werden, diese Erlebnisse, Eindrücke und die Einmaligkeit dieses Besuches in einem kurzen Bericht unterzubringen……

TEIL 4 ( von 10 )

n der Nacht haben wir den Äquator in nördlicher Richtung überquert, auch war – wie schon im letzten Teil erwähnt – starker Wellengang gewesen. Am Morgen hat sich jedoch das Meer beruhigt und einige am Schiff konnten jetzt erst einschlafen….doch

Für 7 Uhr war Frühstück angesagt, um 8 Uhr, unser erster Landgang auf der Insel Genovesa ( auch „Tower“ genannt ).

Die fast kreisrunde, flache nur 14 qkm große Insel, bildet ein alter Schildvulkan mit kleiner Caldera, die ein Salzsee füllt.

Auf der sehr trockenen Insel wachsen Feigen-u. Lavakakteen, Crotonbüsche und gelbblühende Cordien.

Der weite Weg zu dieser Insel lohnt sich vor allem wegen der großen Rotfußtölpel-Kolonien. Aber auch Bindenfregattvögel, Maskentölpel ( diese sind meine Lieblinge ), Rotschnabel-Tropikvögel (sehr elegant ), Galapagos-Tauben und Gabelschwanzmöwen bevölkern die Insel.

Es ist die einzige Insel im Norden des Archipels, die nur mit Sondergenehmigung

( hatten wir ) besucht werden darf. Auch muss man dazu ein etwas größeres Schiff haben, da der 8 std. Weg, durch die auf dieser Strecke oft raue See nicht von allen Booten bewältigt werden kann.

Unser kleines Beiboot ( Motorboot ) „kämpft“ gegen die Wellen der Brandung an, als wir zum ersten Mal auf der Insel landen.

Einige spitze Haifischflossen sind in der Nähe der Landungsstelle zu erblicken. Wir legen an einer sehr hohen Felswand an, auf der ersten Stufe liegt ein Seelöwe und schaut uns zu, wie wir mühsam vom wackeligen Boot an Land klettern.

Drei Schritte weiter ist ein Nest einer Gabelschwanzmöwe, die uns mit rot umrandeten Augen neugierig beäugt. Sie ist ein nachtaktiver Jäger auf See, die tagsüber im Nest sitzt.

Die Füße und Beine sind rot. Es gibt ca 30.000 Tiere. Brutzeit ist das ganze Jahr über.

Wir klettern das steile Ufer hinauf und erreichen ein Hochplateau mit blattlosen Bäumen.

Wenn man die Rinde ritzt, riecht es nach Weihrauch, der PaloSanto- Baum ist ein „heiliger“ Baum).

In seinen Zweigen sind Nester der seltenen Rotfußtölpeln. Der Rotfußtölpel lebt nur auf den Inseln Genovesa und San Christobal.

Als markanter Unterschied zu den beiden anderen Tölpelarten, die ausschließlich auf dem Boden nisten, wählt der Rotfußtölpel Salzbüsche, Balsambäume und gelegentlich Mangroven als Nistplatz.

Unter den Zweigen des MUYUYO, eines Strauches mit kleinen gelben Blüten, sind Nester der Maskentölpel. Er ist der größte Vertreter seiner Familie und kommt auf fast allen Inseln vor. Von zwei Jungen überlebt immer nur eines, das zweitgeborene wird aus dem Nest geworfen.

Wir sehen die Eier, die kleinen Kücken, bis zu fast ausgewachsenen Jungen.

Alle bleiben sitzen und gegenseitig „betrachten“ wir uns. Unvorstellbar, dieses Verhalten, einfach nur hier möglich.

Ich kann ihnen diese Momente nicht weitervermitteln, so ein Erlebnis, jeder hatte nur seine Kamera vor dem Gesicht, um ja dieses Erlebnis ( unwirklich und noch nie erlebt – „Vögel fliegen nicht weg“ ) für zuhause festzuhalten.

Da ich selbst nicht mehr fotografiere ( aber meine Gattin macht 1……solche Bilder ), habe ich genügend Zeit, all diese Erlebnisse in mich aufzunehmen und „abzuspeichern“.

In den Zweigen des Palo Santo sind auch Nester von Fregattvögeln. Die Jungen werden von den Eltern zwei Jahre lang gefüttert…

10 Jahre lang lernen sie fliegen (!), und sind dann erst selbstständig. Ein großes flauschiges Junges mit hellem Schnabel guckt uns neugierig an.

Im Aufwind der Felsen schweben Rotschnabel- Tropikvögel und führen uns ihren „Lufttanz“ vor.

Die Tropikvögel sind erkennbar an den langen Schwanzfedern, immer wieder attackiert von den Fregattvögel.

Diese ziehen an den langen Schwanzfedern, bis der Tropikvogel seine Beute aus dem Schnabel fallen lässt und der Fregattvogel den Fisch im Flug noch auffängt.

Gebannt schauen wir diesem Schauspiel lange zu, Fotos davon sind sehr schwer, da alles so schnell vor sicht geht…..

Da die Fregattvögel nicht tauchen können, ernähren sie sich nur vom Stehlen….

Zu Mittag zurück zum Boot, aber noch vorher ein „Schnorcherl“ um das Boot.

Wir schwimmen mit Schildkröten um die Wette, blaue Torpedofische, mit gelben Flossen am Kopf umkreisen uns dabei.

Es ist schwer für mich, Euch die Eindrücke so 1:1 zu vermitteln, ist einfach nicht immer möglich, man muss das alles selbst einmal erleben.

..dann, unsere Schiffsglocke ruft uns aus dem Wasser, das Essen ist fertig……..

…am Nachmittag geht’s wieder los, zu den Erlebnissen auf GENOVESA…..

