Uns ist aufgefallen, dass Sie einen Browser benutzen, der von unserem System nicht unterstutzt wird. Die TripAdvisor Seite kann daher nicht korrekt dargestellt werden.
Wir unterstutzen die folgenden Browser:
Windows: Internet Explorer, Mozilla Firefox, Google Chrome. Mac: Safari.

Schnauze voll von USA

Innsbruck
Beiträge: 1
Bewertungen: 1
Schnauze voll von USA

Ich bin auf meinem letzten Dienst-Trip als Pilot grade mal seit 2 Tagen in den USA (leider sind es noch 14 weitere) und hatte eben schon wieder ein einschneidendes Erlebnis, das mich zu der Entscheidung bewegt hat, hier sicherlich privat keinen einzigen Urlaub mehr zu verbringen.

Ich wollte das schoene Wetter heute in New York nutzen, um mir Ellis Island anzuschauen, jene Insel, auf der frueher saemtliche Einwanderer per Schiff ankamen und dort der gesamten Einwanderungsprozedur unterzogen wurden. Wie ich von mehreren Leuten gehoert hatte, soll dies historisch sehr interessant in einem Museum dort aufbereitet sein.

Da Ellis Island leider nur per Zwischenstopp ueber die sich daneben befindliche Freiheitsstatue zu erreichen ist, hiess es also erstmal 45min vor dem Ticketschalter in der Schlange stehen. So weit so gut. Wer aber gedacht hatte, er koenne hinterher als stolzer Besitzer eines Tickets nun endlich die Faehre boarden, wurde sogleich eines Besseren belehrt: AIRPORT STYLE SECURITY AHEAD! wurde auf grossen Schildern angekuendigt. So musste man sich weitere 20min in einer Schlange durch gewundene Sicherheitsgatter pferchen, von Moechtegern-Security-Sheriffs herumkommandiert.

Endlich war man in einem heissen, schlecht klimatisierten Behelfszelt angekommen, wo man wie auf einem Grossflughafen auf bis zu 8 Securtiy Gates aufgeteilt wurde und sich saemtlicher Rucksaecke, Taschen, Metallgegenstaende etc. entledigen musste. Hier begann nun das Problem, welches mich als hochrangiges Al-Qaida Mitglied entlarvte:

Am Tag vor meinem Abflug in die USA war ich von einer Skitourenwoche aus dem Engadin zurueckgekommen. Mit Sack und Pack in der Wohnung angekommen, musste nun die ganze Ausruestung verstaut oder zur Reparatur gebracht werden und zugleich der Crewkoffer fuer den am naechsten Tag beginnenden 16-Tages-USA-Trip gepackt werden. Da nicht viel Zeit war, musste alles sehr schnell gehen und irgendwie muss dabei mein Schweizer Taschenmesser, welches ich bei Outdoor-Aktivitaeten immer in der Hosentasche trage und das sich schon oft als nuetzlich erwiesen hat, sich versehentlich in meinen Sportrucksack verirrt haben...

Jenen Sportrucksack habe ich zusammen mit meinem Flightkit immer als Handgepaeck dabei, wenn ich dienstlich unterwegs bin. So reiste also jenes Schweizermesser ohne mein Wissen und unbemerkt (!!) von den Flughafen-Securities in Innsbruck, Frankfurt und Luxembourg in meinem Sportrucksack in die USA. Gekommen ist es bis zu jener Sicherheitskontrolle vor der Faehre nach Ellis Island.

Dort wurde es von den Argusaugen der dienstbeflissenen dicken, schwarzen Polizistin, welche am Durchleuchtungsgeraet sass, sofort zielsicher erkannt. Ich wurde barsch aus der Schlange kommandiert, mein Rucksack, in dem sich lediglich eine Flasche Wasser, ein Sweatshirt und meine Kamera befanden, wurde akribisch von zwei Hilfssheriffs durchwuehlt, welche mir sodann das Corpus Delicti, das ich unbemerkt die ganze Zeit ueber bei mir getragen hatte, provozierend unter die Nase hielten. Die "Heroes" des Homeland Security Department hatten mal wieder ganze Arbeit geleistet: Der getarnte Al-Qaida Terrorist, der geplant hatte, mit seinem Taschenmesser die Statue of Liberty umzusaegen, war entlarvt !!!!!!

