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Reisebericht 2011

Schwyz, Schweiz
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Reisebericht 2011

Schon im letzten Jahr hatten wir beschlossen, 2011 weniger lange in Belihul Oya zu bleiben.

Das war unser „Fahrplan“

Sri Lanka

Ankunft Negombo : 5 Nächte Silver Sands

Belihul Oya :14 Nächte Jungle Rest

Tangalle :14 Nächte Patini Beach Bungalows

wieder Belihul Oya : 14 Nächte

eine Tour für 14 Nächte

nochmals BelihulOya

und am Schluss wieder 5 Nächte Silver Sands Negombo

Als ob wir es geahnt hätten : Die ersten Tage in Belihul Oya hatten wir nur Regen, und es war so kalt, dass wir zum Abendessen die Klamotten anziehen mussten, mit welchen wir zuhause zum Flugplatz gefahren sind, das gab es wirklich noch nie!

Da Hochzeiten angesagt waren, versuchten wir so früh als möglich zur New Zealand Farm in Ambewela zu fahren, um Käse für unsere Freunde im Süden zu besorgen.

Zuvor musste unser Freund die Polizei anrufen, da Gerüchte über Erdrutsche kursierten. Tatsächlich gab es viele Erdrutsche, zum Teil war man noch am Aufräumen, zum Teil schon fertig. Es gab Felsbrocken von der Grösse eines Smart, ein Glück, dass da keiner drunter war!

Wir hörten auch, dass in den Bergdörfern wie Nuwara Eliya, Bandarawela und Haputale die Schulen wegen der Kälte geschlossen werden sollten, da heftige Winde vorausgesagt wurden.

Sei’s drum, dieser Reisetag war ein Tag an dem wir nicht frieren mussten, man konnte das Auto heizen.

Apropos Auto: Nachdem unser Freund letztes Jahr kein Auto hatte, hat er sich jetzt einen kleinen Lastwagen gekauft! Mum fährt im Lastwagen spazieren!

Dann kam der angesagte Wind und wir mussten die Badezimmertüre mit einer Schnur zubinden, um nicht der Zugluft ausgesetzt zu sein.

Eine grössere Überraschung stellte die neue Küche dar: sie ist näher an den Gästezimmern als die vorherige, es wird nur noch mit Holz gekocht und da keiner es vorher zum Trocknen reingeholt hat, qualmt es zum Er(husten)barmen. Jetzt sind wir gut geräuchert!

Ausserdem gibt es noch 3 Ziegen, weiss der Kuckuck wozu die gut sein sollen!

Hauptsache, sie waren billig!

Und immer wieder Hiobsbotschaften: Tote in Kandy nach einem Erdrutsch Geschlossene Schulen im Gebiet Trincomalee, die Leute werden aus im Wasser stehenden Häusern in Schulhäuser evakuiert.

Motorradfahrer erzählten uns von vielen geschlossenen Strasse und Umleitungen in Cental-Sri Lanka (von Anuradhapura über Kandy, Polonnaruwa Trincomalee bis Ampara ) Dahin war unsere 14-tägige Tour geplant.

Es gibt überflutete Reisfelder, die Gemüsepreise steigen auf europäisches Niveau. Ananas sind teuer, wie wir das nie erlebt haben und höchstens 2 Tage haltbar, ebenso Zwiebeln und Kartoffeln. Hoffentlich hört es endlich zu regnen auf!

Die Ziegen haben die Palmen gefressen, welche jeweils für Hochzeiten als Dekoration dienen.

Es sieht erbärmlich aus.

12 Antworten zu diesem Thema
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1. AW: Reisebericht 2011

Zeit zum Koffer packen für Richtung Süden. Mitbringsel aus der Schweiz und Käse zusammensuchen, unsere Freundin im Süden hätte gern noch ein paar Bücher aus der Guesthouse-eigenen Bibliothek.

Dann kam Daya uns abholen und los ging es Richtung Tangalle, Patini Beach Bungalows.

tripadvisor.de/Hotel_Review-g304142-d1909805…

Unterwegs kauften wir noch ein paar Früchte, weil wir am nächsten Tag zu unseren Freunden eingeladen waren.