Teil 5 ( von 10 ) -

Vor dem nächsten Landgang – SCHULE – durch den Guide Samuel;

Samuel erklärt uns die Meeresströmungen:

Der Humboldtstrom kommt von Süden, trifft auf Chile, fließt entlang der Küste nach Peru, dann durch die Erdrotation Richtung Westen, erwärmt sich entlang des Äquators, bringt viel Plankton mit und trifft auf die Galapagos-Inseln von Juni bis Dezember, kalte, trockene Saison.

Dezember bis Juni fließt er wieder Richtung Süden und nun kommt der Panamastrom, dreht sich durch die Erdrotation nach Westen und erreicht die Galapagos. Er ist warm und hat wenig Nahrung. Dann dreht er wieder Richtung Süden.

Der Cromwellstrom ist ein Tiefenstrom und versorgt die Inseln immer mit seinem Plankton.

Um 14 Uhr haben wir die nächste nasse Landung in einer Sandbucht auf Genovesa.

Gruppen von Seelöwen liegen unbeweglich im Sand, Gabelschwanzmöwen mit ihren Jungen spazieren am Strand entlang. Masken und Rotfußtölpel nisten auf niedrigen Büschen, ebenso die Fregattvögel.

Wir halten uns inmitten der Seelöwen auf und haben großen Spaß daran, den Muttertieren beim Spiel mit ihren Jungen zuzusehen. Dabei entstehen entzückende Gruppenaufnahmen, mancher sogar „schießt“ ein Portrait mit „Seehundschnauze“.

Samuel, der Guide ruft uns zusammen, erinnert uns nochmals an die Verhaltensweisen, dieses Mal insbesondere zur Haibeobachtung.

Er hat eine Gruppe von Weißspitzenhaien, im seichten Wasser, ganz nah bei uns entdeckt.

Unter seiner Führung „schleichen“ wir uns näher ran und versammeln uns auf einem kleinen Felsen nahe dem Ufer und tatsächlich……..im klaren Uferwasser können wir sie nun auch erkennen,

Whooow, direkt unter unserem Felsen haben sich, in einer Mulde am Meeresboden, wie in einem „Nest“ 10 – 15, bis zu 2 Meter lange Weißspitzenhaie eingefunden.

Unsere Kameras haben wieder „was zu tun“ und laufen „heiß“.

Samuel geht ins Wasser und taucht langsam zu den Haien hinunter. Diese verhalten sich ruhig. Einige Männer von uns folgen. Samuel deutet ihnen, hinter ihm zu bleiben.

Als er kurz danach fast bei den Haien ist, „stieben“ die in alle Richtungen auseinander, bleiben jedoch beisammen und kurz später versammeln sie sich wieder in der Mulde am Meeresboden.

Da mir die ganze „Sache „ nicht geheuer“ ist, rufe ich die Gruppe aus dem Wasser. Ich denke,

die Fotos sind genug, ich traue den Haien nicht.

Nun am Strand zurück, widmen wir uns den Lavaechsen, die in Grüppchen in der Sonne liegen. In unserer Gesellschaft befinden sich auch, Darwinfinken, Spottdrossel und Wellenläufer, wieder reiht sich Motiv an Motiv.

Nach einer Stunde schwimmen und schnorcheln, wobei wir auf zahlreiche Meeresechsen

im Wasser treffen und diese gut beobachten können, bringt uns unser Beiboot wieder aufs Schiff zurück, wo wir bei Kaffee und Kuchen lebhaft unsere Erlebnisse ausführlich besprechen.

Natürlich geht es immer wieder um das Erlebnis mit den Haien.

Von unserem Koch werden wir dabei aufmerksam gemacht, dass soeben Goldrochen am Schiff vorbeischwimmen, wir können noch 5 Stück an der Wasseroberfläche erkennen, dabei

auch ein Rudel Teufelsfische, jeweils einen halben Meter lang.

Hier ist „was los“ im Wasser, viele dieser Fische haben wir vorher nie gesehen.

Heute, noch vor dem Abendessen, Programm für Morgen:

7 Uhr – Frühstück,

8 Uhr – trockene Landung bei den Seelöwen auf South Plaza, 2 km Wanderung durch

die größte Seelöwenkolonie, Landleguane, Darwinfinken –

„durch die Darwinsche Evolutionstheorie sind 13 endemische Darwinfinken bekannt geworden. Sie haben unterschiedliche Lebensräume und sind anhand der Form und Größe ihrer Schnäbel voneinander zu unterscheiden“.

10 Uhr – zurück an Bord und 2 ½ Stunden Fahrt nach SANTA FE.

12.30 Uhr – Lunch an Bord,

14 Uhr – nasse Landung bei den Seelöwen, 1 km Felsenwanderung,

Landleguane, größter Kakteenwald der Welt,

15 Uhr – 16 Uhr Relaxtime

16 Uhr Fahrt nach Puerto Ayora auf SANTA CRUZ, 2 ½ Stunden,

19 Uhr – Dinner,

20,30 Uhr – Landgang in der Stadt

04,00 Uhr – Rückkehr aufs Boot.

Gegen 21.00 Uhr wurde der Anker gelichtet, 70 Seemeilen, oder eine Fahrt von 8 ½ Stunden lagen vor uns.

Am Morgen sollten wir die kleine Insel Las Islas Plaza ( Santa Cruz vorgelagert ) erreichen.

TEIL 6 ( von 10 )

Wir sind heute Nacht 70 Seemeilen weit von Genoseva nach South Plaza gefahren.

Nach 8 ½ Stunden wurde der Anker geworfen. Von diesem Geräusch waren natürlich alle wach, doch schliefen wir dann umso besser, denn es wurde der Motor abgestellt und es war ganz ruhig.

Las Islas Plaza sind zwei kleine Eilande direkt vor der Ostküste von SANTA CRUZ.

