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Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Gussing

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Auf Rang Nr. 1 von 2 Sehenswürdigkeiten in Gussing
Kategorie: Schlösser; Kultur
Beschreibung des Inhabers: GESCHICHTE:Die Burg Güssing thront auf einem steilen erloschenen Vulkan-Hügel im Stremtal bei Güssing im Burgenland.Mit ihrem... mehr » Beschreibung des Inhabers: GESCHICHTE:Die Burg Güssing thront auf einem steilen erloschenen Vulkan-Hügel im Stremtal bei Güssing im Burgenland.Mit ihrem Bau im Jahr 1157 ist sie die älteste Burganlage des Burgenlandes und markantes Wahrzeichen der Region. Nach mehrmaligem Besitzerwechsel übertrug König Ludwig II. die Burg Güssing an Franz Batthyány und dessen Neffen Christoph als Lohn für den Sieg über ein türkisches Heer bei Jajce. Deren Familie ließ die Burg im 16. und 17. Jahrhundert wegen der drohenden Gefahr aus dem Osten zur weitläufigen Festung erweitern.Mit dem Verlust ihrer strategischen Bedeutung – 1775 begann die Ablieferung der Waffen – gab man die Burg im 18. Jahrhundert dem Verfall preis, da die damalige Dachsteuer eine Erhaltung für den Besitzer unerschwinglich machte.Wohl wissend um die Bedeutung der Burg, samt Kloster und Familiengruft für die Familie Batthyány und die Region des Landes, errichtete Fürst Philipp Batthyány-Strattmann 1870 eine Stiftung zur Erhaltung von Burg Güssing und Kloster.Da die Stiftung in den Inflationsjahren nach dem Ersten Weltkrieg den größten Teil ihres Kapitals verloren hatte, musste ein Weg gefunden werden, wie die Erhaltung von Burg und Kloster auch für kommenden Generationen gewährleistet werden konnte.Aus diesem Beweggrund wurde dem Land Burgenland/der Öffentlichen Hand in den 1980er Jahren von der Familie Batthyány die Mitverwaltung an der Fürst Batthyány´schen Stiftung angetragen und es wurden somit weiträumige Renovierungs- und Erhaltungsmaßnamen ermöglicht und getroffen.Bereits 1957 fanden erste Erhaltungsmaßnahmen statt. Weitere, umfassende Restaurierungs- und Wiederaufbauarbeiten folgten in der Zeit von 1982 bis 2000, so dass sich Burg Güssing heute wieder in einem Zustand wie vor 200 Jahren präsentiert.Die Burg wird weiterhin von der Stiftung des Weiland Fürst Philipp Batthyány-Strattmann geführt. Deren Kurator ist der jeweilige Familienchef – derzeit der 9. Fürst, Ladislaus Pascal Batthyány-Strattmann, der mit dem Administrator des Landes Burgenland die Stiftung leitet. Im Jahr 2008 hat der Fürst das Amt des Kurators an seinen ältesten Sohn, Ladislaus Edmund Grf. Batthyány übergeben.Über einen befestigten Torweg an der Nordseite der Anlage erfolgt der Zugang zur Vorburg. Deren Burghof ist von Resten der einstigen Festung umschlossen .Über eine breite Freitreppe gelangt man in den Innenhof der Hochburg. Die den Innenhof umgebenden Gebäude besitzen zumeist drei Geschoße, wovon das Untergeschoss teilweise direkt aus dem Fels gehauen wurde.Zwischen dem Wohn- und dem Kapellentrakt aus dem 15. Jahrhundert erhebt sich der mächtige, zum Teil noch aus romanischer Zeit stammende Bergfried.20 Räume der Hochburg beheimaten heute ein Burgmuseum mit rund 5000 Exponaten. Zu sehen sind u. a. die Ahnengalerie der Familie Batthyány, alte Waffen, Plastiken und kunstgewerbliche Gegenstände sowie Gemälde der Renaissance und des Barock, darunter zwei Porträts aus der Hand von Lucas Cranach dem Älteren.Als Attraktion ganz besonderer Art gilt der Aufstieg auf den begehbar gemachten Glockenturm, von dem ein Panoramablick bis in die pannonische Tiefebene möglich ist.Heute finden auf dem Gelände der Burg Theatervorführungen, Konzerte und Lesungen statt. Auch können manche Räumlichkeiten für private Veranstaltungen gemietet werden. So ist es seit kurzen auch möglich, auf der Burg standesamtlich und in der Burgkapelle kirchlich zu heiraten.Darüber hinaus finden seit 1994 jährlich im Sommer die Güssinger Burgspiele im Burghof statt, die an die kulturelle Tradition der Batthyánys anknüpfen. « weniger