 Die Sträucher und Palmen vor den Bungalows sind sehr stark gewachsen seit dem letzten Jahr (auch dank dem vielen Regen) und es ist nicht mehr leicht ein Bild zu schiessen, das die Bungalows zeigt.

Dann war Besuch bei unseren Freunden angesagt und wir starteten zu sechst.

Die Anreise zu unseren Freunden erfolgt immer noch per Boot über den Walawa Ganga und wir wurden abgeholt.

Es wurde ein sehr gemütlicher Nachmittag und es wurde so spät, dass der arme Daya den ganzen Heimweg die untergehende Sonne in den Augen hatte.

Von Tangalle aus machten wir einen Ausflug in den Bundala National Park.

hambantotazone.com/bundala-birdwatch-bundala…

Diesen mögen wir am liebsten, nicht zu gross, nicht spektakulär und daher auch nicht so voll von Touris.

Es war starker Regen in der Region, und der Jeep-Fahrer erkundigte sich, ob wir überhaupt kommen würden. Dabei hatten wir doch gar keinen Regen, der kam erst später, und wie!

Wir hatten einen etwas teureren Jeep gemietet, mit Van-Bestuhlung anstatt der seitlichen Sitzbänke. Kostenpunkt 4000-5000 Rs (je nachdem ob der Fahrer, der einem hinbringt noch zusätzlich verdienen will oder nicht. Unserer wollte nicht!)

Der Parkeintritt ist ungefähr 1800 Rs pro Person, ungefähr weil es ein zusammengesetzter Preis ist, wie in den meisten Parks:

Eintritt pro Person +

 Eintritt für den Jeep+

Servicecharge (wenn der Guide gut ist stört es einem nicht so)+

 ? % irgendeine Steuer

Mehr % eine andere Steuer

 Ach ja und noch 40 Rs, keine Ahnung ob für den Jeepfahrer oder den Guide

 Aber: wir haben viele Tiere gesehen:

2 Elefanten + ein Junges, 2 einsame Elefantenbullen, Wildschweine, Hirsche , einen Osterhasen, Mungos Affen und ungezählte Vogelarten.

 Eigentlich wollten wir später auch noch den Yala Park besuchen, aber das Geld dafür haben wir dann anderweitig investiert, Yala läuft uns nicht weg.

Und immer wieder Regen, heftige Gewitter und Stromunterbrüche. Eines Abends hatten wir ein unfreiwilliges Candelight-Dinner im Ibis mit anschliessender Heimkehr „nach Gefühl“ quer durch den Palmengarten. Kaum waren wir im Bett, war der Strom wieder da!

tripadvisor.de/Hotel_Review-g304142-d1723470…

Und immer wieder heftiger Regen. Schliesslich waren die 2 Wochen um, und wir haben im Süden trotz Regen wenigstens nicht frieren müssen.

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2. AW: Reisebericht 2011

Die Reise zurück nach BelihulOya fand bei besserem Wetter statt, alle Leute waren am Wäsche trocknen.

Dann gab’s eines Nachmittags einen Knall und ein Stuhl war zusammengekracht. Dummerweise hatte mein Partner darauf gesessen, was ihm wider mal eine Gehirnerschütterung einbrachte und eine Woche Ruhigstellung.

Die Ziegen gibt es noch immer, sie sollten angebunden werden mit einem Stück Wäscheleine, jetzt gehen sie „an der Leine „ spazieren und bleiben ab und zu hängen, was ein jämmerliches Gemecker auslöst.

Nach wie vor gibt es jeden Nachmittag heftige Gewitter und Wäsche trocknet nur, wer sie früh aufhängen kann. Wir haben von einem Guesthouse in Haputale gehört, welches keine unangemeldeten Eintages-Touristen mehr nahm, da die Leintücher nicht getrocknet werden konnten. Haputale liegt höher als Belihul Oya und hat mehr Nebel und Regen.

Dann entschlossen wir uns zu einem Tagesausflug nach Buduruwagala

sri-lanka-window.com/reiseziele/…start.htm

 Es kostet dort nun auch Eintritt, (200 Rs) aber man könnte auch einen Guide bekommen. Sie sprechen verschiedene Sprachen, und das wesentlich besser als jede Google Übersetzung.

Ich habe deutsch, französisch, holländisch und italienisch gehört, und alles war sehr verständlich und nicht nur auswendig gelernt.