Die südliche Insel, 0,2 qkm groß, wird von den Booten angefahren. Der Süden der Insel bildet ein Kliff, an dem sich die Wellen schäumend brechen.

Der rote Korallenstrauch bildet einen roten Teppich der nur durch vereinzelt herumstehende Baumkakteen unterbrochen wird.

7 Uhr Frühstück, um 8 Uhr erster Landgang.

Schon vom Schiff aus kann man die große Seelöwenkolonie sehen. Trockene Landung ist geplant.

Unser kleines Boot bringt uns zu den Felsen, Seelöwen tummeln sich im Wasser, springen hoch in die Luft und begrüßen uns lautstark,

Wir gehen vorbei an riesigen Opuntien, Vesuvien breiten sich aus, sie können 20 Jahre ohne Wasser auskommen.

Goldwaldsänger mit leuchtend gelbem Gefieder und dunkelbraune Darwinfinken mit kräftigem Schnabel suchen nach Samen.

Auf der ganzen Insel, auch weit vom Strand entfernt, liegen Seelöwen und ihre Jungen.

Zwei Junggesellen kämpfen um einen schönen Aussichtsplatz am Felsen.

Unter einer Opuntie sitzt ein Landleguan.

Er hat einen Rückenkamm und stacheligen Nacken und ist ein aggressiver „Platzhirsch“.

Das charakteristische Kopfnicken soll seinen männlichen Artgenossen signalisieren, wer der Herr dieses Territoriums ist. Das Männchen ist leuchtend gelb, die Weibchen sind braun und grau.

Im Dezember ist Fortpflanzungszeit. Zwei Monate später legen die Weibchen bis zu zwanzig Eier in eine selbst ausgehobene Höhle, die danach zugescharrt wird. Nach drei bis vier Monaten schlüpfen die Jungen, von denen knapp die Hälfte überlebt.

Das geschätzte Höchstalter der Tiere beträgt 70 Jahre.

Fregattund Tropikvögel schweben von steilen Felsabbruch herauf, rote und schwarze Krabben klettern bis in 20 m Höhe.

Die Seelöwen liegen in großer Zahl am Weg und man muss aufpassen, dass man nicht auf einen draufsteigt.

Zwei Landleguane streiten um ein Weibchen. Sie haben ihren Rückenkamm aufgestellt, reißen das Maul auf und nicken mit den Köpfen. Einer gibt kampflos auf und flüchtet.

Gleich neben dem Landungssteg ist vor Minuten ein Seelöwenbaby zur Welt gekommen. Die Plazenta liegt am Felsen und das Baby müht sich Richtung Mutter. Diese packt es am Genick und bringt es in Sicherheit.

Mit dem kleinen Boot kehren wir auf Schiff zurück und fahren gleich weiter Richtung SANTA FE.

Es ist trüb, dunstig, aber nicht kalt.

Vor Santa Fe ankern wir und das Mittagessen wird serviert. Heute Reis mit Fleisch, Karotten und Zwiebeln. Als Nachtisch Wassermelonen.

Santa Fe ist 24 qkm groß und liegt ca 20 km südöstlich von Santa Cruz.

Auf dem Lavaplateau

bestimmen Baumkakteen, Palo Santos und Scalesia die Landschaft.

Der gelbliche Landleguan ist auf der Insel endemisch, ebenso die Galapagos-Reisratte, die man allerdings nur selten antrifft.

Am Nachmittag, freie Wahl der Unternehmungen, einige machen ein „Nachmittagsnickerchen“, einige lassen sich an Land bringen um dort neuerlich eine „Tierexpedition“ zu starten.

Ich selbst bevorzuge mit einigen der Gruppe schnorcheln zu gehen, da hier das Wasser sehr klar ist.

Auch viele Seelöwen sind im Wasser, wir sind dem Ufer auf 5 m nahe, und trotzdem stoßen wir auf eine Gruppe Weißspitzenhaie.

Respektvoll halte ich und auch die anderen einen Sicherheitsabstand ein. Als jedoch ein riesiger Seelöwenbulle auf uns zu schwimmt, habe ich genug vom Wasser und steige aufs Schiff zurück, nur hier am Schiff kann ich mir eine Zigarette anzünden ( auf den Inseln strengstens verboten ). Auch der Kaffee schmeckt gut dazu.

Langsam kommen alle wieder aufs Schiff zurück und wir lösen den Anker.

Um 16 Uhr fahren wir weiter nach Puerto Ayora auf SANTA CRUZ, Fahrzeit 2 ½ Studen.

Wir erreichen den Hafen und ankern gemeinsam mit vielen Schiffen vor dem Ort und das Nachtmahl wird serviert.

Übernachtung in der Bucht des Hafens, Programm für Morgen:

7,30 Uhr Frühstück,

8,30 Uhr – trockene Landung, endlich Landgang, 2 ½ std Wanderung, Besichtigung

des Charles DARWIN Centers, Besuch der Riesenschildkröten.

10,30 Uhr – Spaziergang im Ort ( etwas Shopping )

12.30 Uhr – Mittagessen im Ort,

14 Uhr – Busfahrt ins Hochland, Scalesia-Wald, Riesenschildkröten.

18 Uhr – zurück aufs Schiff, Fahrt nach Floreana.

Nach der Besprechung ging die Mannschaft an Land, wir blieben allein zurück.

Bei der Bar war Selbstbedienung, alle Getränke kostenlos.

Es ist an diesem Abend sehr „lustig“ an Bord geworden, alle waren „gut drauf“.

Um 23.00 Uhr war „Badeschluss“ und wir suchten die Kabinen auf.

..in der nächsten Fortsetzung, der hochinteressante Besuch in der Charles Darwin Forschungsstation.

Der englische Forscher erreichte die Galapagos Inseln bereits 1835.

