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...die "Schmieden" des Vulcanus, weltweiter "Ring of fire"

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...die "Schmieden" des Vulcanus, weltweiter "Ring of fire"

...ich stelle hier die Frage, WER war schon "auf der Straße der Vulkane" ( weltweit ) unterwegs, hat einen Ausbruch selbst erlebt, oder sogar einen Vulkan "Bezwungen" ( bestiegen ).

Da es im "Ring of Fire", weltweit hunderte Vulkane gibt, welche uns

ihre außerordentlichen Kräfte, ihre Gefährlichkeit und ihre Ausbrüche fast täglich in den Medien spektakulär vorzeigen, könnten einige von Euch, hier Erlebnisse dazu berichten,

...nur als Beispiele wird dazu angeführt;

2. Vulkane in Europa:

 

...Vulkan der Insel VULCANO, Äolische Inseln:

Ausflug zur Insel Vulcano, 1 km südlich von Lipari.

Vulcano ist 21 km2 groß und hat 450 Ew. In der Antike hieß sie Hiera (Heilige) und Thermessa (Heiße), die heutige Bezeichnung leitet sich vom römischen Feuergott Vulcanus (bei den Griechen Hephaistos) ab.

Die Insel besteht aus fünf zusammengeschlossenen Vulkanen. Sie bilden die Hochebene Piano sowie die Gipfel Monte Saraceno, Monte Aria, Monte Luccia. Nördlich davon erhebt sich das Massiv des Vulcano, es besteht aus zwei Kratern Fossa I und Fossa II, dem Gran Cratere. Er hat am Rand einen Durchmesser von 500 m, eine Tiefe von 200 m und einen Umfang von 1500 m und erreicht eine Seehöhe von 391 m. Seine derzeit zwar eingeschränkte, aber nach wie vor ungebrochene Aktivität ließ bereits die Griechen erschauern. Auch Aristoteles beobachtete bei einer seiner Reisen einen Vulkanausbruch. Bis ins 19. Jh war die Insel nur sporadisch von Fischern oder gar nicht besiedelt. Von 1888 bis 1890 fand die bisher letzte große Feuerperiode statt, allerdings ohne Lavaausfluss. Seither produziert der Vulkan nur noch Dunst, Kohlendioxyd und Schwefelwasserstoff. Seit 1980 registrieren die Vulkanologen (die Forschungsstation befindet sich auf Lipari) eine starke Zunahme der Fumarolen-Aktivität sowohl im Innern des Gran Cratere als auch an dessen Flanken und am heißen Strand von Porto di Levante.

Die Gipfelstürmer zog es bergauf zum großen Krater….

Eine Asphaltstraße, gesäumt von meterhohen leuchtend rot blühenden Geranien, führte uns vom Hafen Porto di Levante zum Vulkankegel. Dann geht es in Serpentinen bergauf, für den Höhenunterschied von 400 m brauchten wir eine Stunde. Typische Macchiagewächse wie Zistrosen und baumförmige Genista ephedroides, eine seltene Ginsterart blühten am Wegesrand – und wir hatten ausreichend Zeit, um alle lohnenden Motive einzufangen. Das letzte Stück wurde es kahler und der Pfad steiler. Am Kraterrand waren viele Zeichen der vulkanischen Tätigkeit zu sehen- das Gelb des Schwefels, das Schwarz der Lava, das Hellgrau bis Rötliche des Tuffstein und pechschwarzer manchmal bräunlich gefleckter Obsidian. Der Krater öffnete sich zu einem riesigen Amphitheater, aus den Hängen stieg brennend heißer Dampf auf und beißender Schwefelgeruch lag in der Luft. In der unmittelbaren Umgebung der Gaslöcher setzten sich große Mengen Schwefel in zarten Kristallen und weiße Salmiak-Skelettkristalle ab. Wir gingen zum höchsten Punkt des Kraters in 391 m und stießen auf den Gipfelsieg an. In der Ferne war die schneebedeckte Spitze des Ätna zu sehen. Auf einem breiten Weg wanderten wir wieder zu Tal. Vor uns lag die runde Halbinsel Vulcanello mit der schmalen, nur 1 m über dem Meeresspiegel liegenden Landverbindung zum „großen Bruder“, dahinter Lipari und die beiden charakteristischen Faraglione-Felsen inmitten der knapp 1 km breiten Meerenge. Links davon sieht man die längst erloschenen Zwillingsvulkane von Salina, in weiterer Entfernung Richtung Norden Panarea und Stromboli, im Westen die Umrisse von Alicudi und Filicudi.