"You either leave it here and we destoy it or you gotta go back !!!" Vor diese Wahl gestellt, liess ich mich samt meinem teuren Werkzeug als enttarnter Top-Terrorist von den 2 Hilfssheriffs an der wartenden Schlange vorbei zum Ausgang geleiten, um mir mein Ticket rueckerstatten zu lassen. Wer nun gedacht hatte, dass dies so einfach moeglich sei, wurde wiederum eines Besseren belehrt: Ich hatte hoeflich 2 der vor dem Schalter Wartenden um Verzeihung gebeten, um kurz das 12USD teure Ticket zurueckzugeben, als mich "Big Mama", die hinter dem Schalter sass, anschnauzte: " You are cutting my line here !! You go all the way out and get back in line !!!!"

Ich hab ihr wortlos das Ticket hingepfeffert, konnte grade noch ein "nasty four-letter word" unterdruecken, hab mich umgedreht und bin ins Hotel zurueckgefahren.

Diejenigen von Euch, die in den letzten Jahren in den USA waren, koennen sicher von aehnlichen Erlebnissen berichten.

Die Frage ist: Braucht man sowas in einem sauer verdienten Urlaub ?! Die Antwort ist sicherlich NEIN.

Deswegen habe ich fuer mich beschlossen, dass ich privat hier sicherlich nicht mehr hinfliegen werde und ich hoffe, dass sich die paar Male, wo ich noch beruflich nach "God's own country" muss, sich aeusserst in Grenzen halten werden. Insbesondere, da jeder, der in die USA will (muss), jetzt bereits schon daheim vor dem Abflug schikaniert wird, indem er sich erstmal per Internet mit all seinen Daten bei Homeland Security um die Einreise bewerben muss, welche ihm dann -vielleicht- genehmigt wird.

Ich habe seit meinem 3.Lebensjahr sehr viel mit Amerikanern zu tun gehabt, und fuer mich ist es traurig zu sehen, wie sich die amerikanische Gesellschaft in jenem Zeitraum zum Negativen gewandelt hat: In Heidelberg, wo ich aufgewachsen bin, war das Hauptquartier der 7.US-Armee und wir hatten damals, Ende der 70er / Anfang der 80er-Jahre ein ausnehmend gutes Verhaeltnis mit den amerikanischen Familien in unserer Nachbarschaft. Es gab zahlreiche gemischt deutsch-amerikanische Einrichtungen und Aktivitaeten, zB war ich damals in einem deutsch-amerikanischen Kindergarten.

10 Jahre spaeter war dem schon nicht mehr so: Die Amerikanischen Familien begannen sich mehr und mehr abzukapseln, Kontakte waren kaum noch vorhanden. Dennoch habe ich waehrend meines Schueleraustauschs und meiner anschliessenden Pilotenausbildung in Arizona die Amerikaner weitestgehend als freundliches, offenherziges und unkompliziertes Volk kennengelernt.

Das hat sich leider mit der Jahrtausendwende und Praesident Bush junior voellig geaendert: Mittlerweile herrscht hier bloss noch eine grenzenlose Arroganz, obwohl das Land (mit Ausnahme was Computer-Technik betrifft) total rueckstaendig ist. Gleichzeitig ist die ganze Oeffentlichkeit von einer unglaublichen Paranoia erfasst, ueberall wird man nur von irgendwelchen selbsternannten Security-Sheriffs schikaniert und herumkommandiert.

Die Preise in Touristen-Hochburgen wie New York, Miami oder Los Angeles grenzen mittlerweile an Wucher, die Angestellten und Bedienungen verhalten sich ausgesprochen unverschaemt und der Service bei amerikanischen Fluggesellschaften ist eine einsame Katastrophe. Zwischen dem Umgangston von amerikanischen Flugbegleitern und jenem von Justizwache-Beamten besteht oftmals kein Unterschied mehr.

Muss man sich so etwas im Urlaub antun ?! SICHER NICHT !!

Ich habe im Rahmen meines Dienstes bei Cargolux Australien und Neuseeland kennen und lieben gelernt, sowie viele positive Erfahrungen in Suedostasien gemacht. Das Preis-/Leistungsverhaeltnis in diesen Laendern ist um Lichtjahre besser, die Einrichtungen modern, die Menschen offen und freundlich. Afrika und Suedamerika sind sowieso meine absoluten Lieblingskontinente. Und wir in Europa haben eigentlich den vielfaeltigsten und interessantesten Kontinent ueberhaupt. Der "American Dream" hingegen hat sich definitiv ausgetraeumt.

