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Osteuropäische Urlaubsgäste

München, Deutschland
Beiträge: 453
Bewertungen: 12
Osteuropäische Urlaubsgäste

Ein Spiegelartikel zu osteuropäischen "Urlaubsgästen" in Ägypten

spiegel.de/reise/fernweh/urlaub-in-aegypten-…

13 Antworten zu diesem Thema
Palma de Mallorca ...
Beiträge: 6
Bewertungen: 2
11. AW: Osteuropäische Urlaubsgäste

Mallorca hat immer mehr russische Investoren und Einwohner. Wer Russisch kann, hat derzeit einen sicheren Arbeitsplatz auf Mallorca. Mittlerweile gibt es eine russische Zeitung auf Mallorca und viele Hotels und Restaurants haben Ihre Speisekarten auch auf Russisch. Momentan hilft es schon der mallorquinischen Wirtschaft, wie es sich in der Zukunft entwickelt, werden wir noch sehen.

Hier ein Artikel zum Thema, falls jemand mehr erfahren will:

welt.de/reise/nah/article122357987/Die-Russe…

Wuppertal ...
Beiträge: 105
Bewertungen: 13
12. AW: Osteuropäische Urlaubsgäste

Bevor vorschnell und pauschalisierend über osteuropäische Touristen geurteilt wird, sollten wir uns sachlich an der Realität orientieren.

Zunächst gibt es in touristischen Gebieten immer Minderheiten, die durch bestimmte Verhaltensweisen auffallen. Das können dem Alkohol zugeneigte Briten und Schweden sein (besonders in Wintersportgebieten auffällig), aber auch Osteuropäer, deren Essgewohnheiten nicht konform gehen mit den Ansprüchen der Kontinental-Europäern. Am Buffet wird probiert, die Teller gehäuft belegt, der Tisch gleicht nach dem Aufbruch der Gäste häufig einem "Schlachtfeld".

Es gibt aber auch andere Beschwerden über Gäste aus anderen Ländern. Italienische Großfamilien belegen oftmals Tische mit mehr als 10 Personen, inklusive Kindern und das alles lautstark bis Mitternacht.

Die Liste der berechtigten und unberechtigten Verallgemeinerungen und landespezifischen Gewohnheiten kann man mit vielen weiteren Erfahrungen und Storys fortsetzen.

Ganz interessant ist in diesem Zusammenhang eine repräsentative Befragung bei Hoteliers, die weltweit durchgeführt wurde. Dabei wurde nach besonderen Auffälligkeiten von Touristen gefragt. Das Ergebnis sah wie folgt aus.

* Die weltweite Nr. 1 der "Reklamierer" sind die Deutschen, gefolgt von den Österreichern. Die Hoteliers gaben an, dass keine andere Gruppierung eines anderen Landes soviel und so häufig das Essen, die Zimmer, den Service usw. beanstandet. Zusätzlich gelten die Deutschen bei den befragten Hoteliers als ungeduldig und auch nicht gerade als besonders höflich. In den Touristenhotels sind die Deutschen die Vorreiter der Liegenreservierer. Einige Hoteliers bezeichnen die deutschen Gäste als "besitzergreifend", hinsichtlich Trinkgelder gelten die Deutschen eher als zurückhaltend.

* Das genau Gegenteil - also extrem angenehme Gäste - sind die Japaner, gefolgt von den Schweizern. Beide werden als sehr höflich, zurückhaltend, geduldig und als unauffällig bezeichnet.

* Hotegäste aus Russland hinterlassen oft die Zimmer in einem chaotischen Zustand. Laute und auffälliges Gelage (Alkohol bis zum abwinken) ordneten die Hoteliers vorrangig Russen und Briten zu. Wobei die Bezeichung Russen auch ehemalige Sowjet-Republiken beinhaltet.

Soweit diese Betrachtung. In Summe sehen die Zukunftsprognosen allerdings positiv aus. Man geht davon aus, dass sich osteuropäische Hotelgäste innerhalb der nächsten 10 Jahre weitesgehend den so genannten "westlichen Verhaltensstandards" anpassen werden. Bisher sind Sie es eben aus der Heimat nicht anders gewohnt.

Ein Hotelier (wollte namentlich nicht genannt werden) sagte aus, dass nach dem Mauerfall Gäste aus der ehemaligen DDR seinerzeit ebenso sehr seltsame Tischgewohnheiten praktiziert hätten. Inzwischen so der O-Ton des Hoteliers, gibt es "zwischen Ossis+ Wessis" keinen Unterschied mehr.

Fazit: Wir Italiener, Russen, Japaner, Chinesen, US-Bürger, Briten, Schweden haben alle unterschiedliche Gewohnheiten und Verhaltesformen. Manches davon sind Vorurteile, manches ist verallgemeinert und manches ist auch exakt so wie es berichtet wird.

Üben wir uns in Toleranz. Oder besser noch, lesen wir vor der Buchung von Touristen-Hotels, die genaue Beschreibung. Alleine die wichtige Textpassage > die internationalen Hotelgäste < sind bereits ein deutlicher Hinweis darauf, wen man dort häufig im Restaurant und an der Hotelbar trifft. Darüber hinaus gilt zu 90% immer noch die uralte Regel:

> Ja mehr Sterne ein Hotel hat, umso höher das Niveau der Gäste <.

Wobei natürlich die verbleibenden 10% schon lästig werden können und nicht jedes Hotel das sich mit 5 Sternen schmückt, auch 5 Sterne Leistungen bietet.

Was bleibt letztendlich ? Die Bitte nach etwa mehr Toleranz.

Zuletzt geändert: 14 Januar 2014, 15:54
Essen, Deutschland
Reiseziel Experte
für Nordrhein-Westfalen
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13. AW: Osteuropäische Urlaubsgäste

Deinem letzten Satz stimme ich voll und ganz zu.

Natürlich kann es sehr lästig sein, wenn man in einem Hotel auf richtig unangenehme Gäste trifft, egal aus welchem Land, aber wir sind auch nicht überall so sehr beliebt, wie wir es oft glauben und gerne hätten.

Antwort auf: Osteuropäische Urlaubsgäste
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