TEIL 7 ( von 10 )

Heute frühstücken wir erst um 07.30 Uhr. Kein Schwimmen, kein Schnorcheln, nur Landgang.

Das kleine Boot bringt uns zur Anlegestelle bei der

D a r w i n S t a t i o n.

Dichte Mangrovenwälder, schwarzes Lavagestein mit roten und schwarzen Krabben und am Landungssteg stehen zwei Wasserleguane Modell. Wir fotografieren das putzige Männchen

„Aug in Aug“.

Zuerst besuchen wir die Charles DARWIN Forschungsstation auf der Insel SANTA CRUZ, mit 986 qkm die zweitgrößte von Galapagos.

Im Museum wird anhand von Fotos und Grafiken die Entwicklungsgeschichte des Nationalparks erklärt.

Der englische Forscher Charles DARWIN erreichte 1835 die Galapagos Inseln, Höhepunkt seiner Reise um die Welt.

Besonders durch die Beobachtung der nach im benannten Darwin-Finken, bildete die Grundlage seiner 20 Jahre später veröffentlichen EVOLUTIONSTHEORIE, die damals das

Welt – und Menschenbild revolutionierte und der immer noch grundlegende Bedeutund zukommt.

Der Schlüssel zur insularen Evolution ist die geographische Lage, also die Isolation der Galapagos.

Die THEORIE der natürlichen Auslese nach DARWIN besagt, dass nur die stärksten und anpassungsfähigsten Arten den Kampf ums Überleben bestehen.

Im Aufzuchtsgehege für GALAPAGOS-Schildkröten kann man die Riesenschildkröten ganz aus der Nähe sehen.

Auch L o n s o m e – G e o r g e, ein über 60 Jahre altes Schildkrötenmänschen der Insel

PINTA, er WAR der letzte seiner Art, da er heuer, im Frühjahr gestorben ist.

Wir haben ihn hier noch lebend angetroffen. Alle Versuche ihm ein „Schildkrötenweibchen“ zuzuführen sind leider gescheitert. Damit ist seine Rasse ausgestorben.

Die GALAPAGOS – Riesenschildkröten gehören zu den Attraktionen der Inseln. Von ursprünglich 14 Unterarten leben noch 11 endemische Unterarten, wovon fünf in den Kratern der fünf I s a b e l a – Vulkane leben, während die anderen Arten nur mehr in der Charles Darwin Station

gezüchtet werden ( ohne L o n s o m e – G e o r g e nur mehr 8 Arten ).

Es lassen sich grundsätzlich zwei Schildkrötentypen unterscheiden;

Schildkröten mit runden Panzern bewohnen das Hochland, sie können bis zu 340 kg schwer werden.

Schildkröten mit Sattelpanzern sind etwas kleiner, leichter und haben längere Beine.

In der Regenzeit findet die Fortpflanzung statt. Zu Beginn der Trockenzeit begibt sich das Weibchen in die Trockenzone, wo sie ein Loch gräbt und 10 bis 20 Eier ablegt. Nach 6 Monaten schlüpfen die Jungen.

Sie können bis 200 Jahre alt werden.

Auf GALAPAGOS sind die Welt größten und aktivsten Vulkane. Jeder Vulkan auf Isabela beheimatet eine andere art von Schildkröten.

In der DARWIN-Station werden von den gefährdeten Schildkrötenarten die Eier ausgebrütet und wenn die Jungen so groß sind, dass sie von Ratten und verwilderten Hunden nicht mehr getötet werden können, wieder ausgesetzt.

In der Natur brütet die Sonne die Eier aus. Wenn die Bruttemperatur über 28 Grad beträgt, werden es weibliche Schildkröten, ansonsten werden es männliche.

Durch verwilderte Hunde, Schweine, Ziegen und Ratten wurden die Tiere sehr dezimiert.

Außerdem waren sie früher Proviant für die Seefahrer.

Mittagessen im Hotel, Shrimscocktail, Suppe mit Rindfleisch, geb. Fisch und danach Honigmelonen.

Nach einer kleinen Shoppingtour ( Leibchen der Darwin Station sind sehr begehrt, da im Original nur hier ) fahren wir mit dem Bus zum V u l k a n S a n t a C r u z, quer durch die üppig schöne Landschaft auf einer viel zu breiten Straße ( die wurde brutal der Landschaft abgenötigt ).

Chininbäume und ein Scalesia- Wald mit grünen und schwarzen Flechten breitet sich auf den Hängen aus.

Der R u b i n t y r a n n ist gar nicht scheu und putzt sein Gefieder in den Bäumen neben der Straße. ( Jeder möchte ein Foto davon, da dieser Vogel, in dieser Art sehr selten ist und fast nur hier vorkommt- also Fotostop ).

Die Zwillinge L o s G e m e l o s, riesige Einsturztrichter des Vulkans, liegen an beiden Seiten der Straße, bewachsen von Riesenfarnen und Elefantengras.

Auf der Rückfahrt machen wir Halt bei einer Finka, einem kleinen Bauernhaus. Auf den Viehweiden des Hofes treffen wir auf zahlreiche Riesenschildkröten – im wahrsten Sinne des Wortes – so große Schildkröten hat noch keiner von uns gesehen - Wir haben an die 30 Stück gezählt.

Wunderschöne große Bäume stehen im Licht der untergehenden Sonne. Die Überraschung ist gelungen, so viele Riesen -Schildkröten zu sehen hätten wir nie erwartet.

Nach einer guten Jause in der Finka geht es zurück nach Puerto Ayora, dann rüber auf unser Schiff.