Die Halbinsel Vulcanello entstand um 183 vor Chr. im Verlaufe einer gewaltigen Eruption aus den Tiefen der See und es dauerte bis ins 16. Jh. bis eine feste Brücke aus Schlacke und Asche Vulcano und Vulcanello verband. Die drei Krater des jüngsten Vulkans Südeuropas waren bis Ende des 20. Jh. von Schwefeldämpfen erfüllt.

Wir besuchten noch die Schwefelbäder bei Porto di Levante. In der Zona delle Acque Calde befindet sich keine Kuranstalt, sondern gegen eine Gebühr kann man sich nach Lust und Laune in den Schlammlöchern suhlen. Es gibt keine Duschen und Umkleidekabinen. Der Schlamm hat eine Temperatur von 34 Grad und ist ein sich ständig erneuernder Fangoteich, in den durch den Druck der Gase aus dem Erdinnern biologisch reiner, schwefelhaltiger Schlamm gepresst wird. Er ist heilsam bei Rheumatismus, Bandscheiben-, Gelenk- und Muskelschmerzen, Nieren-, Gallen- und Frauenleiden, jedoch soll man nicht länger als 30 Minuten pro Tag im Schlamm liegen. Im nur wenige Schritte entfernten Meer kann man den Schlamm abwaschen, jedoch ist Vorsicht geboten, da Strand und Meeresboden mit Fumarolen übersät sind, denen bis zu 200 Grad heiße Dämpfe entströmen……

STROMBOLI - Besteigung des „Leuchtturms der Antike“ bei Nacht: ( erster Beitrag auf TA )

Der Gipfel des Stromboli, Serra Vancori genannt, ist der Rest eines alten Kraters, dessen nordwestliche Seite einstürzte. 200 m darunter breitet sich die Fossa, der jetzt aktive Kraterkomplex, mit drei bis elf, manchmal zu verschiedenen Zeiten und in unterschiedlicher Intensität Feuer speienden Öffnungen aus. In welcher Tiefe sich die Schmiede des Hephaistos, also der Herd des Vulkans, befindet, darüber gehen die Meinungen der Experten auseinander – Schätzungen reichen von 2 bis 25 km. Begrenzt wird der Krater im Osten und Westen durch die Fossa-Zwillingsgipfel, von denen aus man das faszinierende Naturschauspiel am besten verfolgen kann.

                              …..der Aufstieg ..

 

Nachdem die Gipfelstürmer in Gruppen eingeteilt worden waren , die sich an der Helmfarbe unterschieden, erfolgte um 17 Uhr der Abmarsch von Ficogrande nach San Bartolo.Ein Bergführer ging voraus, einer machte das Schlusslicht. Links vorbei an der Kirche rannten wir zunächst über einen gepflasterten, in Serpentinen ansteigenden Weg und stampften dann durch einen staubigen Hohlweg. Der Weg wurde nun steiler und führte über Lavageröll, durch meterhohe Ginsterbäume und duftende Zistrosen. Es war sehr heiß, nicht nur von der Rennerei. Je höher wir stiegen, desto herrlicher wurde die Aussicht, zurück zum Dorf Stromboli und dem Meer, über die blühenden Ginsterbüsche und Zistrosen zu den steilen Lavahängen des Vulkans. Immer wieder musste ich fotografieren, was mir einen Rüffel vom Bergführer einbrachte, da ich als letzter der Gruppe zum Hauptfeld einen größeren Abstand hatte.

Drei schwächere Wanderer wurden vom Bergführer zurück ins Tal geschickt. Zur Strafe - musste ich das letzte Stück bis zum Gipfel als zweiter hinter dem Bergführer gehen. Der Pfad näherte sich nun dem nordöstlichen Rand der Sciara del Fuoco. Das dumpfe Donnergrollen der Eruptionen hörte sich bedrohlich an, der Schwefelgeruch wurde intensiver. Um 20 Uhr trafen wir im Warteraum zum Höllentheater ein. Schon von hier hat man einen schönen Ausblick aufs Meer und die Inselwelt, besonders bei Sonnenuntergang.