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Beschreibung des Inhabers: Die Familiengruft erstreckt sich kreuzförmig unter der Franziskanerkirche. Sie ist auch über die Kirche, die so genannte... mehr » Beschreibung des Inhabers: Die Familiengruft erstreckt sich kreuzförmig unter der Franziskanerkirche. Sie ist auch über die Kirche, die so genannte Loretto Kapelle, gestiftet 1724 von der Gemahlin des Grafen Sigmund, zugänglich. Der Haupteingang in die Gruft befindet sich auf der Straßenseite. Das Portal wird mit Figuren des Todesengels und des Glaubens überdacht. Das fürstliche und gräfliche Wappen der Familie flankieren den Eingang. Darunter ist in einer lateinischer Inschrift zu lesen: „Graf Adam Batthyány erbaute (die Gruft) zur Begräbnisstätte seines Geschlechtes. Sie wurde erneuert von Fürst Philipp und Graf Johann Nepumuk“ Die Familiengruft existierte allerdings bereits vor Adam I. Balthasar III (†1590) und Franz II († 1625) wurden bereits hier beigesetzt. Eine Marmortafel mit lateinischer Inschrift an der Wand des Güssinger Klosters erinnert an Balthasar III. Unter den über hundert Särgen in der Familiengruft, sind die des Stifterpaares, Adam I († 1659) und Aurorora Katharina, geb., Formentini (†1653) die ältesten. Sie befinden sich in der Gründerkapelle der Familiengruft. Weiters findet man in dem Teil der Gruft, die sich unter dem Kirchenschiff befindet, den reichlich verzierten Bleisarkophag des ersten Fürsten, des Feldmarschalls und Erziehers Kaiser Joseph II., Fürst Karl Joseph (1697 – 1772), ein Werk des Wiener Bildhauers Balthasar Ferdinand Moll. Die meisten Särge sind dennoch eher schmucklos gehalten. Es sind hier die Särge vieler bedeutender Batthyanys zu finden. Zum Beispiel ist der letzte Palatin Ungarns, Ludwig Batthyány (1696 – 1765) auch hier begraben. Einige Familienmitglieder sind auch an anderen Begräbnisstätten, in ihrem unmittelbaren Wirkungsbereich in Ungarn begraben worden. So etwa Kardinal Joseph Batthyány (1727 – 1799) in Pressburg (Bratislava). In der so genannten „Fürstengruft“ steht der große Marmorsarkophag des seligen Dr. Ladislaus Fürst Batthyány-Strattmann (1870 – 1931). In diesem befinden sich heute einige Stücke seines Totenkleides, da die sterblichen Überreste des Fürsten nach seiner Seligsprechung in Rom in einen neuen Sarg und eigenen Schrein in die Franziskanerkirche oberhalb der Gruft umgebettet wurden. Im Laufe der 350 Jahre des Bestehens der Gruft war die Frage ihrer Erhaltung und Renovierung ein immer wiederkehrendes Thema. In einem Dokument vom 6. März 1694 wird zum ersten Male über die Renovierung von Kloster, Kirche und Gruft gesprochen. Am 8. Februar 1723 schreibt Graf Ludwig (1696 – 1765) an das Kloster, dass er bald mit seinem Bruder Fürst Karl Joseph über eine Renovierung entscheiden wolle. Über die Jahrhunderte haben zahlreiche Familienmitglieder unzählige Male für Kloster, Kirche und Gruft gestiftet und viele Verbesserungen vorgenommen. Von Fürst Philipp (1781 – 1870) wurde die Familiengruft von Grund auf renoviert. Der jetzigen Familienchef, Fürst Ladislaus Pascal, hat die Gruft 1970 um einen Raum erweitert. Auch die Fürst Philippsche Stiftung hat in den letzten Jahren mit Hilfe der öffentlichen Hand in die Renovierung von Kloster, Kirche und Familiengruft investiert.Dennoch bleibt der Erhalt der überaus großen Gruft eine Herausforderung für die Familie Batthyány. « weniger
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