Nach einem sehr gelungenem Buffet, - wie immer – Programm für MORGEN:, welches schon auf der Tafel steht:

Wir ankern in der Bucht des Hafens,

um 02.00 Uhr fahren wir los nach F l o e a n a, ( also in der Nacht – Anker hoch ),

7 Uhr – Frühstück –

8 Uhr – nasse Landung in der „Post Office-Bay „Spaziergang zum POSTFASS am Strand „,

8,30 Uhr – Fahrt zu den Seelöwen – im kleinen Boot,

10,45 Uhr – Schnorcheln bei Devi´s Crown, mit allen Tieren die da sind,

12 Uhr – Lunch an Bord,

14 Uhr – nasse Landung auf P u n t a C o r m o r a n t, 2 km Wanderung,

15,30 Uhr – Fahrt nach P u e r t o V I b a r r a ( Stempel für den Reisepass ),

17 Uhr – trockene Landung, Einkaufen, anschließend Fußballspiel –

               AUSTRIA : GALAPAGOS – Ergebnis 4:4

Nach der Feier zum Unentschieden beim Spiel, „ab“ in die Kabinen, am Morgen wollen wir in F l o r e a n a sein.

TEIL 8 ( von 10 )

Wir ankern vor F l o r a n a. Die 173 qkm große Insel gehört zu den vier bewohnten und besteht aus einer Vielzahl von Vulkankratern.

In Puerto Velasco Ibarra auf der Westseite wohnen die meisten der knapp 100 Bewohner.

Wir gehen an der P o s t O f f i c e B a y an Land.

Früher hatten die Seefahrer hier Post deponiert und mitgenommen, wenn sie in das Land des Adressaten fuhren.

Auf den Lavafelsen rasten Blaufußtölpel, sie fischen hier, haben aber keine Nistplätze.

In der Bucht sind viele Pinguine zu sehen.

Wie „Sturzbomber“ stoßen Tölpel ins Wasser um zu fischen, manch mal ein ganzes „Geschwader“.

300 m oberhalb der Posttonne liegt ein Lavatunnel der bis zum Meer führt.

Mit unseren kleinen Booten fahren wir zu den Lavafelsen, wo die Seelöwen mit ihren Jungen liegen, bewacht von einem großen Bullen.

Opuntien wachsen aus den Lavasteinen. Seelöwen umschwimmen unsere Boote, tauchen darunter hinweg und gucken, ganz nah, neugierig und zutraulich ins Boot.

Bei der T e u f e l s k r o n e, einem halboffenen, versunkenen Vulkankrater, ankern wir zum Schnorcheln. Das Wasser ist ganz klar und tausende Fische mit uns.

Die Glocke „ruft“ uns zurück an Bord, es wird der Lunch serviert.

Am Nachmittag gehen wir in Punta Cormorant, in einer dunklen Sandbucht an Land, das Wasser hat durch Olivinkristalle eine starke Grünfärbung.

Am Strand wieder Seelöwen, welche von einem großen Bullen bewacht werden. Wir gehen zu einer Lagune mit Mangroven, das Wasser ist vom gelösten Eisen rötlich gefärbt.

Eine Gruppe von Flamingos ( unser eigentliches Ziel ) staksen durch das seichte Wasser vor uns und sind natürlich ein gutes Motiv für unsere Aufnahmen.

Dann erreichen wir eine weiße Sandbucht. Reiher fischen im seichten Wasser, auch Blaufußtölpel stoßen zum Fischen immer wieder ins Wasser.

10 bis 15 kleine Stachelrochen lassen sich mit den Wellen an Land spülen, jeder Schritt ist hier ein Motiv. Hier ist einfach immer neues zu sehen.

Plötzlich eine Aufruhr im seichten Wasser vor uns. Zwei Schwarzspitzenhaie haben es auf eine Schildkröte abgesehen und gelangen dabei fast an den Strand ( ich wusste bisher nicht, das Haie bis an den Strand, fast schon außerhalb des Wassers gelangen ).

Wir sind bei diesem Erlebnis schon ein wenig „ erschrocken“, außerdem waren die Haie bestimmt mehr als 2 m groß, keiner von uns ging hier mehr ins Wasser (?).

Wir gehen zur schwarzen Bucht, besteigen unsere Beiboote und kehren aufs Schiff zurück.

Der Anker wird gelichtet und wir fahren nach Puerto V. Ibarra, ein kleines Nest mit wenigen Bewohnern.

Eine deutsche Auswandererfamilie hat sich hier ein kleines Souvenier -Geschäft aufgebaut.

Wir erstehen einige T-Shirts und halten eine kurze Rast.

Zurück am Boot, relax und schnorcheln.

Am Abend, nach dem Dinner, Programm für Morgen:

7 Uhr – Frühstück

8 Uhr – nasse Landung in Punta Suarez, 2 ½ km Wanderung, Blasloch, Blaufuß-u. Maskentölpel, Lava – u.- Meeresechsen, und als einzige Stelle werden wir hier die großen Albatrosse in ihren Nestern vorfinden.

11 Uhr – Fahrt zur Garner Bucht – 1 Stunde

12 Uhr – Lunch an Bord

14.30 Uhr – nasse Landung in der Garner Bucht, Spaziergang, letzte Möglichkeit zum Schwimmen und Schnorcheln.

17,30 Uhr – zurück an Bord

19 Uhr – Dinner

22 Uhr – der Anker wird gehoben, Abfahrt nach Seymour Norte, wir verlassen

Floreana und fahren zur Insel E s p a n o l a.

Diese Nacht war unsere „unruhigste“, das Meer war aufgewühlt, hohe Wellen, wir „schifften“ nur langsam, um die hohen Wellentäler „auszugleichen“ unser Schiff war ein „Spielball“

der Wellen geworden. Außerdem hat es zu nieseln begonnen.

So ein Wetter lieben wir „Landratten“ nicht, manche von uns haben „weiße“ Gesichtsfarbe, an Schlaf war nicht zu denken, also fanden wir uns Männer zu einer Nachrunde zum Kartenspiel „Tarock“ ein.