Doch dann war es endlich so weit, der letzte Teil des Aufstiegs ist weniger beschwerlich und bald erreichten wir die Loge des Höllentheaters in 918 m Seehöhe. Es war schon dunkel, als der Schlund des Vulkans mit seinen zischenden und dampfenden Öffnungen vor uns lag. Das vulkanische Spektakel ist erst nach Einbruch der Dunkelheit am Eindrucksvollsten und das genossen wir nun sitzend am Zwillingsgipfel oberhalb des Kraters. Vor uns lagen vier kleinere und ein großer Krater. Aus den kleinen Löchern rauchte es ständig und kleinere Feuerfontänen fuhren aus wie ein Feuerwerk. Aus dem großen Krater schossen in 10 bis 15 Minuten Intervall große Feuerfontänen empor und Lava rann über den Kraterrand. Es war ganz dunkel, nur die Sterne strahlten über uns, der Lavastein auf dem wir saßen, war angenehm warm. Immer wieder spuckte und rauchte es aus den Kratern, die hochgeschleuderte Lava fiel kurz vor uns wieder zu Boden ( jetzt wussten wir, warum die Helme…)

Um 21.30 Uhr bliesen die Bergführer zum Aufbruch. Wir nahmen einen anderen Weg zu Tal, der geradewegs bergab über ein Lavafeld führte. Die Lava rutschte und füllte die Schuhe aus, es staubte fürchterlich. Bei einigen gaben die Schuhe den Geist auf, die Schuhsohlen hatten sich gelöst. Dann erreichten wir den Schilf- und Pflanzengürtel und drifteten durch einen mit Staub angefüllten Hohlweg zu Tal. Einen Franzosen verließen die Kräfte, er wurde von einem Führer angeseilt und zu Tal geschleppt.

Um 23.15 Uhr hatten wir wieder das Dorf und den Hafen Stromboli erreicht. Das Meer war sehr stürmisch aber trotzdem gute Rückkehr nach Lipari ins Hotel AKTEA ( Empfehlung ) um 01.15 Uhr, noch einmal „ kehrte der STROMBOLI in unsere Träume zurück“…..

Das ganze Leben werden uns die Bilder der "Bezwingung"

(leistungsbewußt stolz ) in dieser Nacht unvergesslich bleiben.

..dann wohl ein "richtiges" Abenteuer, die Besteigung des hochativsten Vulkans in Melanesien: hier der Beitrag:

tripadvisor.de/Attraction_Review-g317047-d31…

..und so sollten sie fortgesetzt werden, IHRE Erlebnisse auf der weltweiten Straße der Vulkane,

..in der Antike galten sie als "Schmieden" des Vulcanus....

...wer setzt fort, seine Erlebnisse hier zu berichten:

lg albre13 TL

62 Antworten zu diesem Thema
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51. AW: ...die "Schmieden" des Vulcanus, weltweiter "Ring of fire"

Guten Morgen Gaby

...bekommst Du, werde diese am WE heraussuchen und (siehe PN ),

übermitteln.

lg albre

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52. AW: ...die "Schmieden" des Vulcanus, weltweiter "Ring of fire"

Vulkane des GALAPAGOS Archipels – Teil 9 ( von 10 ) –

E s p a n o l a ist die südlichste Insel von GALAPAGOS und 61 qkm groß.

Geologisch gehört sie zu den ältesten Inseln des Archipels mit einer Steilküste am Süden.

Einmalig ist die Kolonie der Galapaos- A l b a t r o s s e, auch Blaufuß- und Maskentölpel nisten auf der Insel.

Das „Blasloch“, eine eingebrochene Basaltdecke mit Verbindung zum Meer, produziert in regelmäßigen Abständen, eine 20 m hohe Wassersäule, in deren Umkreis sich zahlreiche Meeresechsen ( in außergewöhnlich großer Zahl – die Felsen sind voll davon ) aufhalten.

Nasse Landung in einer kleinen Sandbucht. Ein großer Seelöwe versperrt uns die Einfahrt

( sie sind die „Pförtner“ der Inseln ). Nur widerwillig gibt er den Weg frei.

Große Wellen rollen an die Felszunge, die Gischt spritzt hoch auf.

Auf der Insel Espanola werden die meisten Seelöwen geboren. In der Bucht sitzen fünf Junge und begucken und beschnuppern unsere Turnschuhe neugierig.

Ihre Mama ist wahrscheinlich auf Nahrungsfang im Meer. Die „Kleinen“ warten schon auf ihr Frühstück.

Wir klettern über große Lavasteine und erreichen ein Plateau.

Dann plötzlich sehen wir sie vor uns; die A l b a t r o s s e, wegen dieser „Riesenvögel“ sind wir ja auch da.