Das Umland der heiligen Stätte war ein riesiger See, wo sich sogar Pelikane niedergelassen hatten. Die Regenfälle können auch gute Seiten haben.

Zum Mittagessen fuhren wir ins Wellawaya Rest House und wir haben selten so billig gegessen.

Wir überlegten kurz, ob wir auf einer anderen Route zurückfahren sollten, verwarfen diese Idee aber angesichts der drohenden Gewitterwolken. Zum Glück! Irgendwann begann sintflutartiger Regen und innert sehr kurzer Zeit hatte es reissende Bäche auf beiden Seiten der Strasse, von den Bergen flossen Bäche und brachten auch Geröll mit sich. Zum Glück ist ein Lastwagen etwas höher „auf den Beinen“ als ein PW. Es war eine anstrengende Fahrt, „Adventure tours“ halt.

So langsam rückte unsere grosse Tour näher, aber die gibt es hier erst später.

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3. AW: Reisebericht 2011

Von unserer Reise mit Nixon

tripadvisor.de/ShowTopic-g293961-i8983-k4445…

Zuletzt geändert: 02 Mai 2011, 15:36
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4. AW: Reisebericht 2011

Das Ende unseres SriLanka Aufenthaltes ist eigentlich schnell erzählt: Nach unserer Reise mit Nixon verblieben uns noch ungefähr 4 Wochen, 2 davon verbrachten wir in Belihul Oya, wo wir wohl einen Teil der Ziegen verspeist haben. Die waren nämlich bei unserer Rückkehr nicht mehr da, der Boy der für sie zuständig war auch nicht mehr (den haben wir aber sicher nicht verspeist.)

Das Wetter hatte sich nur wenig gebessert und wir versuchten, unsere 5 Koffer auf 3 zu reduzieren, da wir unser bisheriges Lager nicht mehr aufrecht halten wollen.

Dann war noch einmal SilverSands angesagt und von dort aus besuchten wir Eric Batiks in Marawila und die Negombo Lagune und das Naturschutzgebiet Muthurajawela. Es gibt dort viele Vögel und Reptilien und irgend eine Art kleiner "fliegender" Fische.

Nach einigen zusätzlichen Einkäufen war es Zeit den Flieger zu kriegen.

Wir werden in Zukunft mehr Zeit am Meer verbringen, da braucht man weniger Klamotten und nicht so warme, dafür ist die Miete teurer, was wohl auf kürzeren Aufenthalt oder ein billigeres Land hinaus laufen wird.

London
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5. AW: Reisebericht 2011

Hallo Mum47,

vielen Dank, daß du die Mühe gemacht hast, diesen wunderbar ausführlichen Reisebericht hier zu veröffentlichen.

Ich denke, daß er vielen, die wie ich noch nie in Sri Lanka waren, nicht nur Informationen über das Land gibt, sondern auch zum Reisen anreizen wird.

Gruß

Bettina

Innsbruck
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6. AW: Reisebericht 2011

Ich plane heuer im Dezember u. Jänner nach Sri Lanka zu reisen.

Ist diese Jahreszeit vom Wetter her günstig und wo soll ich die Reise starten?

Wäre froh um wertvolle Tipps. Danke

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7. AW: Reisebericht 2011

Hallo Margarita und willkommen bei TripAdvisor.

Ich bin selber nie im Dezember unten gewesen, aber allgemein wird gesagt, dass November bis März eine gute Reisezeit für Westen und Süden ist.

Es kommt nun darauf an, wie deine Interessen sind.

Kultur? Natur? Strand?

Des weiteren, auf welche Art du reisen willst, öffentlicher Verkehr oder Wagen mit Fahrer.(selbst zu fahren rate ich ab, das empfinde ich als russisches Roulette)

Wenn du länger als 30 Tage bleiben willst, brauchst du ein Visum.

Wir fangen jeweils in Negombo an, weil es am nächsten beim Flughafen liegt, das ist praktischer nach einem langen Flug als noch weit zu fahren.

(Andere sagen, dies sei verschwendete Zeit, aber ich brauch das so)

Die Ostküste mit Trincomalee und Yala ist zu dieser Jahreszeit eher ungünstig vom Wetter her. Allerdings sagen die Einheimischen, dass seit Tsunami das Wetter weniger zuverlässig ist als früher und dieses Jahr hatte ich diesen Eindruck auch.