Die Crew war nett und fürsorglich wie immer und betreute uns „ bei diesem Ritt“ besonders freundlich.

Auch solche „Unbilden“ sollte man als „Landratte“ immer vor einer Reise ( mit Schiffspassagen ) bedenken.

Die Fahrten von einer Insel zur anderen dauern oft ( so wie im Bericht schon einige Male angeführt ) über Stunden. Die Schiffe sind nicht immer groß genug, um auch die entlegenen Inseln „ruhig“ zu erreichen ( die kleineren Boote „kämpfen“ sich oft durch die Wellen ).

Darum versuche ich immer 2 Schiffe ( Boote ) zu buchen, da dadurch eine bessere Sicherheit gewährleistet erscheint.

Am Rande sei erwähnt, dass dies ein großer Vorteil einer Gruppenreise ist ( auch bei unserer

nächsten, kurz bevorstehenden großen Reise durch Indonesien, sind für Komodo bereits 2 Schiffe gebucht ).

…zu unserem Besuch auf E s p a n o l a, besonders zur Begegnung mit den Albatrossen

( nur auf dieser Insel anzutreffen ) werde ich im nächsten Beitrag berichten….

TEIL 9 ( von )

E s p a n o l a ist die südlichste Insel von GALAPAGOS und 61 qkm groß.

Geologisch gehört sie zu den ältesten Inseln des Archipels mit einer Steilküste am Süden.

Einmalig ist die Kolonie der Galapaos- A l b a t r o s s e, auch Blaufuß- und Maskentölpel nisten auf der Insel.

Das „Blasloch“, eine eingebrochene Basaltdecke mit Verbindung zum Meer, produziert in regelmäßigen Abständen, eine 20 m hohe Wassersäule, in deren Umkreis sich zahlreiche Meeresechsen ( in außergewöhnlich großer Zahl – die Felsen sind voll davon ) aufhalten.

Nasse Landung in einer kleinen Sandbucht. Ein großer Seelöwe versperrt uns die Einfahrt

( sie sind die „Pförtner“ der Inseln ). Nur widerwillig gibt er den Weg frei.

Große Wellen rollen an die Felszunge, die Gischt spritzt hoch auf.

Auf der Insel Espanola werden die meisten Seelöwen geboren. In der Bucht sitzen fünf Junge und begucken und beschnuppern unsere Turnschuhe neugierig.

Ihre Mama ist wahrscheinlich auf Nahrungsfang im Meer. Die „Kleinen“ warten schon auf ihr Frühstück.

Wir klettern über große Lavasteine und erreichen ein Plateau.

Dann plötzlich sehen wir sie vor uns; die A l b a t r o s s e, wegen dieser „Riesenvögel“ sind wir ja auch da.

In 6 großen Nestern, dazwischen immer wieder ausreichende Abstände, liegen sie vor uns, diese großen Vögel. In aller Ruhe lassen sie sich bestaunen.

In den Nestern die schon fast „flügen“ Jungen, putzig anzusehen.

Keiner von uns hat Albatrosse je in freier Wildbahn vorher gesehen, alle fotografieren andauernd.

Langsam, und so wie wir das von unserem Guide gelernt haben, gebückt, einzeln, ruhig und ohne zu sprechen nähern wir uns den Nestern am Boden. Keinesfalls wollen wir die Vögel hier erschrecken. Die Eltern, große Albatrosse verfolgen jede unserer Bewegungen.

Noch immer mit Abstand machen wir unsere Bilder. Aufregend ist das hier – unser erstes Erlebnis mit Albatrossen.

Der G a l a p a g o s – A l b a t r o s s ist die einzige Art aus der Albatross Familie, die in den Tropen vorkommt. Ausschließlich hier auf dieser Insel brütet der Albatross.

Außerhalb der Brutsaison ist der Vogel in Peru und Ecuador beheimatet.

Die Vögel werden bis zu einem Meter groß, haben dann ein Gewicht von rund 2 Kilo und erreichen eine Flügelspannweite bis zu 2, 5 m. Der Kopf ist weiß, oben mit gelben Einschlüssen. Seine Oberseite ist braun. Die Unterseite seiner Flügel ist an den Rändern dunkelbraun. Die Jungen werden von Dezember bis Januar flügge. Die Geschlechtsreife erlangen sie nach 4 – 6 Jahren.

Es gibt angeblich 21 verschiedene Arten von Albatrossen.

Abgesehen von den zahlreichen Erlebnissen und Tierbegegnungen, welche wir hier am Galapagos-Archipel schon hatten, würde diese Begegnung allein, die Reise zu den Inseln hier rechtfertigen.

Lange, lange standen wir bei den Nestern, keiner konnte sich so schnell von diesem Anblick trennen.

Weiter führt der Weg in die große Blaufußtölpel-Kolonie auf der Insel. Zwischen den Lavasteinen brüten sie. Manche haben schon ein bis zwei Junge.

Dann ein nächster Höhepunkt

( unwahrscheinlich, diese Tierwelt auf die wir hier treffen ),

Vor uns ein „Hochzeitstanz“ der Blaufußtölpel

( jedes Video würde auf YOU TUBE pausenlos „angeklickt“ werden ),

 

…sie schnäbeln, spreitzen die Flügel, wie zur „Sichel“ hoch, nicken sich zu und heben die leuchtend blau „lackierten“ Füße. Wie eingelernte „Tanzschritte“.

Die Balz findet immer am Boden statt und beginnt mit der Werbung um das Weibchen.

Dabei nimmt des Männchen die charakteristische Haltung des

 „S k y p o i n t i n g“ ein.

 

Hierbei werden die Flügel so nach vorne gestellt, dass die Flügelspitzen genauso wie Sch.... und Schnabel zum Himmel zeigen. Ist das Männchen erfolgreich beginnt die Parade

beider Tiere……( und die haben wir auch gesehen ).