In 6 großen Nestern, dazwischen immer wieder ausreichende Abstände, liegen sie vor uns, diese großen Vögel. In aller Ruhe lassen sie sich bestaunen.

In den Nestern die schon fast „flügen“ Jungen, putzig anzusehen.

Keiner von uns hat Albatrosse je in freier Wildbahn vorher gesehen, alle fotografieren andauernd.

Langsam, und so wie wir das von unserem Guide gelernt haben, gebückt, einzeln, ruhig und ohne zu sprechen nähern wir uns den Nestern am Boden. Keinesfalls wollen wir die Vögel hier erschrecken. Die Eltern, große Albatrosse verfolgen jede unserer Bewegungen.

Noch immer mit Abstand machen wir unsere Bilder. Aufregend ist das hier – unser erstes Erlebnis mit Albatrossen.

Der G a l a p a g o s – A l b a t r o s s ist die einzige Art aus der Albatross Familie, die in den Tropen vorkommt. Ausschließlich hier auf dieser Insel brütet der Albatross.

Außerhalb der Brutsaison ist der Vogel in Peru und Ecuador beheimatet.

Die Vögel werden bis zu einem Meter groß, haben dann ein Gewicht von rund 2 Kilo und erreichen eine Flügelspannweite bis zu 2, 5 m. Der Kopf ist weiß, oben mit gelben Einschlüssen. Seine Oberseite ist braun. Die Unterseite seiner Flügel ist an den Rändern dunkelbraun. Die Jungen werden von Dezember bis Januar flügge. Die Geschlechtsreife erlangen sie nach 4 – 6 Jahren.

Es gibt angeblich 21 verschiedene Arten von Albatrossen.

Abgesehen von den zahlreichen Erlebnissen und Tierbegegnungen, welche wir hier am Galapagos-Archipel schon hatten, würde diese Begegnung allein, die Reise zu den Inseln hier rechtfertigen.

Lange, lange standen wir bei den Nestern, keiner konnte sich so schnell von diesem Anblick trennen.

Weiter führt der Weg in die große Blaufußtölpel-Kolonie auf der Insel. Zwischen den Lavasteinen brüten sie. Manche haben schon ein bis zwei Junge.

Dann ein nächster Höhepunkt

( unwahrscheinlich, diese Tierwelt auf die wir hier treffen ),

Vor uns ein „Hochzeitstanz“ der Blaufußtölpel

( jedes Video würde auf YOU TUBE pausenlos „angeklickt“ werden ),

 

…sie schnäbeln, spreitzen die Flügel, wie zur „Sichel“ hoch, nicken sich zu und heben die leuchtend blau „lackierten“ Füße. Wie eingelernte „Tanzschritte“.

Die Balz findet immer am Boden statt und beginnt mit der Werbung um das Weibchen.

Dabei nimmt des Männchen die charakteristische Haltung des

 „S k y p o i n t i n g“ ein.

 

Hierbei werden die Flügel so nach vorne gestellt, dass die Flügelspitzen genauso wie Sch.... und Schnabel zum Himmel zeigen. Ist das Männchen erfolgreich beginnt die Parade

beider Tiere……( und die haben wir auch gesehen ).

Wir ( weiß nicht mehr, was ich dazu noch schreiben soll ) auch ich, sind so begeistert, momentan fällt mir kein weiteres Superlativ dazu ein.

Zwei solche Erlebnisse hintereinander, unvergesslich…….

Der Blaufußtölpel beherrscht den Galapagos-Archipel. Wie er zu den blauen Füßen kam ist nicht geklärt.

Ihre scheinbare Unbeholfenheit an Land steht in starkem Kontrast zu ihrer Meisterschaft in der Luft.

Sie erreichen eine Flügelspannweite von 100 – 150 cm und gleiten elegant über weite Strecken.

Haben sie eine Beute entdeckt, verharren sie einen Moment auf der Stelle, um sich dann aus einer Höhe von 20 m, wie ein „Kamikaze-Fliger“ gezielt in die Fluten zu stürzen.

Unser Weg führt zurück ( einmal müssen wir uns ja wieder losreißen ), wir hören das Tosen der Wellen, und als der Steig zu den Klippen führt, bläst uns ein frischer Wind und Nieselregen ins Gesicht.

Die Wellen branden an den Felsen, am Blasloch herrscht Hochbetrieb.