Dezember dürfte preismässig teurer sein als normal, das ist wirklich Hochsaison und es ist gut, wenn du früh genug anfängst, dich umzusehen.

Für die Nationalparks konnte ich nichts Vernünftiges auf deutsch finden

…wikipedia.org/wiki/List_of_national_parks_o…

Das Kulturelle Dreieck würde ich nicht alles auf einmal machen wollen, irgendwann hat man genug davon

Kandy ganz sicher, Felsentempel von Dambulla eventuell

http://de.wikipedia.org/wiki/Kandy

Teeplantagen

Polonnaruwa oder Anuradhapura

Wenn deine Knie gut sind, allenfalls Sigiriya

Und dann wirst du noch etwas Strand haben wollen, eventuell Tangalle.

Ich hoffe, das hilft fürs erste.

Bis später

mum47

Karlsruhe ...
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8. AW: Reisebericht 2011

Hallo Mum47,

danke für's mitlesen.

... wir lesen uns ein wenig in Sri Lanka ein. ;-)

Darf ich fragen, was dich an Belihul Oya so fasziniert?

Liebe Grüße

Annette

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9. AW: Reisebericht 2011

Hallo Annette,

Auf Belihul Oya sind wir seinerzeit gestossen, weil ein dort wohnhafter Schweizer dafür geworben hat. Er führte dort mit einem Einheimischen zusammen eine Art Bauernhof mit Schweinezucht und Reis und bot 3 Zimmer an.

Das ganze fühlte sich an wie mitten im Dschungel, obschon es Nachbarn rundherum gab.

Das Grundstück stösst an den Belihuloya-Bach und die Einheimischen baden dort gerne.

Während der ersten Jahre haben wir im Haus der Familie die Mahlzeiten eingenommen, später gab es ein Restaurant, dann eine "Receptionhall" für Hochzeiten und zusätzliche Zimmer für Einheimische.

Der Schweizer ist vor einigen Jahren gestorben, er war über 80 und krank.

Mit all diesen Veränderungen hält sich jetzt meine Begeisterung für das Guesthouse Jungle Rest in Grenzen.

In Belihul Oya gibt es Tee- und Reisfelder, sowie Gemüse und Früchte.

Das Dorf erstreckt sich entlang der Strasse, hat aber auch abgelegenere Häuser, die man zum Teil nur zu Fuss erreicht.

Es hat dort wenig Touristen, weil die meisten eher ans Meer wollen.

Und man kann nachts schlafen ohne eine Kilmaanlage.

Es gibt hier Bilder, die zeigen, was die Faszination des Ortes ausmacht

www.google.ch/search…

Nachdem wie jetzt 2 Jahre nicht mehr in SriLanka waren, habe ich aber keine Ahnung, ob Jungle Rest noch zu empfehlen ist.

tripadvisor.de/Hotel_Review-g1061125-d104991…

Allerdings habe ich gesehen, dass das Tericoresort jetzt offen zu sein scheint, das war vor 2 Jahren noch im Bau

http://belihuloyatericoresort.com/

Das liegt noch etwas abgelegener als Jungle Rest und hat keine direkten Nachbarn.

Falls du mehr wissen willst, jederzeit gerne.

Priska

Zuletzt geändert: 10 Februar 2013, 9:45
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10. AW: Reisebericht 2011

Vielen Dank für deine ausführliche Info.

Wir gehen bei der Planung sicher nicht "normal" vor. Wir schauen zuallererst mal wo es was gibt und dann suchen wir Unterkünfte, an denen wir etwas länger bleiben wollen, im Durchschnitt eine Woche.

BELIHUL OYA werden wir auch mal notieren. "mitten im Dschungel, wenig Touristen" hört sich gut an.

RATNAPURA, ELLA, DAMBULLA, POLONARUWA . In diesem Viereck suchen wir nun Unterkünfte für ca 1 Woche oder länger. Und dann evtl noch eine Woche GALLE. Wenn wir Kultur mitbekommen ist es gut, aber in erster Linie möchten wir Natur.

Was ich so gelesen habe, ist es keine Problem einen Fahrer zu finden.

Eine Zugfahrt wollten wir auch noch mitmachen.

Antwort auf: Reisebericht 2011
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