In diesem Sinne viele Gruesse " from the country of freedom" (hoffentlich bis auf Weiteres zum letzten Mal),

52 Antworten zu diesem Thema
Frankfurt am Main ...
Beiträge: 41
1. AW: Schnauze voll von USA

Dein Bericht hat mich doch das ein oder andere Mal zum Schmunzeln gebracht. Als Opfer der zurzeit intensivierten Sicherheitsmaßnahmen in den USA hat man selbst jedoch nichts zu lachen. Das habe ich am eigenen Leib erfahren.

Ich habe mich vor einem guten Jahr auf eine Position in den USA (New York) beworben und hatte die Zusage der Stelle. Meinen Arbeitgeber im Rücken (einer international anerkannte Firma) dachte ich, das Arbeitsvisum sollte kein Problem darstellen. Obwohl alles hätte klar gehen sollen, da keine Einwände gegen meine Bewerbung eingereicht wurde, das Interview bei der Botschaft ohne Probleme über die Bühne gegangen war, platze das Visum in letzer Minute. Eine falsche Angabe im Detail bezüglich meiner zukünftigen Stelle machte das ganze zunichte, interessanterweise auch erst, nach dem schon zig Personen die Unterlagen in Händen hielten!

Natürlich waren Wohnung und dergleichen längst organisiert, die Koffer praktisch gepackt. Eine unglaubliche Leistung der Überbürokratisierung und falscher Sicherheitsstandards, meiner Meinung nach.

In solchen Moment fällt es verdammt schwer, den USA nicht den Rücken zu kehren. Genau das habe ich übrigens für einige Zeit, genauer gesagt Jahre, getan.

Was mich jedoch zurückgebracht hat, waren Freunde und Bekannte in den USA. Diese sind trotz des offensichtlich wechselnden Klimas die alten geblieben (teilweise sind sie sehr unglücklich über die Entwicklung in den letzten Jahren).

Der größte "Schock" für mich war die Abfertigung bei der Einreise, als ich das erste Mal nach Jahren zurück in die USA gereist bin. Kein Willkommen, im Gegenteil, jeder scheint verdächtig zu sein, pure Abfertigung, argwöhnische Fragen zu einem Marokko-Stempel, der in meinem Reisepass war (das habe ich bis heute nicht verstanden).

Trotz dieser neuen Maßnahmen hat das Land für mich immer noch einen großen Reiz aus der Perspektive des Reisenden. Zum Glück gibt es noch viele "vernünftige" Leute dort. Dass die ganze Öffentlichkeit von Paranoia erfüllt ist, kann ich nicht bestätigen. Viele Sachen werden hochgeschaukelt, Panikmache verkauft sich immer gut, aber es gibt genügend, die das durchschauen.

Man darf die Leute nicht mit den Regierenden verwechseln, da liegen ebenso wie in vielen anderen Ländern Welten dazwischen.

Wer jedoch in die USA reist und vorher nur in Urlaubsländer war, wo man Blumenkränze um den Hals gehängt bekommt, der wird bei der Einreise in die USA die ein oder andere Überraschung erleben.

Soviel von mir zu diesem Thema.

Gruß, ein immer noch in die USA reisender

nordamerikaner

Albany, New York
Reiseziel Experte
für Oberbayern, New York
Beiträge: 2.575
Bewertungen: 85
2. AW: Schnauze voll von USA

dass man angeblafft wird kann dir in deutschland auch passieren. das haelt mich nicht davon ab nach deutschland zu reisen.

das land hat unendlich viel zu bieten, da kann man ueber sowas schon mal hinweg sehen finde ich. gut, in der situation nervts vermutlich aber deswegen einem gesamten land den ruecken zu kehren?

Hongkong, China
Beiträge: 3.440
Bewertungen: 109
3. AW: Schnauze voll von USA

"dienstbeflissenen dicken, schwarzen Polizistin,"

Bist Du rassistisch geworden dabei?

Aergerlich. Aber dass das Messer dort war, war sicherlich nicht deren Fehler, oder?