Unmengen von Lavaechsen haben die Felsen besetzt. Ihnen dürfte das Wind- u Regenwetter keine Rolle spielen, uns aber schon, darum zurück auf unser Schiff……

Dann zum letzten Mal, das Programm für Morgen:

7 Uhr – trockene Landung auf der Insel S e y m o u r N o r t e, 1 km Wanderung durch die Felsen, gute Schuhe, Fregattvögel, Blaufußtölpel und Seelöwen,

8 Uhr – Frühstück wieder an Bord, Fahrt nach Baltra

9, 30 Uhr – Gepäck raus an Deck,

9,45 Uhr – Landung in Baltra, Fahrt zum Flughafen

Heute Nacht haben wir noch eine weite Fahrt vor uns – 100 Seemeilen bis zur Insel Seymour

Norte, Fahrzeit 8 – 9 Stunden, auf der Strömung Richtung Äquator.

( hoffentlich bei gutem Wetter )

Um 22,30 Uhr hören wir noch wie der Anker gelichtet wurde…. und wir begeben uns zum letzten Mal auf große Fahrt…….

..die Insel SeymourNorte und unser Abschied von den Schiffen, im letzten Beitrag……

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53. AW: ...die "Schmieden" des Vulcanus, weltweiter "Ring of fire"

…der letzte Tag auf den Galapagos Inseln,

unser Abschied…- Teil 10 –

Um 06,30 Uhr rasselt die Ankerkette vor S e y m o u r N o r t e.

Wir sind die ganze Nacht gefahren ( 100 Seemeilen ) und haben gut geschlafen.

Die 1,9 qkm große Insel ist durch einen schmalen Kanal von Baltra ( Flughafen ) getrennt und bekannt wegen seiner großen Brutkolonien der Blaufußtölpel und der Prachtfregattvögel.

7 Uhr – trockene Landung auf SeymourNorte.

Die Insel ist mit Salzbüschen, Palo Santos und rotblättrigen Bodendeckern bewachsen, vorgelagert die zwei Daphne-Inseln in der Sonne.

Blaufußtölpel begrüßen uns mit dem Balztanz, heben die leuchtend blauen Füße, spreitzen die Flügel, machen eine Verbeugung und stoßen einen Schrei aus.

Wir sind auf der Suche nach Prachtfregattvögel mit aufgeblasenem Kehlsack. Dann sehen wir schon einige.

Der rote Kehlsack soll überfliegende Weibchen anlocken. Er wird in 20 Sekunden aufgeblasen und ist dann zwei Wochen aufgebläht.

Seelöwen in großer Zahl und unzählige Lavaechsen unter den Büschen am Weg. Hier erleben wir die Tierwelt auf Galapagos zum letzten Mal.

Mit schönen Bildern von den Prachtfregattvögeln mit ihren roten Kehlköpfen und einigen

Balztanzszenen verabschieden wir uns von den Inseln.

Das kleine Boot bringt uns zum letzten Mal auf unser Schiff zurück, wo schon das Frühstück wartet.

Nach dem Frühstück, die Verabschiedung für unsere Guides Samuel und Diego (der unseren zweiten Gruppenteil betreute), die uns einmalig „führten“, wie Lehrer die notwendigen „Geschichten“ zum besseren Verständnis von Land, Geschichte, Tieren und Verhaltensweisen vortrugen und s t r e n g darauf achteten, dass hier der Tourismus „ ein sanfter“ bleibt.

Viele unserer Mitschriften bei den Erklärungen der Guides ( Schule ), sind hier in die Beiträge involviert.

Anhand dieser Mitschriften werden wir auch das „Gelernte“ -

Darwinsche EVOLUTIONSTHEORIE, Geografie, Verhaltensweise der Tiere an Land und im Wasser und die fachlichen Erklärungen - besser in Erinnerung halten.

Rasch wird anschließend das Gepäck fertig gemacht und an Deck gebracht.

Dann, große Verabschiedung von der Mannschaft ( der Obulus wird übergeben ), der Kapitän hilft uns noch in die Schwimmwesten ( ist hier auf Baltra bei der Auslandung Pflicht )

und wir tuckern ein letztes Mal zur Anlegestelle am Hafen.

Blick zurück aufs Schiff, die letzten Fotos werden dabei gemacht. Dann wartet schon der Bus, welcher uns zum Flughafen bringt.