Wir ( weiß nicht mehr, was ich dazu noch schreiben soll ) auch ich, sind so begeistert, momentan fällt mir kein weiteres Superlativ dazu ein.

Zwei solche Erlebnisse hintereinander, unvergesslich…….

Der Blaufußtölpel beherrscht den Galapagos-Archipel. Wie er zu den blauen Füßen kam ist nicht geklärt.

Ihre scheinbare Unbeholfenheit an Land steht in starkem Kontrast zu ihrer Meisterschaft in der Luft.

Sie erreichen eine Flügelspannweite von 100 – 150 cm und gleiten elegant über weite Strecken.

Haben sie eine Beute entdeckt, verharren sie einen Moment auf der Stelle, um sich dann aus einer Höhe von 20 m, wie ein „Kamikaze-Fliger“ gezielt in die Fluten zu stürzen.

Unser Weg führt zurück ( einmal müssen wir uns ja wieder losreißen ), wir hören das Tosen der Wellen, und als der Steig zu den Klippen führt, bläst uns ein frischer Wind und Nieselregen ins Gesicht.

Die Wellen branden an den Felsen, am Blasloch herrscht Hochbetrieb.

Unmengen von Lavaechsen haben die Felsen besetzt. Ihnen dürfte das Wind- u Regenwetter keine Rolle spielen, uns aber schon, darum zurück auf unser Schiff……

Dann zum letzten Mal, das Programm für Morgen:

7 Uhr – trockene Landung auf der Insel S e y m o u r N o r t e, 1 km Wanderung durch die Felsen, gute Schuhe, Fregattvögel, Blaufußtölpel und Seelöwen,

8 Uhr – Frühstück wieder an Bord, Fahrt nach Baltra

9, 30 Uhr – Gepäck raus an Deck,

9,45 Uhr – Landung in Baltra, Fahrt zum Flughafen

Heute Nacht haben wir noch eine weite Fahrt vor uns – 100 Seemeilen bis zur Insel Seymour

Norte, Fahrzeit 8 – 9 Stunden, auf der Strömung Richtung Äquator.

( hoffentlich bei gutem Wetter )

Um 22,30 Uhr hören wir noch wie der Anker gelichtet wurde…. und wir begeben uns zum letzten Mal auf große Fahrt…….

..die Insel SeymourNorte und unser Abschied von den Schiffen, im letzten Beitrag……

TEIL 10 - " der Abschied"

…der letzte Tag auf den Galapagos Inseln,

Um 06,30 Uhr rasselt die Ankerkette vor S e y m o u r N o r t e.

Wir sind die ganze Nacht gefahren ( 100 Seemeilen ) und haben gut geschlafen.

Die 1,9 qkm große Insel ist durch einen schmalen Kanal von Baltra ( Flughafen ) getrennt und bekannt wegen seiner großen Brutkolonien der Blaufußtölpel und der Prachtfregattvögel.

7 Uhr – trockene Landung auf SeymourNorte.

Die Insel ist mit Salzbüschen, Palo Santos und rotblättrigen Bodendeckern bewachsen, vorgelagert die zwei Daphne-Inseln in der Sonne.

Blaufußtölpel begrüßen uns mit dem Balztanz, heben die leuchtend blauen Füße, spreitzen die Flügel, machen eine Verbeugung und stoßen einen Schrei aus.

Wir sind auf der Suche nach Prachtfregattvögel mit aufgeblasenem Kehlsack. Dann sehen wir schon einige.

Der rote Kehlsack soll überfliegende Weibchen anlocken. Er wird in 20 Sekunden aufgeblasen und ist dann zwei Wochen aufgebläht.

Seelöwen in großer Zahl und unzählige Lavaechsen unter den Büschen am Weg. Hier erleben wir die Tierwelt auf Galapagos zum letzten Mal.

Mit schönen Bildern von den Prachtfregattvögeln mit ihren roten Kehlköpfen und einigen

Balztanzszenen verabschieden wir uns von den Inseln.

Das kleine Boot bringt uns zum letzten Mal auf unser Schiff zurück, wo schon das Frühstück wartet.

Nach dem Frühstück, die Verabschiedung für unsere Guides Samuel und Diego (der unseren zweiten Gruppenteil betreute), die uns einmalig „führten“, wie Lehrer die notwendigen „Geschichten“ zum besseren Verständnis von Land, Geschichte, Tieren und Verhaltensweisen vortrugen und s t r e n g darauf achteten, dass hier der Tourismus „ ein sanfter“ bleibt.

Viele unserer Mitschriften bei den Erklärungen der Guides ( Schule ), sind hier in die Beiträge involviert.

Anhand dieser Mitschriften werden wir auch das „Gelernte“ -

Darwinsche EVOLUTIONSTHEORIE, Geografie, Verhaltensweise der Tiere an Land und im Wasser und die fachlichen Erklärungen - besser in Erinnerung halten.

Rasch wird anschließend das Gepäck fertig gemacht und an Deck gebracht.

Dann, große Verabschiedung von der Mannschaft ( der Obulus wird übergeben ), der Kapitän hilft uns noch in die Schwimmwesten ( ist hier auf Baltra bei der Auslandung Pflicht )

und wir tuckern ein letztes Mal zur Anlegestelle am Hafen.

Blick zurück aufs Schiff, die letzten Fotos werden dabei gemacht. Dann wartet schon der Bus, welcher uns zum Flughafen bringt.

28 fröhliche Teilnehmer fliegen dann von Baltra über Guayaquil ( 1.200 km ) zurück nach Quito, von dort zum Badeanschluss in die Dominikanische Republik und nach einigen Tagen zurück nach Wien…

An die 100 Inseln hat der GALAPAGOS – Archipel, jede für sich ein kleines Paradies,

für uns …….UNVERGESSLICH , unsere Erlebnisse im Wasser und auf einigen dieser Inseln….