Hast Du Dich dann gleich mal bezueglich der Crew Security Checks in Innsbruck, Frankfurt und Luxembourg beschwert? Die haetten das Problem ja schon lange aus der Welt schaffen koennen.... ;-) Nur mal eine andere Perspektive.

In NYC war ich neulich auch. Billig shoppen, guenstig essen. Ich habe tolle Bedienungen erlebt mit Fokus auf Service und voller Elan bei der Arbeit, selbst in einem Restaurant, wo ich kein 10 Dollar ausgegeben habe, und soetwas habe ich in D selten erlebt. Geflogen bin ich mit Continental, 16h, Service musste sich keineswegs hinter Lufthanse verstecken.

"Preise in Touristen-Hochburgen wie New York, Miami oder Los Angeles grenzen mittlerweile an Wucher, die Angestellten und Bedienungen verhalten sich ausgesprochen unverschaemt und der Service bei amerikanischen Fluggesellschaften ist eine einsame Katastrophe."

Das kann ich somit nicht bestaetigen (zugegeben, ich kann auch einige negative Beispiele nennen, aber umso mehr aus D - ganz sicher).

Auch habe ich freundliche Menschen erlebt. Viel mehr "sorry" beim kleinsten Rempler als irgendwo. Nette Leute, die mir den Weg erklaerten. Tolle Tyoen, die mit mir die Pizza bei einer Brauerei teilten und mich zum Kartenspiel einluden. Zum Golf wurde ich eingeladen und mein grausames Spiel mit ermutigenden Worten relativiert. Also kann ich auch das nicht bestaetigen:

"Mittlerweile herrscht hier bloss noch eine grenzenlose Arroganz"

Das gute ist, Du musst da gar nicht hin fuer Deinen Urlaub, sondern kannst nacht Thailand oder anderswo. Ich muss zugeben, es ist da anders und teils deutlich herzlicher. Wie schoen, dass wiruns das ausssuchen koennen. Sorgen auf hohem Niveau, meine ich.

:-)

Colorado Springs ...
Beiträge: 4.866
Bewertungen: 1
4. AW: Schnauze voll von USA

Bezueglich copi10's Beitrag, Kommentar ueberfluessig. Ich glaube nicht, dass viele hier im Lande Sie vermissen werden.

Zürich, Schweiz
Beiträge: 40
Bewertungen: 59
5. AW: Schnauze voll von USA

Und genau diese Einstellung wird die USA in den Ruin treiben. Früher oder später!

Diese ganze schikanöse Behandlung (wir könnten dutzende ähnlicher Erlebnisse von unserem USA-Aufenthalt erzählen) unter dem Deckmantel Security zeigt nur eins: Die USA haben die Hosen dermassen gestrichen voll, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis man neue Anschläge förmlich provoziert. In keinem anderen Land auf der Welt wird man derart unter den Pauschalverdacht "Terrorist" gestellt. Nirgends sonst ignoriert man mit System völlig logisch tönende Erklärungen für ein CH-Sackmesser oder sonstige "hochexplosive Haarshampoos".

Uns geht es gleich wie copi10: Niemals wieder USA!! Das haben wir schlicht nicht nötig.

BTW: Ging es Euch auch so, als wäre dieses Land irgendwann vor 10 Jahren (ziemlich genau sogar...) stehengeblieben? Erstarrt und seither keinen Millimeter weiterentwickelt?

Zuletzt geändert: 28 September 2011, 7:36
Zürich, Schweiz
Beiträge: 40
Bewertungen: 59
6. AW: Schnauze voll von USA

Weil Thailand noch erwähnt wurde:

Wir sind aktuell in Bangkok. Wie wir die Einreise hier erlebten? WOW, was für ein Unterschied! Da werden einem keine komische Fragen nach dem Zivilstand(!!) gestellt. Da guckt einem kein grimmiger, nur auf die nächste Gewerkschaftspause wartender, ziemlich fülliger Beamter arrogant an und gibt einem zu verstehen, dass nur ein falscher Mucks die grundlose Verweigerung der Einreise bedeutet.

In Bangkok wird man mit einem Lächeln bei der Immigration empfangen. Und keiner der Beamten denkt zuerst: Trägt der unter dem T-Shirt wohl eine Ganzkörperbombe? Ist im Rucksack genug C4-Sprengstoff um den ganzen Flughafen in die Luft zu sprengen?