28 fröhliche Teilnehmer fliegen dann von Baltra über Guayaquil ( 1.200 km ) zurück nach Quito, von dort zum Badeanschluss in die Dominikanische Republik und nach einigen Tagen zurück nach Wien…

An die 100 Inseln hat der GALAPAGOS – Archipel, jede für sich ein kleines Paradies,

für uns …….UNVERGESSLICH , unsere Erlebnisse im Wasser und auf einigen dieser Inseln….

 Unser Dank gilt ALLEN, welche an der Organisation, an der Betreuung und Durchführung dieser Reise beteiligt waren,

( besonders meiner Gattin, welche an diesem Manuskript großen Anteil hat und noch dazu alle unsere tollen Fotos „schoss“ ).

..im September geht es weiter, zu insgesamt 11 Vulkanen – bei unserer nächsten Reise:

„Indonesien – von SUMATRA bis KOMODO“.

                                                              - ENDE -

lg albre 13 TL

Zuletzt geändert: 29 August 2012, 7:11
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54. AW: ...die "Schmieden" des Vulcanus, weltweiter "Ring of fire"

Danke für den interessanten Reisebeitrag, albre. Es ist schade, wenn "nur" wir Forumsteilnehmer daran teilhaben können. Ein Buch kommt für Dich nicht infrage. Wie wäre es denn mit einer Veröffentlichung in einer Zeitung, z.B. Kronenzeitung unter Reisen oder evtl. bei Geo?

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...servus,

lass mich das einmal überlegen, für GEO hab ich schon vor 20 Jahren geschrieben. Auch gab es einmal "FLIEG MIT", wurde in Flugzeugen aufgelegt.

Habe dazu ( damals) viele Leserbriefe bekommen.

..wir werden ja sehen, danke für Eure Teilnahme...

lg albre13

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56. AW: ...die "Schmieden" des Vulcanus, weltweiter "Ring of fire"

Hast Du nicht einen eigenen Blog, wo man all Deine Reiseerfahrungen nachlesen kann? Oder ich vertu mich mit einem anderen Forumsmitglied...

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Patara,

sorry, aber ich weiß nicht, dass es soetwas gibt, kannst Du

mir da weiterhelfen, wie finde ich sowas ( hab noch keinen ).

Wäre ja schade, wenn dieses "Reisebuch" igendwo, in den "Weiten"

verschwinden würde....

..danke zum Hinweis.

albre 13

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danke albre ich freue mich schon..........lg gaby

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59. AW: ...die "Schmieden" des Vulcanus, weltweiter "Ring of fire"

Hallo albre,

wie man einen Blog oder auch nur eine Homepage erstellt weiß ich auch nicht so genau. Dafür gibt es Anbieter. Ich schick Dir mal einen Namen per Nachricht.

Aber wenn Du schon mal ein paar Beispiele sehen möchtest, hier sind einige:

http://turkishtravelblog.com/

http://kozano.wordpress.com/

spottedbylocals.com/istanbul/…about

http://www.turkeysforlife.com/

Viel Erfolg

patara01

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60. AW: ...die "Schmieden" des Vulcanus, weltweiter "Ring of fire"

...ich danke Euch, für Eure guten Vorschläge, vielleicht überlege ich mir das noch mit dem Blog oder sogar ein Buch zu schreiben,

Ich habe Euch noch in der Nacht an die 100 Fotos dazu übersendet.

Die Szenen auf den Fotos wurden alle in meinen 10 Beirägen zum GALAPAGOS-Archipel erwähnt bzw beschrieben...

Wir haben insgesamt 1.400 solcher Fotos, ist deshalb auch nur ein Auszug davon.

Die große Schildkröte am Anfang ist LONGSOME-GEORGE, mit seinem Tode im heurigen Frühjahr ist seine Rasse ausgestorben. Er war von der Insel PINTA.

Heute versucht man über den Eintrittspreis ( Sondersteuer, glaublich 200 USD per Tag ) die Zahlen der Touristen auf Galapagos zu halbieren.

Das ist gut so, denn nur mit "sanften Tourismus" ( man braucht ja auch das Geld für Erhaltung und Forschung ) können diese Paradiese, 1.200 km vom Festland entfernt - überleben...

<Ich hoffe, das die dortigen Guides " noch strenger" die Auflagen für die Touristen überwachen, denn so manchen Besuchern dürfte nicht bewußt sein ( aus eigenen Beobachtungen ), das unsere Kinder, diese Inseln, da "draußen" im Ozean auch noch "erleben" wollen.

E N D E - lg albre 13

Antwort auf: ...die "Schmieden" des Vulcanus, weltweiter "Ring of fire"
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