 Unser Dank gilt ALLEN, welche an der Organisation, an der Betreuung und Durchführung dieser Reise beteiligt waren,

( besonders meiner Gattin, welche an diesem Manuskript großen Anteil hat und noch dazu alle unsere tollen Fotos „schoss“ ).

                                                              - ENDE -

...gibt es FRAGEN zum Beitrag, dann bitte.....!

lg albre 13 TL

8 Antworten zu diesem Thema
Vermont
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TripAdvisor-Team
1. AW: "Inselhüpfen"auf GALAPAGOS" - Ein Reiseerlebnis"

Wow - mir fehlen die Worte! Traumhaft und ganz, ganz, ganz vielen Dank fürs Posten!

Katrin

Team TripAdvisor

Wien, Österreich
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2. AW: "Inselhüpfen"auf GALAPAGOS" - Ein Reiseerlebnis"

Servus im Forum,

Sollte der Wunsch bestehen, FOTOS zum Beitrag einzusehen,

dann bitte eine E-Mail Adresse auf meine PN senden und eine Fotoserie

 ( 5 MB ) wird zugesandt.

lg albre13

Mülheim an der ...
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3. AW: "Inselhüpfen"auf GALAPAGOS" - Ein Reiseerlebnis"

Hallo,

irgendwelche Tipps bzgl. Buchung Inselhüpfen? Käme von Quito.

Danke Manuela Richter

Vacha
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4. AW: "Inselhüpfen"auf GALAPAGOS" - Ein Reiseerlebnis"

Ich war ebenfalls von deinen Reiseerlebnissen begeistert und würde mich über Fotos wie von dir angeboten freuen.

Außerdem habe ich ein paar Fragen:

Wann genau hast du die Reise durchgeführt (Reisedaten) Ich plane für August 2015 und bin mir mit der Reisezeit unsicher.

Wie hießen die beiden Schiffe, mit denen ihr unterwegs ward?

Gehörst du selbst zu einem Reiseunternehmen, wenn ja zu welchem? (Das klang so durch)

Wie hast du es mit Geld tauschen gemacht? Zu hause? Vor Ort? Wie ist es auf Galapagos mit der Akzeptanz von Kreditkarten?

Ganz liebe Grüße, Ingeborg aus der Rhön

Vacha
Beiträge: 7
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5. AW: "Inselhüpfen"auf GALAPAGOS" - Ein Reiseerlebnis"

Ich war ebenfalls von deinen Reiseerlebnissen begeistert und würde mich über Fotos wie von dir angeboten freuen.

Außerdem habe ich ein paar Fragen:

Wann genau hast du die Reise durchgeführt (Reisedaten) Ich plane für August 2015 und bin mir mit der Reisezeit unsicher.

Wie hießen die beiden Schiffe, mit denen ihr unterwegs ward?

Gehörst du selbst zu einem Reiseunternehmen, wenn ja zu welchem? (Das klang so durch)

Wie hast du es mit Geld tauschen gemacht? Zu hause? Vor Ort? Wie ist es auf Galapagos mit der Akzeptanz von Kreditkarten?

Ganz liebe Grüße, Ingeborg aus der Rhön

Wien, Österreich
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6. AW: "Inselhüpfen"auf GALAPAGOS" - Ein Reiseerlebnis"

Servus Ingeborg,

..sorry bin soeben von einer Reise durch Rumänien zurückgekehrt, darum meine Antworten erst jetzt.

Nein ich gehöre keinem Reiseunternehmen an, habe diese Gruppe aber als Reiseleiter einer geschlossenen Gruppe (privater Verein) geführt. Veranstaltet wurde diese Reise für uns von einem RB in Wien. Da diese Reise schon länger zurückliegt, dürften meine Auskünfte nicht mehr den derzeitigen Gegebenheiten entsprechen. Aber aus Erfahrung darf ich Dir/Euch raten, den Geldwechsel immer vor Ort vornehmen, da es dann "billiger" kommt. Unserer Schiffe hießen "Advancer I u II".

Inzwischen wurden die Reisepreise für die Inseln stark erhöht und die Gebühr zum NP soll zur Zeit 200 USD betragen, welche dem Reisepreis zuzurechnen sind. Erkundigt Euch dazu vorher genau. Falls ihr alleine reist, werdet ihr einem der Schiffe (viele Nationalitäten) zugewiesen.

Die gängigen Kreditkarten werden vor Ort überall akzeptiert.

lg albre 13

Vacha
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7. AW: "Inselhüpfen"auf GALAPAGOS" - Ein Reiseerlebnis"

Ich danke dir für deine Antwort.

Deine Reiseerlebnisse hören sich sehr spannend an. In welchem Monat warst du auf Galapagos. Wir können eigentlich nur im Juli / August und sind unsicher, ob sich diese Monate wirklich eignen. Was meinst du?

Wien, Österreich
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8. AW: "Inselhüpfen"auf GALAPAGOS" - Ein Reiseerlebnis"

Servus Klavier 65,

... Eure Reisezeit passt gut für die Inseln. Wird zwar schon als kühle Jahreszeit bezeichnet aber die Temperaturen liegen dann noch immer bei 24 - 26 Grad. Eigentlich ist Juli-August die beste Zeit zur Tierbeobachtung ( aber genau kann man ja keine Vorhersagen mehr machen, das Wetter spielt oft weltweit schon "verrückt" ).

Wir waren im November, da waren die Nächte schon kühler und die Überfahrten bei Nacht nicht immer einfach ( viel Wind ).

Wünsche Euch eine tolle Reise (genügend Speicherkarten mitführen, Ihr werdet diese benötigen ).

lg albre 13

Antwort auf: "Inselhüpfen"auf GALAPAGOS" - Ein Reiseerlebnis"
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