Die USA hat diesbezüglich ein riesiges Problem. Viele Besucher sehen nach dem Urlaub einfach über diese Schikanen hinweg. Wir ziehen unsere Konsequenz daraus. Definitiv!

Zuletzt geändert: 28 September 2011, 7:49
St. Gallen, Schweiz
Beiträge: 1
Bewertungen: 53
7. AW: Schnauze voll von USA

Ich selbst bin ca. 2 bis 3mal im Jahr in NYC und ich kann den groll teilweise schon verstehen. Da ich Familie dort habe stellt sich für mich die Frage ob ich hingehe oder nicht schon gar nicht.

Auch ich hatte schon pech mit Beamten. In Miami hat mich einer mal rüde angefahren ob ich ein Problem mit ihm hätte, ich dachte schon der schickt mich jetzt dann wieder nach Hause.

Die letzten zwei male dieses Jahr (Mai und Juli) waren allerdings problemlos. Was die Paranoia betrifft muss ich copi10 allerdings teilweise recht geben. Allerdings würde ich schon zwischen Beamten und der arbeitenden Bevölkerung unterscheiden.

Den Service in den Restaurants finde ich immer noch sehr gut. Allerdings würde ich es auch vermeiden mit amerikanischen Fluggesellschaften zu fliegen. Bei American Airlines scheint es zum Konzept zu gehören, dass alles aber wirklich alles alt sein muss....

Albany, New York
Reiseziel Experte
für Oberbayern, New York
Beiträge: 2.575
Bewertungen: 85
8. AW: Schnauze voll von USA

kann ich jetzt nicht bestaetigen. es kommt in jedem land darauf an mit welchem beamten man es zu tun hat.

man kann auf sehr freundliche immigration officer in den usa treffen aber auch auf sehr muffige in europa, die alles an einem suspekt finden und einem das leben schwer machen. alles schon gehabt.

wer viel reist trifft auf beide arten von menschen, viele sehr nette, offene und hilfsbereite aber auch eben die andere sorte.

gibt es in jedem land.

mein mann wurde schon oft in deutschland angepoepelt, ist fuer ihn jetzt kein grund "nicht" mehr nach deutschland zu fliegen, da die "zwiderwurzn", wie man im bayrischen so schoen sagt, nicht fuer die gesamte nation stehen. man sollte sowas als ausnahme ansehen und nicht alle in einen pott schmeissen.

Schwyz, Schweiz
Reiseziel Experte
für Schweiz
Beiträge: 5.271
Bewertungen: 282
9. AW: Schnauze voll von USA

Hallo zusammen, die Einreise nach USA war schon vor 9-11 manchmal mühsam, vor allem in Atlanta. Wir haben damals angefangen, entweder dort schon ein Auto zu mieten, oder eine Nacht im Hotel zu verbringen, um nicht den Anschlussflug zu verpassen. Die Fragen gingen schon damals sehr ins Detail.

Hingegen hatten wir trotz den neuen Kontrollen eine superschnelle Einreise in Boston.

Mein Eindruck war, dass ein freundliches "good morning" oder "good evening" die Leute lockerer macht. Vielen von ihnen ist es nämlich peinlich, solche Massnahmen durchführen zu müssen. Wer einen Job hat möchte ihn natürlich behalten!

Und dem OP (OriginalPoster) kann ich sagen: Ich hatte in USA nie eine so hochpeinliche Einreise wie in Perth, da wurde mein ganzes Handgepäck vor allen Leuten "auseinandergenommen" und das war vor den verschärften Bedingungen für Flüssigkeiten. Zu jedem Ding musste ich erklären, warum ich das bei mir habe, bis ein übergeordneter Beamter dem ganzen ein Ende machte.

Das Fazit: Wenn es einem trifft, hat man Pech gehabt

Trotzdem viel Spass beim Reisen

mum47

Albany, New York
Reiseziel Experte
für Oberbayern, New York
Beiträge: 2.575
Bewertungen: 85
10. AW: Schnauze voll von USA

so ist es. es kommt immer drauf an wen man vor sich hat und in welcher laune der oder diejenige ist. deswegen wuerde ich nicht gleich ein ganzes land verteufeln.

Antwort auf: Schnauze voll von USA
Ich möchte per E-Mail benachrichtigt werden, sobald eine Antwort erfolgt.
Antworten auf Ihre Fragen zu New York